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Enochenschnitzelmaschine.
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breiten Messer die Knochen in grosse Splitter zerlegen, die sich in dem langen Hobelmesserschlitz festklemmen und denselben verstopfen, so dass die Arbeit der Maschine oft unterbrochen werden muss und die Arbeitsleistung stark vermindert wird. Ausserdem bedingt das Schroten von Knochen mit breiten Messern eine mit der Hand kaum zu bewältigende Antrie'bskraft.
Aus diesen Gründen werden die Knochen mit besonderen, aus Sägeblättern bestehenden
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verarbeitet. Diese sägespanähnhehe Knochenschrot kann ebenso wie das Getreideschrot nur mit Kartoffeln oder anderem Gemüse vermengt zur Fütterung an Geflügel gelangen, während das grob- gekörnte bzw. feingeschnitzelte Knochenschrot auch ohne Vermengung mit anderem Weichfutter vom GeflÜgel gern genommen wird und deshalb als Geflfigelfutter besser als das sägespanähnliche Futter geeignet ist.
Die Herstellung der Knochenschnitzel bietet den Knochensägespänen gegenüber auch einen weiteren wirtschaftlichen Vorteil bei Gewinnung von Kraftbrühen. Denn während die aus Knochen- sägespänen gekochte Kraftbrühe infolge des zwischen den Spänen vorhandenen feinen Knochenpulvers sehr trübe wird, wird die ans Knochenschnitzeln gekochte Kraftbrühe viel klarer, weil in dem Knochenschnitzelgut kein gepulvertes Knochenschnitzelgut enthalten ist.
Um nun unter Vermeidung der bekannten Übelstände aus Knochen ein splitterfreies feines und biegsames Knochenschnitzelgut bei geringem Kraftverbrauch herstellen zu können, wird nach vorliegender Erfindung eine Knochenschnitzelmasehine mit rostförmig durchbrochener Schnitzel-
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messer derart im Kreise hintereinander angeordnet sind, dass der Arbeitsbereich eines jeden einzelnen Messers in oder bis unmittelbar an das Arbeitsfeld eines anderen folgenden Messers reicht.
Eine Ausführungsform einer solchen Maschine ist in Fig. la in Vorderansicht dargestellt, in deren Rostscheibe die einzelnen schmalen Schnitzelhobelmesser in spiralartiger Steigung angeordnet sind, während Fig. 1b eine Ausführungsform der Rostscheibe darstellt, in welche die einzelnen schmalen Messer in kurvenförmiger Steigung zwecks besserer Kraftverteilung angeordnet sind.
Fig. 2 zeigt die Maschine in Draufsicht mit durchbrochener Knochenschnitzelscheibe.
Fig. 3a zeigt beispielsweise eine gerade, während Fig. 3b eine gewölbte Knochenschnitzelscheibe im Durchschnitt zeigt. Beide Ausführungsbeispiele sind mit schrägen Nocken n und mit einem Rand c versehen. An beiden Ausführungsbeispielen können nach Fig. 3a ; gabelförmige nach- stellbare Schneidemesser angeordnet werden. Das Messer a stellt ein nachstellbares gabelförmiges Flachmesser dar, während a2 ein hufeisenförmiges Hohlmesser darstellt, das ebenso gut auch flachschneidend ausgebildet werden kann. Wie aus Fig. 1 und 2 ersichtlich ist, kann die Knochen-
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drehbar gelagert werden.
Auf den Zapfen z kann ebenfalls in bekannter Weise eine drehbare Kurbel aufgesteckt werden, so dass unter Vermittlung eines Ansatzes oder Mitnehmerstiftes s die Knochenschnitzel- scheibe mit der Hand leicht gedreht werden kann.
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Ebensog11t kann dip. Knochenschnitzelseheibe mit riner Welle starr verbunden und letztere im Maschinengehänse drehbar gelagert und mit Riemenseheibenantrieb für Kraftbetrieb verwendet werden.
Das Neue besteht nun darin, dass in der kreisförmigen Richtung der Schnitzelscheibe mehrere rostförmige Rippen b und schräge Nocken n um den Kurbelzapfen z in spiralartiger Steigung, wie in Fig. 1 punktiert angegeben oder in kurvenförmiger Steigung angeordnet sind, wie beispielsweise in
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sind, deren einzelne Messerschenkel zwischen den Rosten b derart gelagert sind, dass die Schenkel eines jeden Messers in den Arbeitsbereich eines der darauf folgenden Messer eingreifen, oder wenigstens bis dicht an dieses heranreichen.
Das Ausführungsbeispiel der Knochensehnitzelscheibe in Fig. 1a besteht beispielsweise aus
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sind beispielsweise spiralförmig ansteigend derart angeordnet, dass die ersten beiden Messerschenkel J und 3 die Schnitzel aus den punktierten Kreisen J und. 3 schneiden, die Messerschenket 2 und 4 die Schnitzel aus den Kreisen 2 und 4, die Messerschenkel 5 und 7 aus den Kreisen 5 und 7, die Messerschenkel 6 und 8 aus den Kreisen 6 und 8, die Messerschenkel 9 und 11 aus den Kreisen 9 und 11 und das einschenkdige Messer die Schnitzel aus dem Kreise 10. Somit schneidet jedes einzelne Messer im Kreise seine Schnitzel aus den Knochen heraus.
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Zur Befestigung der Messer ist es zweckmässig, dass auf der Rostscheibe eine Anzahl schräg- stehender Einzelnocken in etwa 45 Windel augeordnet ist, die so verteilt sind, und mit denen die schrägstehenden Messerschneiden so verbunden sind, dass sämtliche Schneiden wie eine einzige sieh über die ganze Rostfläche erstreckende Schneide wirken.
Erwälmungswert if1t noch, dass die Roste, in denen die gabelförmigen Messersehenkel gelagert sind, nicht unbedingt in einer Spiralsteigung hintereinander gleichmässig versetzt angeordnet sein müssen, sondern dass sie auch axial hintereinander beliebig versetzt werden können, wenn nur die folgenden Messer den Span aus dem Knochen herausschneiden, den die vorhergehenden stehengelassen haben.
Die Knochen a ; (Fig. 3) können mittels eines an sich bekannten Flügelstückes und Hebels gegen die Schnitzelscheibe r, welche zwischen Gehäuse g und Gegenlage o drehbar gelagert ist, an die Messer leicht angedrückt werden, weil immer nur ein paar schmale Messer der Reihe nach durch den Füllraum streichen, die keinen erheblichen Widerstand leisten können.
Ferner kann die starkwandige, rostförmig ausgebildete Knochensehnitzelscheibe auch in den an sich bekannten Reibmaschinen mit gewölbter Reibscheibe Verwendung finden, sofern dieselbe statt gerade ebenfalls gewölbt ausgebildet und mit einem Rand versehen ist, damit das Knochenschnitzel gut in dem Bereich der arbeitenden Scheibe bleibt, bis es den Ausweg durch die Roste gefunden hat.
Von Wichtigkeit ist noch, dass die hintereinander folgenden Einzelhobelmesser, welche in oder bis unmittelbar an das Arbeitsfeld eines ändern folgenden Messers reichen, verstellbar an den schrägen Einzelnocken'n der Rostseheibe !'angeordnet sind, damit die Messer von jedermann nach dem Stumpf-
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können.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Knochenschnitzelmaschine, gekennzeichnet durch in eine Rostscheibe eingelegte Hobelmesser, die auf der Rostfläche derart im Kreise hintereinander angeordnet sind, dass der Arbeitsbereich eines jeden Messers in oder bis unmittelbar an das Arbeitsfeld eines andern folgenden Messers reicht.