CH106541A - Knochenschnitzelmaschine. - Google Patents

Knochenschnitzelmaschine.

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CH106541A
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CH
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knife
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knives
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Mohs Julius
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Mohs Julius
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      Knochenschnitzelmaschine.       Bei den an sich bekannten, zum Schnit  zeln von Knochen bestimmten     Schnitzel-          scheiben,    in denen zur Aufnahme von ge  zahnten oder     ungezahnten    Messern strahlen  förmige Schlitze von der Achse nach dem  Umfange der Scheibe vorgesehen sind, be  steht ein Übelstand darin, dass die breiten  Messer die Knochen in grosse Splitter zer  legen, die sich in dem langen Hobelmesser  schlitz     festklemmen    und denselben ver  stopfen, so dass die Arbeit der Maschine oft  unterbrochen werden muss und die Arbeits  leistung stark     vermindert    wird.

   Ausserdem  bedingt das Schroten von Knochen mit breiten  Messern eine mit der Hand kaum zu bewäl  tigende Antriebskraft.  



  Aus diesen Gründen werden die Knochen  mit     besonderen,    aus Sägeblättern bestehenden  Schrotwalzen, die mit Reinigungsvorrich  tungen versehen sind, zu einem     sägespan-          ähnlichen    Schrot verarbeitet. Dieses säge  spa.nähnlicheKnochenschrot kann ebenso wie  das Getreideschrot nur mit Kartoffeln oder  anderem Gemüse vermengt zur Fütterung an  Geflügel gelangen, während das grob-    gekörnte     bezw.    (eingeschnittene Knochen  schrot auch ohne Vermengung mit anderem       Weichfutter    vom Geflügel gern genommen  wird und deshalb als Geflügelfutter besser  als das     sä.gespanähnliche    Futter geeignet ist.  



  Knochenschnitzel sind aber gegenüber  Knochensägespänen insofern vorteilhafter, als  sie die Gewinnung von Kraftbrühe gestatten.  Denn während die aus Knochensägespänen  gekochte Kraftbrühe infolge des zwischen  den     Spänen    vorhandenen feinen Knochenpul  vers sehr trübe     wird,    wird die aus Knochen  schnitzeln gekochte Kraftbrühe viel klarer,  weil in dem     Knochenschnitzelgut    kein ge  pulvertes     Knochenschnitzelgut    enthalten ist.  



  Um nun unter Vermeidung der bekann  ten Übelstände aus Knochen ein splitter  freies, feines und biegsames Knochenschnitzel  gut bei geringem Kraftverbrauch herstellen  zu können, wird nach vorliegender Erfindung  eine     Knochenschnitzelmaschine    mit     rost-          förmig    durchbrochener     Schnitzelscheibe    ver  wendet, in deren     rostförmigen        Durchbrechun-          gen    eingelegt verstellbare schmale Hobel  messer derart im Kreise hintereinander an-           geordnet    sind,

   dass der     Arbeitsbereich    eines  jeden einzelnen Messers in oder bis unmittel  bar an das Arbeitsfeld eines andern folgenden       Messers    reicht.  



  Eine     Ausführungsform    einer solchen     Ma-          scliine    ist. in     Fig.        P,    in     Vorderansicht        dar-          (restellt,    in deren Rostscheibe die einzelnen  schmalen     Schnitzelhobelmesser    in einer Spi  rale angeordnet sind, während     Fig.        lt)    eine       Ausführungsform    der Rostscheibe darstellt,  in welche die einzelnen schmalen Messer in  zwei Spiralen zwecks     besserer    Kraftvertei  lung angeordnet sind;

         Fig.    ' zeigt die Maschine in Draufsicht  mit durchbrochener     Knochenschnitzelscheibe;          Fig.    3a     zeigt    beispielsweise eine gerade,  während     Fig.        3b    eine gewölbte     Knochen-          scInitzeIscheibe    im Durchschnitt. zeigt.     Beide          Ausführungsbeispiele    sind mit schrägen  Nocken     -ta    und mit einem Rand c versehen.  An beide Ausführungsbeispiele können nach       Fig.    3a gabelförmige,     nachstellbare    Schneide  messer angeordnet werden.

   Das Messer     a     stellt ein     nachstellbares    gabelförmiges Flach  messer dar, während     a'    ein hufeisenförmiges       Ilohlmesser    darstellt, das ebensogut auch  flachschneidend ausgebildet werden kann.  



  Wie auf     Fig.    1 und 2 ersichtlich ist,       kann    die     Knoc        henschnitzelscheibe    r in be  kannter Weise auf     einrm    im     Maschinen-          gehäuse    g befestigten Zapfen z drehbar     ge-          lagert    werden.  



  Auf den Zapfen     z    kann ebenfalls in be  kannter Weise eine drehbare Kurbel auf  gesteckt werden, so dass unter Vermittlung  eines     Ansatzes    oder     lIitnehmerstiftes    die       IZnoclienschnitzelselieibe    mit der Hand leicht  gedreht werden kann.  



       Ebensogut    kann die     Knochenschnitzel-          scheibe    mit einer Welle fest verbunden und  letztere im Maschinengehäuse drehbar ge  lagert und mit     Riemenscheibenantrieb    für  Kraftbetrieb verwendet werden.  



  Das Neue besteht nun darin, dass auf der       Schnitzelscheibe    verteilt     mehrere        rostförmige     Rippen<I>b</I> und schräge Nocken<I>n</I> um den  Kurbelzapfen z in eine Spirale, wie in     Fig.    1  punktiert angegeben, oder in zwei Spiralen         aiigeordiiet    sind.

   wie beispielsweise in     Fig.        1h     gezeigt ist, an welche     nachstellbare,    einfache  oder gabelförmige Messer     a.,    a\ mittelst       Schrauben        befestigt    sind, deren einzelne  Messerschenkel     zwischen    den Rosten b der  art gelagert     sind,    dass die Schenkel eines  jeden Messers in den     \rlieitsbereich    eines der  darauf folgenden Messer eingreifen, oder we  nigstens bis dicht an     dieses    heranreichen.  



  Das     Ausführungsbeispiel    der Knochen  schnitzelscheibe nach     Fig.    1 besteht beispiels  weise aus fünf gabelförmigen und einem     ein-          sehenklig        nachstellbaren    Messer     a.     



  Die fünf gabelförmigen Messer sind in  einer Spirale derart angeordnet, dass die  ersten beiden Messerschenkel 1 und 3 die  Schnitzel aus dem punktierten Kreise 1 und 3  schneiden,     die    Messerschenkel ? und d die  Schnitzel aus dem Kreise     42?    und     .1,    die Messer  schenkel 5 und i aus dem Kreise 5 und 7,  die Messerschenkel 6 und 8 aus dem Kreise  6 und 8, die     Messerschenkel    9 und 11 aus       dem        Kreise    9 und 11 und das     einschenklige     Messer die Schnitzel aus dem Kreise 10.  



  Somit schneidet ,jedes einzelne Messer im  Kreise seine Schnittzahl aus dem     Knochen     heraus.  



  Je schmaler die Messerschneiden und je  grösser die     Anzahl    der Messer ist, die auf  die     Schnitzelscheibe    verteilt sind, und zwar  derart, dass sämtliche Schneiden wie eine ein  zige, sich über die ganze Rostfläche er  streckende     Schneide    wirken, desto leichter  und besser können die Knochen zu einem  feinen     Schnitzelfutter    zerkleinert werden.  



  Zur     Befestigung    der Messer ist es zweck  mässig, dass auf der Rostscheibe eine Anzahl  schrägstehender Einzelnocken in     etwa        .I5     Winkel angeordnet ist, die so verteilt sind  und mit denen die schrägstehenden Messer  schneiden so verbunden sind, dass sämtliche  Schneiden wie eine einzige, sich über die  ganze     Rostfläche        erstreckende    Schneide wir  ken.  



       Erwähnenswert    ist noch, dass die Roste.  in denen die     gabelförmigen    Messerschenkel  gelagert sind, nicht unbedingt in einer Spi  rale     hintereinander    gleichmässig versetzt an-      geordnet sein müssen, sondern     dass    sie auch       aehsial    hintereinander beliebig versetzt sein  können, wenn nur die folgenden Messer den  Span aus dem Knochen herausschneiden, den  die vorhergehenden stehen gelassen haben.  



  Die Knochen x     (Fig.    2) können mittelst  eines an sich bekannten Flügelstückes und  Hebels gegen die     Schnitzelscheibe    r, welche  zwischen Gehäuse     g    und Gegenlage o dreh  bar gelagert ist, an die Messer leicht ange  drückt werden, weil immer nur ein paar  schmale Messer der Reihe nach durch den  Füllraum streichen, die keinen erheblichen  Widerstand leisten können.  



  Ferner kann die starkwandige. rost  förmig ausgebildete     gnochenschnitzelscheibe     auch in den an sich bekannten Reib  maschinen mit gewölbter Reibscheibe Ver  wendung finden, sofern dasselbe statt gerade  ebenfalls gewölbt ausgebildet und mit einem  Rand versehen ist, damit das Knochen  schnitzelgut in dem Bereich der     arbeitenden     Scheibe bleibt, bis es den Ausweg durch die  Roste gefunden hat.  



  Von Wichtigkeit ist noch, dass die hinter  einander folgenden     Einzelhobelmesser,    wel  che in oder bis unmittelbar an das Arbeits  feld eines andern folgenden Messers reichen,  verstellbar an den schrägen Einzelnocken n  der Rostscheibe r angeordnet sind, damit die  Messer von jedermann nach dem Stumpf  werden nachgeschärft und auf die beliebig    gewünschte     Knochenschnitzetstärke    einge  stellt werden können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Knochenschnitzelmaschine mit rostförmig durchbrochener Schnitzelscheibe, in deren rostförmigen Durchbrechungen verstellbare, schmale Hobelmesser derart im Kreise hinter einander angeordnet sind, dass der Arbeits bereich eines jeden einzelnen Messers in oder bis unmittelbar an das Arbeitsfeld eines andern folgenden Messers reicht. UNTERANSPRüCHE: 1. gnochenschnitzelmaschine nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Befestigung der Hobelmesser auf einer Rostscheibe eine Anzahl von schräg stehenden Einzelnocken angeordnet sind.
    2. Knochenschnitzelmaschine nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Einzelmesser zwei oder mehrere nebeneinanderliegende Schneiden besitzt. d. Knochenschnitzelmaschine nach Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rostscheibe ge wölbt ausgebildet und mit einem Rand versehen ist.
CH106541D 1922-08-04 1923-07-31 Knochenschnitzelmaschine. CH106541A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE106541X 1922-08-04

Publications (1)

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CH106541A true CH106541A (de) 1924-09-01

Family

ID=5650707

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Application Number Title Priority Date Filing Date
CH106541D CH106541A (de) 1922-08-04 1923-07-31 Knochenschnitzelmaschine.

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