AT99588B - Sicherungspatrone mit Fußkontaktzapfen, insbesondere für zweiteilige Schraubstöpsel. - Google Patents

Sicherungspatrone mit Fußkontaktzapfen, insbesondere für zweiteilige Schraubstöpsel.

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    Siclwrungspatrone   mit Fusskontaktzapfen, insbesondere für zweiteilige   Schraubstöpsel.   



   Die Erfindung bezieht sich auf Sicherungspatronen für zweiteilige   Schraubstöpselsicherungen   und betrifft eine Anordnung und Befestigung des Fusskontaktzapfens. Nach der Erfindung wird in die untere Öffnung des Patronenkörpers ein isoliert   ausgefüttertes Metallröhrchen   als Fusskontaktzapfen eingesetzt und darin durch Reibung gehalten. 
 EMI1.1 
 Röhrchens. Der Fusskontaktzapfen ist ohne Verwendung besonderer Befestigungsmittel in die untere Öffnung des Patronenkörpers eingesetzt und wird hier durch Reibung gehalten. Die Festhaltung wird dadurch besonders wirkungsvoll, dass der Querschnitt der unteren Patronenöffnung von dem Querschnitt   des Fusskontaktröhrchens abweicht.   Wie Fig. 1 zeigt, ist beispielsweise das Kontaktröhrchen rund und die Öffnung im Patronenkörper viereckig.

   Die Klemmwirkung kann weiter dadurch erhöht werden, dass das Fusskontaktröhrchen nur unter Formänderung in den Kanal der Patrone eingeführt werden kann, wie Fig. 1 ebenfalls erkennen lässt. Die isolierende Ausfütterung 3 geht einerseits nahe bis an das untere Ende des Fusskontaktzapfens, anderseits reicht es über den Rand des Metallröhrchens in das Innere des Patronenkörpers hinein und legt sich   zweckmässigerweise   gegen einen Ansatz 4 im Inneren der Patrone an. Der innere Durchmesser der isolierenden Einlage entspricht im wesentlichen dem Durchmesser des   Schmelzkanals.   Die isolierende Einlage dient nicht nur dazu, die Schmelzdrähte gegen den Fusskontaktzapfen zu isolieren, sondern sie dichtet auch den Schmelzraum nach aussen hin ab und verhindert das Austreten der Explosionsgase beim Durchschmelzen der Patrone.

   Ausserdem verhindert die isolierende Einlage, dass der Fusskontaktzapfen in dem Patronenkörper sich   schiefste1lt.   



   Die Ausfütterung dient ferner an ihrem unteren Ende als Auflage für   Metallplättchen   5 und 6, zwischen denen die Enden der Schmelzdrähte und des Kenndrahtes festgeklemmt werden. Die Drähte 7 und 8 sind beispielsweise durch einen Asbestpfropfen 9 hindurchgezogen und ihre Enden zwischen die   Metallplättchen   5 und 6 gelegt. Das dann noch überstehende Ende des   Fusskontaktröhrchens   2 wird dann umgebördelt. Die Anordnung kann auch so getroffen werden, dass die   Metallplättchen   mit der Fusskontaktröhre verlötet werden.

   Um die Schmelzdrähte in gewünschter Weite spannen und mit dem   Fusskontaktröhrchen   elektrisch und mechanisch einwandfrei verbinden zu können, werden in dessen Rand ferner Schlitze   10, 11   angebracht, durch welche die Enden der Schmelzdrähte nach aussen hindurchgezogen und glattgespannt werden. Hiedurch wird auch das Umbördeln erleichtert, da sich der Bördelrand besser auf das untere   Metallplättchen   6 auflegen kann. Durch die isolierende Ausfütterung ist es ferner   möglich,   den   Fusskontaktzapfen   als Schmelzraum mit auszunutzen ; dadurch wird die Betriebssicherheit der Patrone erhöht, da längere   Sehmelzdrähte   Kurzschluss   und Überlastung   sicherer abschalten als kurze.

   Das beschriebene Verfahren zum Anschluss der   Schmelzdrähte   an den Fusskontaktzapfen ist   natürlich unabhängig von der Art der Befestigung des Fusskontaktröhrchens am Patronenkörper und daher in gleicher Weise auf alle Patronen mit solchen Röhrchen anwendbar.  

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Sicherungspatrone mit Fusskontaktzapfen, insbesondere für zweiteilige Schraubstöpsel, dadurch gekennzeichnet, dass in die untere Öffnung des Patronenkörpers ein isoliert ausgefüttertes Metallröhrchen als Fusskontaktzapfen eingesetzt ist und darin durch Reibung gehalten wird.
    2. Sicherungspatrone nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt der unteren Öffnung des Patronenkörpers von dem Querschnitt des Fusskontaktröhrehens derart abweicht, dass das Röhrchen beim Einsetzen eine Formänderung erfährt.
    3. Sicherungspatrone nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die isolierende Ausfütterung über den Fusskontaktzapfen hinaus in den Patronenkörper hineinreicht, wodurch eine Abdichtung des Schmelzkanals erreicht wird.
    4. Sicherungspatrone nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausfütterung als Auflage für zwei von vorn in das Metallröhrchen eingelegte Metallscheiben dient, zwischen denen die Sieherungsdrähte festgeklemmt werden.
    5. Verfahren zum Herstellen der Sicherungspatronen nach Anspruch 1 bis 4 und anderer Siche- rungspatronen mit Fusskontaktröhrchen, dadurch gekennzeichnet, dass das Fusskontaktröhrchen mit Schlitzen versehen wird, in welche die Schmelzleiterenden eingelegt und straff gezogen werden, worauf nach Einlegen einer Scheibe (18) der Rand des Röhrchens umgebördelt wird. EMI2.1
AT99588D 1923-11-08 1924-03-22 Sicherungspatrone mit Fußkontaktzapfen, insbesondere für zweiteilige Schraubstöpsel. AT99588B (de)

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