AT99576B - Einrichtung zur Fernsteuerung einer Anzahl von elektrischen Systemen. - Google Patents

Einrichtung zur Fernsteuerung einer Anzahl von elektrischen Systemen.

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  Einrichtung zur Fernsteuerung einer Anzahl von elektrischen Systemen. 



   Einrichtungen, mittels deren es möglich ist, bei Verwendung von nur wenig Verbindungsleitungen eine grössere Anzahl von elektrischen Systemen in gewollter Weise wahlweise zu beeinflussen, sind bekannt. Der zu beschreibenden Anordnung liegt das Charakteristikum   zugrunde,   dass in der unbeaufsichtigten Empfangstation jeglicher elektrische Kontakt an den vorgesehenen Empfangapparaten und also auch   Funkenbildung   an solchen Kontakten vermieden ist und sich die Auswahl des Systemes und Beeinflussung desselben lediglich durch magnetische und induktiv transfo. rmatorische Wirkung vollzieht. 



   Es bedeuten a die   Kommando- oder Gebestation, b   die Schalt-oder Empfangstation, c die 
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 oder Arbeitsleitung, auf welcher durch Stromgebung das gewählte System beeinflusst wird, E die Erde als Rückleitung für c und   fi !, F den Anschluss   an die Wechselstromhilfsspannung, g1, g2 bis    < /,   die Steuerkurbeln, die in der gleichen Anzahl vorhanden sind,   a ! s Systeme beeinflusst werden   sollen ; h ist der   Sehaltmagnet,   i die primäre Wahl-Transformatorhälfte, die um eine Achse drehbar ist und in Gegenüberstellung zu den im Kreise angeordneten   Sekundär-Transformatorhälften     il, i2   bis in gebracht werden kann. Diese sind in solcher Anzahl vorhanden als Systeme zu beein- 
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  Schaltern) l, m und   x   die Rückführung, davon l eine bewegliche primäre Transformatorhälfte. m eine fixe sekundäre Transformatorhälfte, beide in gleicher Anzahl vorhanden als Systeme da sind,   x   der Auslösemagnet (bloss einmal vorhanden) o der Haltemagnet, p ein Klinkenrad, fix verbunden mit i, q die Rückführfeder, r der Mitnehmer, s eine Sperrklinke, t eine Sicherheitssperrklinke, u ein Schalthebel, v ein   Rückführhebel.   



   Betätigung und Wirkungsweise : Will man das nte System (kn zu Schalter etc.) beeinflussen, so dreht man in   ?   die Steuerkurbel gn einmal im Uhrzeigersinn um 360  mit gleichmässiger Geschwindigkeit von der Nullstellung bis wieder in die Nullstellung. Durch das Gleiten über die n ersten Kontakte-mit Unterbrechung zwischen je zwei   benachbarten   Kontaktenwerden n Stromimpulse durch Leitung c nach   A   entsendet.

   Bei jedem Stromimpulse wird der Anker von   A   in die Stellung kleinsten magnetischen Widerstandes gedreht und durch Vermittlung 
 EMI1.3 
 spannt, Während R und u nach Verschwinden des Stromimpulses stets in ihre   ursprüngliche   Lage   zurückkehren,   indem der Anker des nicht erregten Magneten h durch eine kleine nicht eingezeichnete Hilfsfeder in seine Ausgangslage zurückgezogen wird, wird p und damit auch i in seiner neuen Lage durch die ständig mit Hilfsfederkraft eingerückte Klinke s entgegen dem Drehmoment 
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 rücken und i wird daher   in gegenÜberstehen.   (In der konstruktien Durchführung wird man natürlich der Stellung n des drehbaren Transformatorteiles i einem Vielfachen der Zähnezahl von 1) und daher auch der Kontaktzahl von gn entsprechen lassen.)

   Die Kurbel gleitet sodann über einen 
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 damit beendet, es muss jedoch i automatisch in   seine Ausgangsstellung zurückgebracht werden.   was folgendermassen erreicht wird :
System n ist zwangläufig mit 1 mechanisch gekuppelt, derart, dass bei Ansprechen von n, ln an mn vorbeibewegt wird. Da Leitung   d   noch unter Spannung steht-die Arbeitskontakte von   g müssen   so breit sein, dass das Vorhandensein von Spannung bis zur erfolgten Auslösung von n sicher gewährleistet ist - ist ln erregt und wirkt im Moment der Vorbeibewegung trans-   formatorisch   auf mn. Der induzierte Stromstoss fliesst über die im Schema ersichtliche Doppelleitung durch die Wicklung von x. Der   Anker von x   dreht sich momentan und klinkt durch Vermittlung von v die Klinke s aus.

   Beim Ausklinken hebt s mittels eines Mitnehmerstiftes auch   l'ab. v   kehrt in seine ursprüngliche Lage   zurück,   indem der Anker von   a ; durch   eine nicht eingezeichnete Hilfsfeder   zurückgezogen   wird. Hebel v ist, damit er diese Bewegung ungehindert ausführen kann, am unteren Ende mit einem Langloch versehen, Sund damit auch r wird durch 
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 Ausgangsstellung zurückdrehen können.

   Damit ein   Zurückdrehen   von i in diesem speziellen Fall und auch in andern unvorhergesehenen Fällen niemals im stromdurchflossenen Zustand vorkommen kann, wodurch eine ungewollte gleichzeitige Beeinflussung sämtlicher Systeme von l bis n 

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 schwinden des Stromes in i und o wird t durch die Wirkung einer Hilfsfeder ausgerückt, so dass sich i in stromlosem Zustande in die Ausgangsstellung   zurückdreht.   Für eine neuerliche Betätigung von i müssen s l'wieder eingeklinkt sein. Dies geschieht durch einen Mechanismus, derart. dass i in die   Ausgangsstellung zurückgedreht,   auf einen Anschlag aufschlägt, der die früher erwähnte, nicht eingezeichnete Arretiervorrichtung von s auslöst. 



   Um in die Leitungen d kleine Stromstärken zu bekommen, kann die   Arbeitsstromgebun9 :   unter Zwischenschaltung eines Transformators mit entsprechendem   Übersetzungsverhältnis   vorgenommen werden. Auch für c ist dies nötigenfalls möglich. 



   Die Schaltbewegung der Kurbel g könnte, um eine gleichmässige Geschwindigkeit zu erzielen, am besten in der Art zu erfolgen, dass durch mechanische Betätigung Kraft in einem Energiespeicher (Feder   etc.)   akkumuliert wird, die sodann unabhängig von der   Willkür   des Bedienenden im Schaltprozess aufgebraucht wird. 



   Die beschriebene   Rückführfeder q   kann durch eine Einrichtung ersetzt werden, deren Spannung von der jeweiligen Stellung von   i   nicht zu sehr beeinflusst wird, sondern möglichst konstant bleibt. 



   Der Luftspalt zwischen i und den gegenüberliegenden i1 bis   i, ist radial   anzuordnen, damit in die Achslagerung von i keine Kraftbeanspruchungen, herrührend von magnetischen Kräften,   hineinkommen.   



   PATENT-ANSPRÜCHE   :   
1. Einrichtung zur Fernsteuerung einer Anzahl von elektrischen Systemen bei Verwendung von nur drei Verbindungsleitungen, bzw. zwei Leitungen und Erde als Rückleitung mit Wechsel- 
 EMI2.2 
   liehe   Vorgänge durch magnetische und induktive Einwirkung ausgelöst werden, so dass Kontakte und daher auch Funkenbildung an solchen grundsätzlich vermieden sind.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass sich in der Empfangsstation ein Schaltmagnet (h) befindet, durch dessen Fernbetätigung eine beweglich angeordnete WahlTransformatorhälfte (i) in eine gewünschte Stellung gebracht werden kann.
    3. Einrichtung nach den Ansprüchen l und 2 dadurch gekennzeichnet, dass die in die gewünschte Stellung gebrachte Wahl-Transformatorhälfte (i) induktiv auf eine sekundäre Transformatorhälfte (i bis i") einwirkt, welche nunmehr als Energiequelle das zu steuernde System beeinflusst.
    4. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass in der Empfangsstation nach Auslösung des gewünschten Systemes die beweglich angeordnete Wahl-Transformatorhälfte (i) automatisch in die Ausgangsstellung zurückgeführt wird, wobei die Beeinflussung der EMI2.3 erfolgt.
    5. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass in der Empfangsstation ein Vorbeibewegen der primären Wahl-Transformatorhälfte (i) an den sekundären Transformatorhälften (i1 bis in) in stromdurchflossenem Zustand durch einen mit ersterer, in Reihe liegenden Haltemagneten (o) verhindert wird.
    6. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass sich in der Gebestation eine der Zthl der zu steuernden Systeme entsprechende Anzahl Steuerkurbeln (gn bis g"befindet, deren jede eine bestimmte Anzahl von Wahlkontakten und einen Steuerkontakt besitzt.
    7. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Arbeitsstromgebung mit Hilfe der Steuerkurbeln (gl bis gll) unter Zwischenschaltung eines Gebetransformators erfolgt.
AT99576D 1923-12-13 1923-12-13 Einrichtung zur Fernsteuerung einer Anzahl von elektrischen Systemen. AT99576B (de)

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