AT99554B - Kühler für das Umlaufwasser von Verbrennungskraftmaschinen. - Google Patents

Kühler für das Umlaufwasser von Verbrennungskraftmaschinen.

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AT99554B
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combustion engines
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Mario Tamini
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Mario Tamini
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  • Heat-Exchange Devices With Radiators And Conduit Assemblies (AREA)

Description


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 EMI1.1 
 



   Gegenstand der Erfindung ist ein Kühler für das Umlaufwasser von Verbrennungskraftmaschinen, die an Orten und für Arbeiten dienen sollen, für welche die Verwendung der gewöhnlichen Luftkühler unmöglich oder unzweckmässig ist und kein zur unmittelbaren Kühlung der Maschine geeignetes Wasser zur Verfügung steht. 



   Es ist bekannt, dass bei   Motorbooten,   Motorspritzen, Motorförderpumpen u. dgl. die Kühlung der Maschinen normalerweise dadurch erfolgt, dass in die   Umlaufkammern   ausserhalb der Motorboote oder überhaupt ausserhalb der Spritzen oder Pumpen geschöpftes Wasser unmittelbar eingeführt wird. 



  Dieser Vorgang gibt zu Unzuträglichkeiten Anlass, indem das in den Kühlmantel der Maschinen eintretende Wasser Störungen verursacht. So durchströmt bei den zur Seefahrt bestimmten Motorbooten die Umlaufkammern Seewasser, das Beläge und Abscheidungen hervorruft und die Maschinenteile, mit denen es in Berührung kommt, angreift. Bei Verbrennungskraftmaschinen mit aufgesetztem Zylinderkopf ist dieser Vorgang überdies deshalb gefährlich, weil zuweilen Wassertropfen in die Zylinder eindringen und dort beträchtlichen Schaden anrichten können, falls die Kühlung durch Seewasser erfolgt.

   Ferner bestehen die Dichtungen bei gewissen   Maschinen   aus Kupfer-und Asbestplatten, die mit dem Wasser in Berührung kommen und daher mit   grosser Leichtigkeit durch   die galvanischen Ströme zersetzt werden, die das Meerwasser zwischen dem Kupfer und dem Gusseisen der Zylinder oder dem Stahl der Verbindungsbolzen entstehen lässt. Das gleiche ist bei den   Anschlussstutzen   zwischen den Leitungsrohren und den Zylindern sowie bei den kupfernen   Verschlussstöpseln   der Fall, die bei allen Maschinen die Löcher   verschliessen,   die beim Formguss durch die Abstützung der Kerne der Umlaufmäntel entstehen. Diese Unzuträglichkeiten kommen auch bei Motorfeuerspritzen oder Förderpumpen vor, sobald sie zum Heben von Seewasser verwendet werden.

   Wenn die genannten Pumpen jedoch zur Förderung von Süsswasser verwendet werden, ergibt es sich häufig, dass sie sand-oder schlammartiges Wasser u. dgl. heben müssen, was ebenfalls zu bedeutenden Schwierigkeiten Anlass gibt, u.   zw.   wegen der in den   Umlaufkanälen sich bildenden   Beläge, deren Entfernung viele Mühe macht. 



   Der den Gegenstand dieser Erfindung bildende Kühler umgeht alle   oben angeführten Schwierigkeiten,  
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Kühlers beispielsweise veranschaulicht ; die Fig. 1 und 2 zeigen in Stirnansicht zwei zum Bau des Kühlers erforderliche Rahmen, Fig. 3 zeigt eine zur Einlage zwischen diese Rahmen dienende Platte gleichfalls in Stirnansicht, Fig. 4 in vergrössertem   massstabs-   einen lotrechten mittelschnitt durch einen aus vier Rahmen mit fünf   Einlegeplatten gebildeten Kühler, Fig.   5 denselben Kühler, aber von der entgegengesetzten Seite, die Fig. 6 und 7 sind Schnitte nach den Linien 6-6 bzw. 7-7 der Fig. 4 und 5, die Fig. 8 und 9 Schnitte nach den Linien   8-8   bzw. 9-9 der Fig. 4 und 5, die Fig.

   10 und 11 in vergrössertem Massstabe Schnitte nach den   Linien 10-10 bzw. 11-11   der Fig. 1, Fig. 12 zeigt einen Schnitt nach den Linien 12-12 der Fig. 1, 2,6 und 7 und Fig. 13 eine Rückansicht. 



   Der Kühler besteht aus einer Anzahl von Rahmen T und   t     (Fig.   1 und 2) und dünnen Metallplatten   i !   
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 EMI2.1 
 Schlitze nicht. 



   Jede der zwischen je einem Rahmen   T und einem   Rahmen t eingelegten Platten l (wie teilweise auch bei vollständigem Kühler die an dessen Vorder- und Hinterseite aufgelagerten Platten l', l') ist an der unteren Seite mit zwei dreieckigen Öffnungen Z und V (Fig. 3) versehen, deren Form und Ab- 
 EMI2.2 
 gerichtet ist und zwei radiale Verlängerungen o, o' trägt. 



   Der Zusammenbau des Kühlers erfolgt durch   Übereiuanderlegen   einer den Platten l   ähnliche   
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 Rahmen t zur Deckung gebracht werden, so dass die Ecken bei den   Querstücken   b'der Rahmen T mit den Ecken bei den Querstücken e der Rahmen t zusammenfallen. Hierauf werden die verschiedenen Elemente vermittels durch die Lochungen a gehender Bolzen verbunden und man erhalt so eine Gruppe 
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 vorgesehenen Öffnungen V in Verbindung. 



   An der   rückwärtigen   Platte l", gegenüber der dreieckigen Öffnung V, wird ein   Anschlussstutzen   für ein Rohr P angeschraubt, der das Kühlwasser (z. B. Meerwasser)   zuführt,   das durch die Schlitze c in das Innere der Hohlräume oder   Wasserkammern g eintritt.   An der   nämlichen   Platte wird, entsprechend 
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 austritt. 



   An dem oberen Teile, in den Öffnungen h, i und m der verschiedenen Elemente l bzw. T und f, ist eine vorn geschlossene Muffe oder Kapsel r eingeführt, die einen Ansatz r' aufweist und mit den Schlitzen k, k' in den Fortsätzen j der Rahmen T gegenüberliegenden Aussparungen s, s' versehen ist (Fig. 8). An der hinteren Seite der   Muffe ;'wird ein   mit einer   ringförmigen   Rille   n'versehener Block 11   eingeführt, der an die Aussparungen i' und i'' der Fortsätze j des Rahmens T anschliesst und mit einem Rohr L in Verbindung steht, durch welches das erwärmte Kühlwasser (z. B. Meerwasser) ausströmt. 



  Auf der   Muffe r ist   eine Mutter w aufgeschraubt, die den Block   n   gegen die Kühlergruppe anpresst. Eine Stange y, deren eines Ende im Mittelpunkt des genannten Ansatzes oder   Bodens @' der Kapsel r angebracht   ist und diese sowie die Wandung eines   Rohrkniestückes N   in axialer Richtung durchquert, dient zum Anschluss an das genannte Rohr, aus dem das aus der Maschine kommende erwärmte Wasser nach Durch- 
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 ein, wo es durch das in entgegengesetzter Richtung strömende, aus dem Rohr P kommende kalte Wasser abgekühlt wird, das, nachdem es die dreieckige Öffnung 17 und die Öffnungen v in den   Quxrstücken ss   der Rahmen t durchlaufen hat, nach Durchgang durch die Öffnungen   y,

   der Platten/und   die Offnungen i i' der Ansätze   j   der Rahmen T und durch die   Kammer n'im Block u durch   das Rohr L austritt. Der Weg des Kühlwassers ist durch strichpunktierte, der des aus der   Maschine kommenden erwärmten   Wassers durch gestrichelte   PfeiIIinien   ersichtlich gemacht. 



   Aus der geschilderten Wasserführung geht hervor, dass die eingangs erwähnten Nachteile beseitigt sind, da das   Umlaufswasser,   das sowohl Seewasser wie auch angesäuertes Wasser sein kann, mit keinem der wichtigen   Maschinenbestandteile in Berührung kommt.   

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   Der neue Kühler gestattet ferner die Erzielung der nachstehenden Vorteile : Er ermöglicht, den Umlaufswassermantel der Maschine und die entsprechenden   Umlaufkanäle   für das Kühlwasser auch in der kalten Jahreszeit stets gefüllt zu erhalten, da das Umlaufswasser stets erhalten bleibt und daher mit Glyzerin oder einem sonstigen, das Gefrieren des Wassers verzögernden Mittel gemischt werden kann, wodurch Bruchgefahr der Zylinder infolge Einfrierens sowie die Gefahr, dass die Maschine ohne
Kühlung läuft, vermieden werden.

   Ferner wird das Stocken der Zylinderkolben verhindert, denn bei unmittelbarem Eintritt des von der Pumpe zugeführten kalten Wassers in die Umlaufkammer der Zylinder erleiden deren Wände eine starke Schrumpfung, der der Ausdehnung des Kolbens, der in diesem Moment von dem Kühlwasser keinen Vorteil zieht, entgegenwirkt, so dass der Kolbendruck die Zylinderwand überlastet, was zum Stillstand der Maschine führt, die zuweilen derartigen Schaden nimmt, dass erst in der   Werkstätte   Abhilfe geschaffen werden   kann. Schliesslich   wird auch das Bersten des Zylinders, der Leitungen und der Umlaufrohre infolge zu starken Überdrucks des Umlauf, wassers verhindert, wenn dieses durch   Hoehdruckpump. en zugeführt wird.   



   Die Einzelheiten in Form und Bauart des Kühlers können   unbeschadet   des Erfindungscharakters in der   Durchführung   verschieden sein.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Kühler für das Umlaufwasser von Verbrennungskraftmaschinen, gekennzeichnet durch eine Gesamtheit von Kammern mit grosser Oberfläche und kleiner Wandstärke, welche Kammern in ihren unteren Teilen miteinander in Verbindung stehen und von unten nach oben von kaltem Wasser durchströmt werden, wobei die oberen Räume der Kammern mit einer an ein Rohr (L) angeschlossenen Leitung verbunden sind, durch die das Wasser ausströmt, nachdem es dem von der Maschine kommenden erwärmten, in ähnlichen und von ebensolchen dünnen Wänden wie die der Kühlwasserräume (g) begrenzten Kammern (d) des Kühlers von oben nach unten strömenden Wasser eine zu dessen Kühlung ausreichende Wärmemenge entzogen hat.
AT99554D 1923-04-11 1924-04-10 Kühler für das Umlaufwasser von Verbrennungskraftmaschinen. AT99554B (de)

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IT99554X 1923-04-11

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AT99554B true AT99554B (de) 1925-04-10

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AT99554D AT99554B (de) 1923-04-11 1924-04-10 Kühler für das Umlaufwasser von Verbrennungskraftmaschinen.

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