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Prüfschaltung für Verstärkerämter.
In Fernsprechverstärkerämtern ist man wegen der grossen Anzahl der erforderlichen Zwibehen- verstärker dazu übergegangen, zwecks Raumersparnis die Verstärker in Gestelle einzubauen. Um die bequeme Zugänglichkeit der Apparate und die Übersichtlichkeit der Anordnung nicht zu beeinträchtigen, werden die zugehörigen Kunstleitungen gleichfalls getrennt in besonderen Nachbildungsgestellen zusammengebaut.
Aus dieser Anordnung ergibt sich nun der Nachteil, dass bei der von Zeit zu Zeit erforderlich werdenden Nachprüfung der Kunstleitungen die Einstellung dieser letzteren sowie der Abschwächungswiderstände der Verstärkerschaltungen ziemlich umständlich und langwierig wird. Der Beamte muss
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und zu dem Nachbildungsgestell begeben.
Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht in der Behebung dieser Nachteile, wus erfindungsgemäss dadurch erreicht wird, dass von der Abfrage-und Prüfklinke der Prüfstelle Leitungen zu den verschiedenen Verstärkergestellen geführt werden, in die je eine Klinke für die Prüfgarnitur an jedem Verstärkergestell eingeschaltet ist. Beim Prüfen kann sich der Beamte jetzt am Verstärkergestell mit seiner Prüfgarnitur einschalten und hier die gewünschte Einstellung der Abschwächungswiderstände vornehmen. Er braucht sich nur noch zum Nachbildungsgestell zur Einstellung der Kunstleitungen zu begeben.
Eine weitere Vereinfachung der Prüfung wird erfindungsgemäss noch dadurch erreicht, dass die von der Prüfstelle zu den Verstärkergestellen geführten Leitungen gleichfalls über die Nachbildungsgestelle geführt werden und auch hier mit Klinken für die Prüfgarnitur versehen werden. Der Beamte kann dann an der Nachbildungsstelle die Wirkung, die durch die vorgenommene Einschaltung der Kunstleitung erzielt wird, nachprüfen, muss sich aber noch immer zwischen den Verstärker- und Nachbildungs- gestellen hin-und her bewegen.
Um auch diesen Ubelstand zu beseitigen, werden an den Nachbildungsstellen gleichfalls Nachbildungen der Abschwächungswiderstände der Verstärker vorgesehen, die im Nebenschluss von Leitungen geschaltet sind, welche an den Stöpselkontakten liegen, die zum Anschliessen der Eingangsseiten der Verstärkerschaltungen an die Prüfstelle dienen.
Schaltet man in diesem Fall vor Beginn der Nachprüfung die Abschwächungswiderstände der Verstärkerschaltung aus, dann kann der Beamte, ohne sich vom Nachbildungsgesteil zu entfernen, die Kunstleitungen einstellen und die Werte der Abschwächungswiderstände bestimmen. Diese Werte können dann nachträglich an den am Verstärkergestell befindlichen Abschwächungswiderständen eingestellt werden. Die Prüfung kann in dieser Weise einfach und bequem an einer Stelle ausgeführt werden.
Auf der Zeichnung ist das Schaltungsschema einer beispielsweisen Ausführungsform der Erfindung veranschaulicht.
A bedeutet die Prüfstelle, B, BH B2 Verstärkergestelle und C, Cl Nachbildungsgestelle. Die Prüfstelle ist wie üblich ausgebildet. Klinken Khi, K' usw. dienen zum Anschliessen der Ausgangsseiten der Verstärker an den Klinkenumschalter und Klinken I (s" Ks, usw. zum Anschalten der Eingangsseiten der Verstärker. Eine Klinke dient zum Stöpseln der Prüf-und Abfragegarnitur P. An den Nach- bildungsstellen C, Cl sind die Kunstleitungen KLI > KL2 usw. vorgesehen.
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An dem Verstärkergestell B ist die Schaltung eines Doppelrohrzwischenverstärkers veransehaulieht zwecks näherer Erläuterung der Sehaltungsanordnung.
Durch Stöpseln der Klinken Kb1, und ks1 werden die Ein-und Ausgangsseiten des Doppelrohrverstärkers V1 an den Klinkenumschalter gelegt. Je nach der Stellung des Richtungsweehslers R11 sind die beiden Seiten des einen oder des anderen Rohres an die Klinke K1 bzw. an die Priifgarnitur P angeschaltet.
Der Beamte an der Prüfstelle ist somit in der Lage, die Betriebsverhältnisse nach beiden Spreehrichtungen hin zu prüfen.
Ist die Sprachverständigung infolge mangelhaften Ansgleiches nicht mehr zurfrieden-tellend,
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stände H2, H3, Er muss diese Arbeit so oft wiederholen, bis die gewünschten Betriebsverhältnisse erreicht sind.
Um diese Prüfarbeit zu vereinfachen, sind nun erfindungsgemäss von den Sehaltfedern der Prüf- und Abfragelinke Kl Leitungen L abgezweigt, die über die Nachbildungs- und Verstärkergestelle geführt sind und an jedem Gestell mit einer Prüf- und Abfrageklinke K1, K11, K12 bzw. K1, K2, K3 verschen sind.
Schaltet der Beamte in diesem Falle seine Prüfgarnitur an der Klinke K1 am Versfärkergestelle B ein, so kann er hier die Einstellung der Kunstleitung KL1 nachprüfen und die Abschwächungswiderstände einstellen. Am Nachbildungsgestell kann er gleichfalls durch Anschalten der Prüfgarnitur an der Klinke K'1 die Einstellung der Kunstleitung KL1 nachprüfen.
Sind nun wie auf der Zeichnung dargestellt, an den Nachbildungsstellen C1 Ci gleichfalls Nach-
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liegen, welche an dem Stöpsel Ss zum Anschliessen der Eingangsseiten der Verstärker an die Prüfstelle liegen, so kann die ganze Präfarbeit durch den Beamten an dem Nebengestell erledigt werden. Es genügt
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Einstellung der Abschwächungswiderstände R1 und R2 der Verstärkerschaltung.
PATENT-ANSPRÜCHE :
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und mit je einer Klinke (K1, K2, K3) zam Anstöpseln der Prüfgarnitur (P) an jedem Gestel versehene Leitungen (L).