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Relais-und Wähleranordnung in Fernsprechanlagen.
In dem Stammpatent Nr. 116 281 ist ein Stangenwähler für Fernsprechanlagen beschrieben, dessen feste Kontakte zu einem lötstellenlosen Flachbankvielfach vereinigt sind.
Die Erfindung betrifft eine besondere Anordnung der mit den Wählern zusammenarbeitenden
Relais und der Wählersätze in Zentralen mit Flachbankvielfaehen. Diese Flachbankvielfaehe haben den bekannten Vorteil, dass die Wähler auf beiden Seiten des Bankvielfaches angeordnet werden. Die hiefür verwandten Wähler sind verhältnismässig schmale und flache, d. h. wenig in die Breite und Tiefe gehende
Apparate.
Gemäss der Erfindung werden die mit den'Wählern zusammenarbeitenden Relais in Gruppen zusammengefasst und diese Gruppen in einer der Wähleranordnung entsprechenden Reihenfolge auf den beiden Seiten eines Gestelles einander gegenüberliegend angeordnet. Dies hat den Vorteil, dass die Übersichtlichkeit der Anlagen wesentlich erhöht und der Platzbedarf herabgesetzt wird. Um die in der Mitte des Gestelles liegenden Lötanschlüsse der Relais zugänglich zu halten, werden die einzelnen Relaisgruppen oder mehrere Gruppen zusammen herausnehmbar oder herausschwenkbar ausgebildet. Um die Übersichtlichkeit noch weiter zu erhöhen und die Verkabelung zwischen den Wählern und den Relais zu vereinfachen, können die zu den Wählern gehörigen Relais auf demselben Gestell in räumlicher Zuordnung zu diesen angeordnet werden.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht in der Ausgestaltung der einzelnen Relaisgruppen zu einreihigen Sätzen. Diese Sätze haben etwa die gleiche Langform wie die bei Flachbankvielfachen verwendeten Wähler, so dass die räumliche Zuordnung der Relaisgruppen zu den entsprechenden Wählern vollkommen erzielt wird.
Um in der Tiefenausdehnung den Platzbedarf der Gestelle klein zu halten, werden erfindungsgemäss die einander gegenüberliegenden Relais-oder Wählersätze gegeneinander versetzt, so dass die nach rück- warts vorspringenden Teile nebeneinander zu liegen kommen. Sind an den Triebwerken der Wähler irgendwelche nach rückwärts vorspringende Teile vorhanden, so wäre für diese infolge der Gegenüberstellung der Wähler kein Raum. Durch die Versetzung der einander gegenüberliegenden Wähler kommen solche Teile nebeneinander zu liegen. Das gleiche gilt für die entsprechend den Wählern auf beide Gestellseiten angeordneten Relais, die für ihre Lötstellen und Kabeln besonderen Platz erfordern. Besonders augenfällig wird der Vorteil der Versetzung, wenn die Relais zu auswechselbaren Relaissätzen zusammengefasst werden.
Hiebei können die für die Relaissätze vorgesehenen Steckanschlüsse bequem nebeneinanderliegend in der Mitte des Gestelles angeordnet werden, ohne dass das Gestell für die Relais in der Tiefenausdehnung andere Abmessungen zu erhalten braucht, als für die Wähler.
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sitzt der mit jedem Wähler zusammenarbeitende Relaissatz jeweils unter diesem Wähler, die Relaissätze sind hiebei als auswechselbare Relaissätze ausgebildet, deren rückwärtsliegende Steckansehlussteile 6 in der Mitte des Gestells infolge der Versetzung der Relaissätze nebeneinander liegen.
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mittels Gelenken 16 herausschwenkbar sind, angeordnet sind.
Zwischen den einzelnen Relaisschienen sind die Kabel 17 der auf der Rückseite des Gestells liegenden Relaisschienen für die auf der Rückseite des Flachbankvielfachs angeordneten Wähler sichtbar. Die Anordnung ist entsprechend für das rechte
Wählergestell wiederholt. Innerhalb der einzelnen Relaisgruppen erhalten die einzelnen Sätzeschienen die gleiche Reihenfolge wie die Wähler der Gruppe.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Relaisanordnung bei Wählerzentralen nach Pat. Nr. 116281 mit doppelseitig ausgenutzten Flachbankvielfachen, dadurch gekennzeichnet, dass die mit den Wählern zusammenarbeitenden Relais satzweise in einer der Wahlanordnung entsprechenden Reihenfolge auf beiden Seiten des Wählergestells einander gegenüberliegend herausnehmbar oder herausschwenkbar angeordnet sind.