AT97929B - Verfahren zur Ausscheidung der Kesselstein bildenden Salze aus Speisewasser bzw. zur Ablösung des schon gebildeten Kesselsteines. - Google Patents

Verfahren zur Ausscheidung der Kesselstein bildenden Salze aus Speisewasser bzw. zur Ablösung des schon gebildeten Kesselsteines.

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  Verfahren zur Ausscheidung der Kesselstein bildenden Salze aus Speisewasser bzw. zur Ablösung des schon gebildeten Kesselsteines. 



   Die Erfindung betrifft sowohl die vorbeugende Behandlung des Speisewassers zur Verhinderung des Kesselsteinansatzes als auch die Ablösung und Entfernung bereits gebildeten Kesselsteines. Beides wird im Sinne der Erfindung dadurch erreicht, dass dem Kessel-bzw. Speisewasser in der Wärme wasserlösliche Harze, insbesondere Gummiharze, wie Olibanum, zugesetzt werden. Das von altersher als Räuchermittel dienende Harz Olibanum (Weihrauch) enthält 20-30   %   Gummi, 50-60% Harz und 3-7% ätherische Öle. Dank dem Gehalt an Gummi ist es in warmem Wasser allmählich   löslich.   Dieselbe Wirkung zeigen   aber auch leicht oxydable Bestandteile enthaltende ätherische Öle, wie das Sandelholzöl.   



   Wird in einen im Betrieb stehenden Kessel mit starkem Kesselsteinbelag Olibanum im Gewichtsverhältnis 1 : 50.000 (20 g auf   1000l   Wasser) eingebracht, so vollzieht sich die Ablösung der festgewachsenen Kesselsteinkrusten in etwa 8 Tagen. Spült man nun die Kesselwände mit einem Wasserstrahl ab und setzt dann wieder in Betrieb, so zerfällt der Kesselstein im Verlauf von 3-4 Wochen vollständig zu Schlamm. Der regelmässige Zusatz von Olibanum in Zeitabschnitten von etwa 4 Wochen verhütet das Ansetzen von Kesselstein vollkommen, indem sich die Kesselsteinbildner von Haus aus als leicht beweglicher Schlamm ausscheiden. Bei einem neuen oder gereinigten Kessel genügt eine Menge von 10 g auf 1000   !   des Kesselwassers, entsprechend   1 : 100.   000. 



   Das Verfahren führt also wegen der kleinen Mengen der wirkenden Mittel mit geringen Kosten zum Ziele, ohne dabei mit   irgendwelchen Übelständen   behaftet zu sein, da die Zusätze für Eisen oder sonstiges Metall, Gummi, Glas und andere Dichtungsmittel vollkommen unschädlich sind. 



   Wenn man das die Kesselsteinbildung verhindernde Mittel in das kalte Wasser einbringen will, so empfiehlt es sich, es vorher in einem mit Wasser mischbaren Lösungsmittel, wie Alkohol, zu lösen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Ausscheidung der kesselsteinbildenden Salze aus Speisewasser bzw. zur Ablösung des schon gebildeten Kesselsteines, dadurch gekennzeichnet, dass dem Kessel-oder Speisewasser in der Wärme   wasserlösliche   Harze, wie Gummiharze, beispielsweise Olibanum, zugesetzt werden. 

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Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an Stelle der Harze leicht oxydable Bestandteile enthaltende ätherische Öle, wie Sandelholzöl, als Zusätze dienen. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT97929D 1922-09-14 1922-09-14 Verfahren zur Ausscheidung der Kesselstein bildenden Salze aus Speisewasser bzw. zur Ablösung des schon gebildeten Kesselsteines. AT97929B (de)

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