AT96731B - Zündkerze. - Google Patents

Zündkerze.

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AT96731B
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electrodes
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Max Bailly
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Max Bailly
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Zündkerze. 



   Die Erfindung hat eine Verbesserung von Zündkerzen zum Gegenstande, durch die ein Verschmutzen der Zündkerzen verhindert und deren wirkungsvolle und tadellose Funktion gewährleistet wird. Man hat zu diesem Zwecke bereits den stromleitenden Mittelstift der Zündkerze an einer Stelle unterbrochen, um den Zündfunken zu verstärken und auf diese Weise ein Verschmutzen der Elektroden zu verhindern. Auch wurden an solchen Zündkerzen an Stelle des einzigen Mittelstiftes bereits zwischen der Unterbrechungsstelle und dem Zylinderinnern mehrere Leiter vorgesehen. 



   Um nun die Temperatur des Zündfunkens besonders hoch zu halten, wird die Zahl der Unterbrechungen des Stromes auf seinem Verlaufe durch die Kerze vermehrt. Zu diesem Zwecke wird erfindungsgemäss in die Unterbreehungskammer, die die Enden der Leiter   umschliesst,   eine metallische Kugel oder eine andere leitende und nach jeder Richtung hin bewegliche Masse vorgesehen, die durch die Erschütterungen der Kraftmaschine und das Rollen des Wagens sich den Enden der Elektroden, die in der Nähe des Mantels der Kerze oder der Massenelektroden ausmünden, nähert oder entfernt. Diese Kugel. dient demnach tatsächlich als selbsttätiger Verteiler und zugleich Unterbrecher.

   Auf diese Weise wird die Wirkung der Zündkerze, wenn auch ein Leiter sich in Kurzschluss befindet, hiedurch nicht berührt, weil der bewegliche Verteiler den Strom auch derjenigen Elektrode zuführt, die sich nicht in Kurzschluss befindet, wodurch eine tadellose Wirkungsweise der Zündkerze gewährleistet wird. Der   Zündfunke   in der Zündkammer tritt demnach zwischen der Leitungsplatte, in der der Zuführungsleiter endet, und der Kugel oder anderen beweglichen Masse aus. Je nach der Anordnung der Enden der Elektroden gegen- über der Kugel kann ein zweiter Unterbrechungsfunke zwischen der Kugel und den genannten Enden der Elektroden erzeugt werden. 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Durch die kegelförmige Ausbildung der aneinander anliegenden Enden der Isolierkörper 4 und   5   wird die Dichtheit der Kammer 8 erhalten, in der die Elektroden eingebettet sind. Durch Anziehen der
Schraube   72, die sich   auf den oberen Isolierkörper 4 aufstützt und in der   Mutter 7   ihr Gewinde findet, wird die Abdichtung erreicht. 9 stellt eine Kugel aus Stahl oder anderem geeigneten Material dar, die frei zwischen den oberen Enden der Elektroden 3 rollen kann, während die Oberfläche des Isolierkörpers 5 den selbsttätigen Unterbrecher und Verteiler bildet. Die Kugel berührt die Scheibe 2 nicht, die in einer Erweiterung des   Zuleitungs drahtes 1   besteht.

   Zwischen der Zuleitung 1 und der Kugel 9 wird sich demnach ein Funken bilden und der Strom wird nun von hier durch direkten Kontakt oder durch einen neuen Unterbrechungsfunken zu einer der Elektroden 3 geleitet. Zwischen der nunmehr geladenen Elektrode und dem Mantel 7 der Zündkerze entsteht nun der eigentliche Zündfunke. 



   Die Fig. 5 und 6 stellen eine Zündkerze grösseren Kalibers dar, bei der der Mantel 7 zylindrisch sowohl im Innern als auch nach aussen ausgebildet ist. Er nimmt, durch die Schraube 72 angepresst, den oberen und unteren Isolierkörper auf, zwischen welchen die Unterbreehungskammer 8 ausgespart ist. Der untere   Isolierkörper   setzt sich aus zwei Teilen 5 und 51 zusammen, welche dicht in einander passen. Die Elektroden 3 treten nach erfolgtem Einbau und Dichtschrauben der Isolierkörper auf der   Unterfläche   der untersten Isoliermasse aus. Durch diese Einkapselung der Elektroden wird deren grössere Dichtheit in der Isoliermasse   ermöglicht.   



   Die Elektroden 3 sind an ihren unteren Enden etwas erweitert und tragen an diesen Enden kleine Scheiben 10 aus Stahl oder einem anderen leitenden Stoffe. Diese Scheiben sind auf den unteren Enden der Elektroden lose mit freiem Spiel aufgesetzt, so dass sie sich von den Elektroden 3 und der Masse 7 etwas entfernen können, um eine sichere ergänzende Unterbrechung zu   erzeugen. Unterbreehungsfunken   werden sich daher zwischen der Scheibe 2 und der Kugel 9, zwischen der Kugel 9 und einem oberen Teil einer der Elektroden und zwischen einer Scheibe 10 am unteren Ende der Elektrode und der Scheibe der benachbarten Elektrode und dein Gehäuse der Zündkerze bilden. 



   Die Erfindung kann auch auf   wagerechte   oder geneigte Kerzen Anwendung finden. In diesem Falle wird die Unterbrechungskammer wagereeht angeordnet, u. zw. derart, dass die Leiter und die Isolierkörper abgebogene Arme bilden, so dass die Kugel immer auf einer   wagereehten   Fläche rollen kann und die Wirkung der Scheibe an den Enden der Leiter immer in einer   wagereehten   Ebene vor sich geht. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Zündkerze, bei der ein Verstärkungsfunken in einer allseits geschlossenen isolierten Kammer zwischen einem einzigen Zuführungsleiter und mehreren Leitern oder Elektroden gebildet wird, dadurch 
 EMI2.1 
 Körper in der genannten Kammer zwischen dem Ende des einzigen Zuführungsleiters und den Enden der Leiter oder Elektroden angeordnet ist.

Claims (1)

  1. 2. Zündkerze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die freien Enden der Leiter oder Elektroden in der Nähe des Kerzengehäuses kleine metallische Scheibchen oder ähnliche leitende Körper tragen, die mit seitlichem Spiel aufgesteckt sind, EMI2.2
AT96731D 1922-06-23 1922-07-21 Zündkerze. AT96731B (de)

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BE96731X 1922-06-23

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AT96731B true AT96731B (de) 1924-04-25

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ID=3862488

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AT96731D AT96731B (de) 1922-06-23 1922-07-21 Zündkerze.

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