DE567656C - Mehrfunkenzuendkerze - Google Patents

Mehrfunkenzuendkerze

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DE567656C
DE567656C DEB148772D DEB0148772D DE567656C DE 567656 C DE567656 C DE 567656C DE B148772 D DEB148772 D DE B148772D DE B0148772 D DEB0148772 D DE B0148772D DE 567656 C DE567656 C DE 567656C
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DEB148772D
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01TSPARK GAPS; OVERVOLTAGE ARRESTERS USING SPARK GAPS; SPARKING PLUGS; CORONA DEVICES; GENERATING IONS TO BE INTRODUCED INTO NON-ENCLOSED GASES
    • H01T13/00Sparking plugs
    • H01T13/46Sparking plugs having two or more spark gaps
    • H01T13/462Sparking plugs having two or more spark gaps in series connection

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  • Spark Plugs (AREA)

Description

  • Mehrfunkenzündkerze Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Mehrfunkenzündkerzen mit untereinander und zur Mittelelektrode konzentrischen Hilfselektrodenringen für elektrische Zündungen, z. B. in Explosions- oder Verbrennungsmaschinen, und bezweckt eine derartige Verbesserung solcher Zündkerzen, daß eine zuverlässige Zündung ohne störende Ansammlungen ermöglicht wird.
  • Die Erfindung; die sich auf das bekannte Mehrfunkenprinzip stützt, ist im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfselektrodenringe in Nuten eines massiven Isolationskörpers bündig mit dessen Unterfläche angeordnet sind und diese mit den Enden der Mittelelektrode und dem Rande der Massenelektrode eine glatte, ebene oder gewölbte Fläche bilden.
  • Beim Konstruieren der bekannten Mehrfunkenkerzen hat man nicht genügend damit gerechnet, daß sich Ruß und Öl sehr leicht in an den Kerzenenden vorhandenen Vertidfungen ansammeln können, wodurch die Hilfselektroden kurzgeschlossen und somit ausgeschaltet werden. Eine derartige Wirkung wird oft auch in dem Fall eintreten, wenn die in den Kompressionsraum hineinragende Zündfläche zylindrisch ausgebildet ist, indem infolge der erforderlichen Länge der Zündkerze deren Funkenfläche zum größeren oder geringeren Teil im Einführungskanal der Kerze angebracht werden muß, damit die Kerze nicht zu weit in den Zylinderraum hereinragt, was leicht zu Ruß- und Ölansammlungen zwischen Kanalwand und Funkenfläche führt, woraus Kurzschlüsse entstehen.
  • Im Gegensatz zu diesen bekannten nachteiligen Konstruktionen wird bei dem Erfindungsgegenstand erreicht, daß einerseits die Sicherung der Zündung unter allen Kompressionsverhältnissen gewährleistet ist und andererseits alles vermieden wird, was geeignet ist, Buß-oder Ölansammlungen zu begünstigen, indem die Hilfselektrodenringe mit ihrer Isolation sowie die beiden Hauptelektroden, nämlich die Mittelelektrode und die Massenelektrode, zusammen eine einzige geschlossene Fläche ohne Erhebungen oder Vertiefungen bilden, wobei der bei einer Kerze selbstverständlich zu erhebenden Forderung der Sicherung gegen Herausfallen der Hilfselektrode in zweckmäßiger Weise Rechnung getragen ist.
  • Die Erfindung soll unter Hinweis auf in den beiliegenden Zeichnungen beispielsweise angegebene Ausführungsformen einer Kerze gemäß der Erfindung näher beschrieben werden, wobei sich weitere, die Erfindung kennzeichnende Merkmale ergeben werden.
  • In den Zeichnungen sind in Fig. i und z als Beispiel zwei verschiedene (alternative) Ausführungsformen einer derartigen Zündkerze gezeigt, und in Fig. 3 werden ihre Funkenflächen dargestellt.
  • Die Zündkerze nach Fig. i besteht aus einem in den Zylinderdeckel eingeschraubten äußeren, hülsenförmigen Metallteil 2, der einen äußeren und einen inneren Isolierkörper 3 bzw. 4. umschließt. Die Körper 3 und q. werden in der Hülse vermittels des zentral durchgehenden Bolzens 5 festgehalten, dessen unteres Ende 6 kopfartig ausgebildet ist und als die eine Zündelektrode dient. Die andere Elektrode wird vom untersten Rand 9 der Hülse .2 gebildet. Die Rückleitung des Zündstromes erfolgt durch die Hülse .2 und das Zylindermetall. Die elektrisch leitenden ringförmigen Elemente io umgeben die Elektrode 6 konzentrisch und sind in den Isolierkörper eingebettet, der aus beliebigem geeignetem =Material besteht, z. B. Steatit o. dgl. Die Elemente io können zweckmäßig aus schwach konisch ausgebildeten Ringteilen bestehen, beispielsweise aus Schmiedeeisen, und bilden zusammen mit den Elektroden und der Fläche des Isolierungskörpers q. eine ebene, schwach konvexe oder konische Funkenfläche, deren Gestalt in Fig.3 dargestellt ist.
  • In Fig. 2 ist eine abgeänderte Ausführungsform gezeigt, die mit in den Isolierkörper q. eingegossenen, in Form von ganzen oder geteilten Ringen ausgebildeten Elementen versehen ist. Die Elemente tragen an ihren Enden ein= bzw. auswärts gerichtete Flanschen i i bzw. 12-. von denen die Flanschen i i als Befestigungsorgane dienen, während die Flanschen 12 in der Funkenfläche belegene Kontaktflächen bilden.
  • Bei den gezeigten Ausführungsformen entsteht ein über die ganze Funkenfläche verzweigtes kräftiges Funkenfeld, wodurch eine zuverlässige Zündung gesichert wird. Ferner ist die Zündkerze derart eingerichtet, daß keine Taschen o. dgl. entstehen, die Bußablagerungen aufsammeln könnten. Obgleich die Erfindung oben im Zusammenhang mit speziellen Ausführungsbeispielen beschrieben ist, ist sie nicht nur auf diese beschränkt, sondern es sind viele Änderungen der Ausführung denkbar, ohne von dem Grundgedanken der Erfindung abzugehen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Mehrfunkenzündkerze mit untereinander und zur Mittelelektrode konzentrischen Hilfselektrodenringen, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfselektrodenringe (io bzw. i2) in Nuten eines massiven Isolationskörpers (¢) bündig mit dessen Unterfläche angeordnet sind und diese mit den Enden (6) der Mittelelektrode und dem Rande (9) der Massenelektrode (2) eine glatte, ebene oder gewölbte Fläche bilden.
  2. 2. Mehrfunkenzündkerze nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfselektrodenringe (io bzw. i2) in Form von einander umgebenden Mänteln von zur Mittelelektrode konzentrischen Umdrehungskörpern bestehen, deren Gestalt von dem glatten Zylindermantel abweicht.
  3. 3. Mehrfunkenzündkerze nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfselektrodenringe als Abschnitte von zur Mittelelektrode konzentrischen Kegelmänteln ausgebildet sind. Mehrfunkenzündkerze nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfselektrodenringe (i2) mit im Winkel zur Kerzenachse abgebogenen Vorsprüngen (Flanschen u. dgl.) versehen sind. j. Zündkerze nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfselektroden bündig mit der Elektrodenunterfiäche Regende Vorsprünge bzw.- Flanschen (i2) besitzen, die in der Funkenfläche liegende Kontaktflächen bilden.
DEB148772D 1931-01-30 1931-03-06 Mehrfunkenzuendkerze Expired DE567656C (de)

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DE567656C true DE567656C (de) 1933-01-07

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ID=20312168

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DEB148772D Expired DE567656C (de) 1931-01-30 1931-03-06 Mehrfunkenzuendkerze

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DE (1) DE567656C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4331269A1 (de) * 1993-09-15 1995-03-16 Bosch Gmbh Robert Zündkerze mit Gleitfunkenstrecke

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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