AT96291B - Vorgefeuchtete Kopierrolle. - Google Patents

Vorgefeuchtete Kopierrolle.

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Friedrich May
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Friedrich May
Josef Dr Ehrlich
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  Yorgefeuchtete OIo ierrolle. 



   Das bei Kopiermaschinen zur   Verwendung gelangende Kopierpapier   wird in   tunlichst   grosser Länge und bestimmter Breite in Form einer dichtgewickelten Rolle zur Verarbeitung in die Maschine eingelegt. Vor dem eigentlichen Kopiervorgang muss das Kopierpapier zwecks Aufnahme der Kopien vorgefeuchtet werden.

   Dies geschieht entweder in der Weise, dass das in trockenem Zustande in die Maschine gebrachte Papier in der Kopiermaschine selbst durch ein Wasserbad durchgezogen und dann zwecks Entfernung des überschüssigen Wassers durch besondere   Auspresswalzen ausgepresst,   worauf der Kopiervorgang vollzogen wird (Nasskopierverfahren), oder   die Yo1'feuchtung des   Kopierpapieres erfolgt bereits vor dem Wickeln der Rolle durch besondere   Imprägnierflüssigkeiten, welche   die Eigenschaft besitzen, das in einer Rolle gewickelte Kopierpapier lange Zeit feucht und ohne besondere Vorbereitung für die Kopien aufnahmsbereit zu halten   (Trockenkopierverfahren).

   Die Deutlichkeit   und Lesbarkeit der erzielten Kopien ist ausser von der Stärke des Kopierpapiers in erster Linie von dem Feuchtigkeitgrade desselben abhängig. Um die Feuchtigkeit möglichst lange in der Papierrolle zu erhalten, werden dem zum Vorfeuchten verwendeten Wasser in der Regel hygroskopisch Substanzen zugesetzt, z. B. 



  Glyzerin und eventuell noch desinfizierende Substanzen, wie Formaldehyd, Borsäure usw. Bei Verwendung von Magnesiumehlorid, Kalziumehlorid usw. als   hygroskopisches Mittel   wird aber die Löslichkeit der Farbstoffe sehr   stark herabgedrüekt,   so dass brauchbare Kopien nicht erzielt werden können. Die Kopien   kommen nämlich   auf diese Weise zustande, dass beim Auflegen des Kopierpapieres auf das zu   kopierende     Schriftstück   etwas von der Farbe der Schriftzeichen von dem im Kopierpapier befindlichen Wasser gelöst wird.

   Die Deutlichkeit der Kopien hängt folglich auch weiter von der Löslichkeit des Farbstoffes im Wasser ab und von der Geschwindigkeit des   Kopiervorganges.   Je rascher eine Kopiermaschine arbeitet, um so schwächer fallen die Kopien aus, denn die Lösungsgeschwindigkeit jener Teerfarbstoffe im   Wass3r,   wie sie heute für Farbbänder und Tinten allgemein üblich sind, ist eine begrenzte. 



   Um den Anforderungen schnellaufender Kopiermaschinen entgegenzukommen, war es nötig, eine neue Imprägnierung für Kopierpapierrollen zu ersinnen, welche geeignet ist, Teerfarbstoffe in weitaus schnellerem Masse zu lösen als Wasser, ohne dabei die Rolle austrocknen zu lassen, u. zw. ohne Verwendung des teuren Glyzerins. 
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 so vielmal grösser, dass selbst beim raschesten Kopieren noch   tiefgesättigte Kopien entstehen. Gleich-   zeitig wird durch die Anwesenheit des Alkohols die Ionisation des Magnesiumchlorids, Kalziumehlorids usw. 
 EMI1.2 
 kommt ; nichtsdestoweniger verhindert aber   das Magnesiumehlorid   usw. auch das rasche Austrocknen der mit Alkohol imprägnierten Rolle. Ein Zusatz von Desinfektionsmitteln ist nicht nötig. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Vorgefeuehtete Kopierrolle, dadurch gekennzeichnet, dass dieselbe mit einer alkoholhaltigen Lösung von Magnesiumehlorid, Kalziumchlorid oder einer andern hygroskopischen Substanz getränkt ist. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT96291D 1922-08-01 1922-08-01 Vorgefeuchtete Kopierrolle. AT96291B (de)

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