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Vorliegende Erfindung bildet eine weitere Ausbildung der durch das Patent Nr. 91438 geschÜtzten Reglerdüse für Freistrahl-Wasserturbinen jener Art. bei welcher die den Austhttsquerschnitt der Düse regelnde Nadel in einem seiner Gänze nach in dem Zuleitungsrohrliegenden und an der der Strahlrichtung
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lische Wege zu bewirken, oder es können unter Fortlassung des Verstellhebels durch die Rippe zwei Zuleitungen für das hydraulische Druckmittel vorgesehen und der hohl ausgebildete Nadelkörper mit Gegen- druckflächen für das Druckmittel derart ausgestattet sein. dass der Nadelkörper auch auf hydraulischen)
Wege zurückgeführt werden kann.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes zur Darstellung gebracht und zeigen die Fig. 1. 2 und 3 im Mittelschnitt, in Draufsicht und in teilweise geschnittener Stirnansicht eine Reglerdüse mit hydraulischer Verstellung, bei welcher zwecks Rückführung des Nadelkörpers ein Hebelgestänge verwendet wird. Die Fig. 4. 5 und 6 zeigen gleichfalls im Mittelschnitt, in Draufsicht und in teilweise geschnittener Stirnansicht eine zweite Ausführungsform, bei welcher auch die Rückführung auf hydraulischem Wege erfolgt, so dass das bei der Ausführungsform gemäss Fig. 1-3 verwendete Hebel- gestänge gänzlich entfällt.
Gemäss der in Fig. 1-3 dargestellten Ausführungsform ist der Nadelführungskörper in gleicher
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bunden. Der hinter der Nadelspitze 4 liegende Teil 5 des Nadelkörpers ist abgesetzt. In gleicher Weise ist der Nadelführungskörper selbst abgesetzt, so dass ein freier Ringraum gebildet wird. der durch die
Bohrung 6 mit dem, den Fiihrungskörper umschliessenden Druckwasser in ständiger Verbindung steht um eine Druckentlastung zu bewirken.
Der Nadelführungskörper trägt weiters eine Dichtung 7 und eine Ausnehmung. in welcher ein
Gleitbacken 8 zur Aufnahme des freien Endes des Verstellhebels Jss augeordnet ist. Der Hebel 10 ist in der hohlen Rippe'2 mit der Achse 11 verschwenkbar.
Gemäss der Erfindung ist hinter dem. rückwärtigen Ende des Nadelkörpers im Führungskörper eine Druckkammer 12 angeordnet. in welcher gegebenenfalls eine Druckfeder 7. 5 vorgesehen sein kann. welche sich an die rückwärtige Stirnwand des Nadelkörpers anlegt und eine Zusatzentlastung bewirkt.
Die Aushöhlung der Rippe 2, in welcher der Hebel 10 verschwenkbar ist, steht mittels eines Kanals 14 mit der Druckkamel'in Verbindung, so dass ein hydraulisches Druckmittel, z. B. Öl od. dgl.. das durch die Öffnung 15 in die hohle Rippe eingeführt wird. in die Druckkammer 18 gelangen kann, so dass durch die Einwirkung des Reglers auf das Druckmittel die Verstellung des Nadelkörpers auf hydraulischem Wege erfolgen kann. Die Rückführung der Nadel kann durch Betätigung des Hebels 10 erfolgen.
Bei der in den Fig. 4-6 dargestellten Ausführungsform ist auch die Rückführung der Nadel auf hydraulischem Wege vorgesehen, so dass in diesem Falle auch der Verstellhebel 10 entfällt.
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wasser steht.
Der Nadelkörper selbst ist ausgebohrt und besitzt einen hohlen Raum 16. in welchen) ein mit Dichtungen versehener Kolben 17 geführt ist, der vermittels seiner Kolbenstange 18 am rückwärtigen Ende des Nadelführungskörpers festgehalten ist. Am rückwärtigen Ende des Nadelführungskorpers ist ein das Ende der Kolbenstange aufnehmendes Stück 19 eingeschraubt. Die Kolbenstange 7S durchdringt
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In der Druckkammer 12 kann, wie beim Ausfiihrungsbeispiel gemäss Fig. 1-3 eine Druckfeder M als Zusatzentlastung vorgesehen sein.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Reglerdüse für Freistrahl-Wasserturbinen nach Patent Nr. 91438, dadurch gekennzeichnet. dass
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