AT95933B - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Glasröhren oder -stäben. - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Glasröhren oder -stäben.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Glasröhren oder-stäben. Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von Glasröhren oder-stäben in ununterbrochenem Betriebe und auf eine Vorrichtung zur Ausführung dieses Verfahrens. Das Verfahren nach der Erfindung besteht darin, dass das Glas der Innenfläche eines Hohlkörpers, der vorzugsweise in schiefer Stellung angeordnet ist und drehende Bewegung um seine Längsachse erhält, zugeführt wird. worauf das zugeführte Glas in Form eines Rohres oder Stabes ausgezogen wird. In der Zeichnung ist eine Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach der Erfindung dargestellt. Der Glasbehälter 1 steht mittels eines Kanals 5 mit der Ziehvor'iehtung in Verbindung. Die Glasmenge, welche in einer bestimmten Zeit aus dem Behälter 1 der Ziehvorrichtung zugeführt wird, ist bestimmt : 1. Durch die Temperatur des Glases im Behälter ; 2. durch die Glasniveauhöhe ; 3. durch eine Zufuhrreguliervorrichtung. welche aus einem Schieber 7 besteht. Wenn der Schieber 7 mittels des Hebels 9 ein wenig geöffnet wird, strömt Glas in den Kanal 5 und über eine Zunge 10 in die Ziehvorrichtung 11. Um die Temperatur des Glases im Kanal 5 zu regeln sind abschliessbare Abzugöffnungen 22 vorgesehen. EMI1.1 Querschnitt z. B. kreisförmig oder quadratisch ist, je nach der Form des anzufertigenden Glasrohres oder-stabes. Als feuerfestes Material für den Hohlkörper kommen Metalle oder Legierungen mit einem hohen Schmelzpunkt in Betracht, besonders Chromeisen mit einem hohen Chromgehalt (etwa 40%) eignet sich für diesen Zweck. EMI1.2 sich an die Innenwandung dieses Körpers ab. Um das Glas an die ganze Oberfläche regelmässig absetzen zu lassen, wird dem Körper 11 eine Drehbewegung um seine Längsachse erteilt. In dem vorteilhaft schief stehenden Hohlkörper 11 fliesst das Glas, welches oben in dem Hohlkörper eintritt. leicht abwärts und bedeckt allmählich die ganze Innenwandung. EMI1.3 während der Zeit, die es sich im Höhlkörper befindet, z. B. durch Gas-oder elektrische Heizung erwärmt. Bei der dargestellten Ausführungsform wird eine Erhitzungsspirale 12 verwendet (elektrische Widerstandserhitzung). Um Wärmestrahlung nach aussen zu verhüten, wird der Hohlkörper mit einer Isolation 13 umhüllt. Die Aussenwandung der Ziehvorrichtung besteht aus einem zylindrischen Mantel-M, welcher EMI1.4 16 gedreht. Ist die Innenoberfläche der Ziehvorrichtung mit einer gleichmässigen Schicht flüssigen Glases bedeckt, dann wird mittels einer nicht gezeichneten mechanischen Ziehvorriehtung das Glas ausgezogen und durch eine Schneidvorrichtung in Stücke geschnitten. Das Ausziehen kann arch mit der Hand ge- schehen. Um dem Glase beim Verlassen des Hohlkörpers 11 die zum Ausziehen geeignete Temperatur zu erteilen, ist ein feststehender das Glas einhüllender Zylinder 23 angebracht. Dieser Zylinder wird vorteilhaft z. B. durch den Brenner 23 erhitzt. Bei der Herstellung von Glasstäben lässt man so viel Glas in den Hohlkörper fliessen, bis'die Lage ungefähr mit der in der Nebenfigur gezeichneten übereinstimmt. Die Ausflussöffnung des Hohlkörpers hat gemäss der Erfindung in diesem Falle eine konische Form. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung von Glasröhren oder-stäben, dadurch gekennzeichnet, dass das Glas der Innenwandung eines Hohlkörpers ohne Dorn zugeführt wird, welcher vorzugsweise eine schiefe Stellung hat und dem eine Drehbewegung um seine Längsachse erteilt wird, worauf das hineingeflossene Glas mittels geeigneter Vorrichtungen, entweder mit der Hand oder mechanisch ausgezogen wird. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen um seine Längsachse drehbaren Hohlkörper ohne Dorn, der eine gegen die Horizontale geneigte Stellung hat, eine Vorrichtung zum Drehen dieses Hohlkörpers und eine Vorrichtung zum Zuführen von flt -igem Glas zur Innenwandung des Hohlkörpers. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
Applications Claiming Priority (1)
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| NL95933X | 1920-12-02 |
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| AT95933B true AT95933B (de) | 1924-02-11 |
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ID=19760185
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| AT95933D AT95933B (de) | 1920-12-02 | 1921-11-02 | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Glasröhren oder -stäben. |
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1921
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