AT30123B - Glas-Preß- und -Blasmaschine mir Feuertrommel. - Google Patents

Glas-Preß- und -Blasmaschine mir Feuertrommel.

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AT30123B
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glass
glass pressing
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Paul Theodor Sievert
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Paul Theodor Sievert
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  • Re-Forming, After-Treatment, Cutting And Transporting Of Glass Products (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Glas-Press- und -Blasmaschine mit Feuertrommel. 



   Die rundung bezieht sich auf Glas-Press- und -Blasmaschinen, bei denen eine   Wiirme-   trommel angeordnet ist, die dem Zwecke dient, den herzustellenden   Hohlkörper   nach dem 
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 Randes nach dem Fertigstellen   anzuwärmen   bzw. zu erweichen. 



   Beim Bentitzen derartiger Maschinen wurde nun das Kühlen der hergostellten IIohlkörper in dur auch sonst   gebräuchlichen   Weise im Kühlofen vorgenommen, der in grösserer 
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 daher nach dem Kühlofen transportiert und in diesen eingesetzt werden und dazu sind, wie bekannt, zahlreiche Arbeitskräfte nötig. Wenn man diese entbehrlich machen könnte. so würde der Betrieb in recht erheblicher Weise vereinfacht worden können. 
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 selbst geheizt wird, so dass   besondere Aufwondungen hiefür nicht notwendig   sind.

   Es wird dadurch eine Maschine von einer   gleichsam   universellen Bedeutung geschaffen-eine Maschine, an der der bedienende Arbeiter, uhne sich vom Platze zu rühren, den Glus- 
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 ohne weiteres erreicht werden kann und durch die Abgase der Wärmetrommel geheizt wird. die sonst nutzlos entweichen wurden. 



   In der Zeichnung ist eine   Ausführungsform   der Erfindung dargestellt, u. zw. in Anwendung bei einer von dem Erfinder früher vorgeschlagenen Press-Blasmaschine. Jedoch sei   vorweg bemerkt,   dass die Press-Blasmaschine selbst nicht den Gegenstand der vorliegenden 
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   verschiebt. Press-und Blasstempel stehen   durch eine Feder miteinander in Verbindung, die den   Pressstempel nach oben   zu drücken strebt, so dass in der Ruhelage der in der Zeichnung nicht sichtbare   Presskopf   in den Blasstempel hineingezogen wird. Wird der an don 
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 der Pressstempel 5 gegen den Blasstempel 6 sich verschiebt.

   Erst wenn der Blaskopf 10 auf einen   Widerstand auftrifft, a) so etwa auf   den Rand einer Form, wird die den Press-und 
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   Die   Preys-un   die Blasformen, in der Zeichnung ist nur die Blasform 11 dargestellt, die Pressform ist dahinterliegend zu denken, sind auf einem seitlich schwenkbaren Hebel 12 
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 eingesenkt werden kann. Diese ist mit einem schwenkbar gelagerten Deckel 13 versehen, der mit dem die Formen tragenden Hebel 12 so in Verbindung steht, dass er selbsttätig zur Seite geschoben wird, also den Zugang zur Wärmetrommel freimacht, sobald auch die Blasform seitwärts aus der Achse des   Preg-Blasliebels wegbewegt wird,   Durch ein Zahnradgetriebe 14, 15, das von irgendeinem Triebwerk aus nach Belieben in Drehung versetzt werden kann, nach der vom Erfinder in Vorschlag gebrachten Anordnung erfolgt das durch einen elektrischen Motor, der von einem Schalter 16 am Handgriff gesteuert werden kann,

   kann der Press-Blasstempel mit dem daran   hängend. en Glaskörper 17   in schnelle Drehung versetzt werden, um die Anwärmung bei der Herstellung oder beim Verschmelzen gleichmässig zu machen. 



   Der   Press-Blasvorgang   bei derartigen Maschinen ist, wie der Deutlichkeit halber kurz erwähnt werden mag, der folgende : Der Hebel 12 wird so gestellt, dass die zuvor mit Glasmasse gefüllte Pressform sich unter dem Blasstempel befindet. Alsdann wird der Handgriff 9   Tierabgezogen,   der Blaskopf 10 setzt sich'auf den Rand der Form auf und beim noch weiteren Herabziehen des Handgriffes 9 tritt nun der Presskopf aus der Mündung des   D1asstempels   heraus und bewirkt das Vorpressen des   Külbels,   dessen   Ränder   sich dabei an den Blaskopf anheften.

   Nun wird der   Press-Blasstempel   wieder gehoben, die Formen beiseite geschoben, wobei der Deckel von der Mündung der Trommel entfernt wird und alsdann das   Külbel   in die Trommel eingeführt, um dort wieder erweicht zu werden. Hiebei bleibt der Pressstempel in der Mündung des Blasrohres versenkt, da der Blaskopf auf keinen Widerstand sich aufsetzt und also die Feder zwischen   Pressstempel   und   Blasstempel   sich nicht zusammendrückt.

   Nach genügender Erwärmung wird der   Press-Rlasstempel   wieder gehoben, die Blasform unter den Stempel gebracht, das   Külbel   eingesetzt und durch Ein- leitung von Druckluft-gemäss der Zeichnung dient dazu die Leitung 18, die durch einen durch Drehung des Handgriffes 1. 9 um seine Achse gesteuerten Hahn beherrscht wird-   das Külbel aufgeblasen.   



   Der fertiggeblasene Körper wird dann abgenommen und falls der Rand verschmolzen worden soll, in umgekehrter Lage, die offene Seite   naeliunten,   in der Mündung des Blaskopfes befestigt, um dann, nach Beiseiteschieben der Formen, in die   Wärmetrommel   ein- gesetzt zu werden. 



   Bei den bisher bekannten   Press-Blasmaschinen   wurde nun der Körper von der Maschine abgenommen und in den an anderer Stelle befindlichen Kühlofen gebracht. Gemäss der vorliegenden Erfindung jedoch ist an   die Maschine   selbst ein Kühlkanal angebaut, der von den Abgasen der Wärmetrommel geheizt wird und zum Fertigkühlen der Glaskörper dient. 



   Die Anordnung des Kühlkanals ist die folgende : An den Sockel der Maschine ist ein   Rohr 2j ! angebaut,   in welches durch ein Rohr 22 die Abgase des Wärmeofens 2 geleitet werden. Die Abgase treten in das Rohr 22 durch die Öffnung 27 in der Wandung des
Ofens ein, während die Heizgase aus der Feuerung in den Ofen durch eine   Öffnung) S   gelangen, die zweckmässig tangential angeordnet ist. In dieses Rohr werden. in der Maschine die zu kühlenden Glasgefässe eingesetzt und langsam bis zum Ende des Rohres hindurch- geführt, u. zw. entweder dadurch, dass in dem Rohr Rollen, auf denen die Gefässe ruhen oder langsam sich bewegende Transportvorrichtungen angebracht sind, z. B. ein Förderband, oder dadurch, dass jedes neu eingesetzte Gefäss die übrigen um eine Strecke fortschiebt. 



     Damit hiezu   weniger Kraft erforderlich ist, empfiehlt es sich, das Rohr in etwas geneigter
Lage anzuordnen. Die Heizgase geben ihre Wärme allmählich an die durchpassierenden   Glasgefässe   ab und die Länge des Rohres wird so bemessen, dass an dem hinteren   Ende,   an dem für den Abzug des Gases ein Schornstein 23 vorgesehen ist, die Temperatur so weit gesunken ist, dass die Glasgefässe ohne weiteres herausgenommen worden können. 



   Das   lIindl1rchfÜhren   der Glasgeflisse durch das Rohr erfolgt zweckmässig in der Weise, dass in dem von den Gasen durchströmten Rohr 21 konzentrisch ein zweites engeres Rohr 24 angeordnet ist, in das die Gefässe direkt hineingelegt werden. Zur Einführung dient eine am oberen Ende befindliche Öffnung, die durch einen mit   Wärmeschutzmasse   bekleideten   Decke ! 25   jedesmal nach dem Einsetzen des Gefässes wieder geschlossen wird. Das Rohr 21 wird vorteilhaft ebenfalls mit einer Wärmeschutzmasse 26 umkleidet, ebenso das Rohr 22. 



   Es sei bemerkt, dass die   Ausführung   des Kühlrohres selbst in mannigfacher Weise   ierändert werden   kann, wie sie an und für sich auch nicht den Gegenstand der Erfindung   bildot. Beispielsweise könnten   die Heizgase, anstatt durch den Ringkanal zwischen den 
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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Glas-Press- und -Blasmaschine mit Feuertrommel zum Anwärmen oder zum Anwärmen und Verschmelzen der in der Herstellung begriffenen bzw. fertiggeblasenen Glaskörper, dadurch gekennzeichnet, dass an der Maschine ein von den Abgasen des Wärmeofens (2) durchstromter Kühlkanal (21) angebracht ist, durch den die fertiggestellten Glaskörper allmählich hindurchgeführt werden, um während des Hindurchgehens in bekannter Weise fertiggekühlt zu werden.
AT30123D 1905-02-20 1906-12-19 Glas-Preß- und -Blasmaschine mir Feuertrommel. AT30123B (de)

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DE1905179647D DE179647C (de) 1905-02-20

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AT30123B true AT30123B (de) 1907-10-10

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AT30123D AT30123B (de) 1905-02-20 1906-12-19 Glas-Preß- und -Blasmaschine mir Feuertrommel.

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