AT95905B - Verfahren zum Entfernen von Farbe und Druckerschwärze aus Druckpapier. - Google Patents
Verfahren zum Entfernen von Farbe und Druckerschwärze aus Druckpapier.Info
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Description
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Verfahren zum Entfernen von Farbe und Druckerschwärze a, us Druckpapier.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Entfernung der Druckerschwärze u. dgl. von Druckpapier.
Ein Merkmal der Erfindung liegt darin, dass die Tinte von dem Druckpapier unter Verwendung eines Stoffes fortgewaschen wird, der im allgemeinen die physikalischen und chemischen Eigenschaften des als "Bentonit" bekannten Tones hat.
Jahrelang besteht bereits eine starke Knappheit an Papier besonders Zeitungspapier und die Kosten sind so hoch geworden, dass viele Zeitungen u. dgl. ihren Umfang verringern oder sogar ihr Erscheinen einstellen mussten. Eine Papierersparnis ist daher äusserst wichtig. Der Zweck der Erfindung ist nun die Schaffung eines Verfahrens zur Entfernung der Druckerschwärze von bedrucktem Papierstoff. so dass das schon einmal benutzte Papier in neues Papier für den Druck in befriedigender Weise umgewandelt und viel Papier gespart werden kann.
Es sind mannigfache Maschinen am Markte, die zur Entfernung der Druckerschwärze u. dgl. aus gemahlenem Papier bzw. Papierbrei dienen. Diese Maschinen enthalten Siebe, von denen manche drehbar sind und die den Papierstoff zurückhalten, während Waschwasser durchläuft. Diese Siebe wirken gewöhnlich mit Rührvorrichtungen zusammen. um das Papier in dem Wasser durchzurühren und es dadurch sowohl in kleinere Stücke zu zerteilen wie in Berührung mit dem Wasser zu bringen.
Eine Maschine dieser Art ist in Amerika unter dem Namen.. Beater" bekannt.
Zwecks Ausführung der Erfindung bringt man in einen solchen.. Beater" die gewünschte Menge des zu reinigenden zerkleinerten Druckpapiers. etwas Wasser, eine Menge alkalischen Stoffen, wie Natriumhydroxyd, Natriumkarbonat. Ammoniak. Borax od. dgl., das, wie bekannt, dazu dient, das Bindemittel der Druckerschwärze aufzulösen und dadurch die Entfernung der Schwärze zu gestatten, nebst einer Menge eines sehr feinen Stoffes wie Ton. der fein genug ist. dass er durch die Zwischenräume zwischen den verfilzten Fasern oder den Maschen des Siebes der Waschmaschine hindurchgehen kann. Derjenige Stoff, der sich besonders hiefür bewährt hat. ist ein als.. Bentonit" bekannter Ton. Vorzügliche Ergeb-
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Wasser auf die Tonne alten Druckpapieres als Anfangsbeschickung für die Maschine.
Die Mengenverhältnisse können in weiten Grenzen schwanken, ohne dass das Ergebnis sich ändert. nur die gebrauchte Zeit schwankt entsprechend. Die Arbeitsgeschwindigkeit wird durch den Bentonit erheblich gesteigert. Das Verfahren kann bei gewöhnlieher Temperatur ausgeführt werden, kann aber durch Erhitzung der Anfangsbeschickung auf nicht mehr als etwa 500 C beschleunigt werden, worauf dann kaltes Wasser verwendet wird.
Während die Maschine so besehickt wird. läuft der.. Beater" in bekannter Art. um alle Bestandteile der Beschickung gründlich durcheinander zu rühren. Sobald dies geschehen ist. wird der Wäscher an seinen Platz gesenkt und weiteres Waschwasser einem Ende der Maschine zugeführt und gründlich mit dem Brei durch die Stampfwalze vermischt, um am anderen Ende der Maschine im stetigen Strume abgeführt zu werden. Bei einer praktischen Ausführung wurde dieses Waschen etwa 1% Stunden fort- geführt.
Während das Wasser so durch die Maschine fliesst, findetder folgende Vorgang in der Maschine statt :
Die Druckerschwärze in dem Papier wird durch den alkalischen Stoff in einen Zustand gebracht. in welchem mindestens die dunklen Farbteilchen des Farbstoffes eine starke Affinität zu den Ton-oder
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<tb>
<tb> SiO2.......etwa <SEP> 63 .
<tb>
Al2O3...........# <SEP> 20 .
<tb>
Fe2O3 <SEP> ...........# <SEP> 3 .
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MgO <SEP> in <SEP> wechselnden <SEP> Verhältnissen
<tb> CaO <SEP> in <SEP> wechselnden <SEP> Verhältnissen
<tb> Na2O............ <SEP> .. <SEP> 5 .
<tb>
K2O <SEP> in <SEP> wechselnden <SEP> Verhältnissen
<tb> SO2 <SEP> in <SEP> wechselnden <SEP> Verhältnissen
<tb> H2O <SEP> .........................# <SEP> 9
<tb>
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Waschtrommel angelagerten Faserschichten hindurch gestattet. Bentonit hat über 70 n kolloidaler Substanz, was ersichtlich für den Erfolg von grossem Einfluss ist.
Der Bentonit hat keine chemische Einwirkung auf das Papier, er zer.ttört es daher nielht ind ist
EMI2.4
der gleichen mineralischen Natur besteht.
Bei Analyse nach dem #Beater"-Verfahren. das in aprineiples of agrieulture" von Harry N. Wiley beschrieben wird. zeigt sieh. dass mehr als 5000 einer gegebenen Mene von Bentonit eine)) Durchmesser von weniger als 0#0015 min entsprechend der dortigen Klassifikation hat. Diese Feinheit i"t es. welehe die beschriebene Wirkung ermöglicht, weil sie den Ton in die Klasse der wirklichen Kolloide und seine . Wirkung in die Klasse der KoJloidwirkul1gen bringt.
Versuche haben gezeigt, dass der Bentonit mehr als das Dreifache seines Gewichtes oder das Sieben-
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im Wasser seinen Weg durch den verfilzten Brei auf den Sieben der Waschmaschine zu nehmen und die Farbe mitzunehmen. Daher ist eine ungehührlich lange Zeit und übergrosser Aufwand von Ton und Geld erforderlich, während bei dem neuen Verfahren im wesentlichen der ganze Bentonit oder sonstige Ton von gleichen Eigenschaften durch den Breistoff und die Siebe mit dem Wasehwasser mitgeht und"o die Reinigungswirkung mit geringstem Zeitaufwande und geringsten Tonmengen herbeiführt.
Statt des Bentonits oder sonstiger von Natur aus sehr feiner Tone könnte man-wenn auch mit erhöhten Kosten - einen mit den bekannten Kolloidmühlen, beispielsweise der #Plausonschen Mühle@ verfeinerten Ton od. dgl. benutzen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zum Entfernen von Farbe und Druckerschwärze aus Druckpapier, dadurck gekenn-
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