AT95792B - Differentialschaltung zur Steuerung der Amplituden hochfrequenter ungedämpfter Schwingungen in Rhythmus akustischer Schwingungen. - Google Patents
Differentialschaltung zur Steuerung der Amplituden hochfrequenter ungedämpfter Schwingungen in Rhythmus akustischer Schwingungen.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 Für die Umformung akustischer Schwingungen in elektrische gleicher Charakteristik wurden bisher fast ausnahmslos Körnermikrophone verwendet. Diese geben bei kleinen Energie- mengen relativ gute Übertragungen der akustischen Schwingungen (Sprache usw. ). Sie besitzen jedoch Eigengeräusche. die sich besonders bei Verstärkung sehr störend bemerkbar machen. Die vorliegende Erfindung stellt eine Schaltung dar, die es gestattet, Hochfrequenzenergie im Rhythmus akustischer Schwingungen naturgetreu zu beeinflussen. Die Röhre R (Fig. 1) erzeugt in einem Hochfrequenzkreis S hochfrequente Schwingungen konstanter Amplitude. Mit diesem Kreis gekoppelt sind zwei Kreise D und D2'Differenzkreise genannt, die elektrisch vollkommen gleich sind. Sie entnehmen beide aus dem Speisekreis S gleich viel Energie. Bei vollkommener Gleichheit der elektrischen Grössen von D und D2 sind die Stromphasen beider Kreise zwar in Resonanz ; ihre Wirkungen auf den Kopplungskreis K aber heben sich auf, da sie gegeneinander um 1800 verschoben sind. (Fig. 3 a). Wird die Gleichheit der Kreise Di und D2 gestört, so bekommen die Stromphasen eine Verschiebung gegeneinander, deren Diffprenzwirkung auf den Kreis K übertragen wird. Durch entgegengesetzte Veränderung der Kapazität von Di und D2 werden beispielsweise die Stromphasen beider EMI1.2 lassen sich durch einen Kondensator bewirken, dessen einer Belag als Membrane ausgebildet ist. so dass er dem Rhythmus der akustischen Schwingungen folgt und seine Kapazität entsprechend periodisch ändert. Die Wirkung der Differenzkreise wird durch einseitige Verbindung ihrer Kondensatoren nicht gestört (Fig. ). Diese Schaltungsweise bietet den Vorteil, dass man die Kondensatoren doppelseitig wirkend ausbilden kann. indem die Membran gemeinsame Platte für beide Kondensatoren bildet. wie aus Fig. 2 ersichtlich ist. Vorteilhaft ist dabei, dass die Membran von elektrostatischen Anziehungskräften entlastet ist und deshalb so leicht gemacht werden kann, dass sie den akustischen Schwingungen absolut folgt. Stellt man die Differenzkreise so ein, dass ihre Wirkung auf den Kreis K im Ruhezustand der Membran gleich Null ist, so tritt eine Verdoppelung der akustischen Frequenz ein. da die Membran bei jeder akustischen Frequenz einen doppelseitigen Ausschlag macht und bei jedem Ausschlag in K ein Anwachsen und Wiederabnehmen der Hochfrequenzamplituden hervorruft, während nur einmalige Zu-und Abnahme dieser Amplituden stattfinden darf. Für Zwecke der Sprachüber- EMI1.3 phasen von vornherein um 900 verschoben sind (Fig. 3 c). Die Stromkurve des Kreises K entspricht im Ruhestand der der Resultierenden J ?,., deren Energie halb so gross ist als die resultierende Energie bei Phasengleichheit gemäss Fig. 3 b. Die Kapazitätsänderungen des Mikrophons bei maximalen akustischen Amplituden sind nun so, dass die Phasenverschiebung maximal zwischen 90 und 180 pendelt. (Fig. 3 a und 311.) Die Amplitude der Hochfrequenzenergie des Kreises wird dann durch die akustischen Hinwirkungen zwischenNull und einem. Maxiiulll gesteuert.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRÜCHE : EMI2.1 kommen gleiche Kreise. die von einer Hochfrequenz-Energiequelle gleich stark gespeist werden. und in Differentialkopplung auf einen dritten Kreis wirken, durch akustische Schwingungen in ihrer Gleichmässigkeit so beeinflusst werden, dass in beiden Kreisen Stromphasenverschiebungen nach entgegengesetzten Richtungen entstehen, deren resultierende Wirkung auf den Kopplungskreis übertragen wird.,. Differentialschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass für Zwecke der EMI2.2 Kreise vorher auf die Hälfte der maximalen Phasenverschiebung gebracht werden, so dass die Amplitude des Kopplungskreises bei maximaler Änderung zwischen Null und einem Maximum pendelt.3. Differentialschaltung nach Anspruch l. dadurch gekennzeichnet, dass die Beeinflussung der beiden Differenzkreise zweckmässig durch ein doppelseitig wirkendes kapazitives Mikrophon in der Weise geschieht. dass eine durch die akustischen Schwingungen bewegte Membran dif beiden Kondensatoren der Differenzkreise entgegengesetzt ändert. EMI2.3
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