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Sicherheitsvornchtung für Iuftgekühlte Filme von Projektionsapparaten.
Die Erfindung betrifft eine Sicherheitsvorrichtung für luftgekühlte Filme von Projektionsapparaten mit einem dem belichteten Film hei zu geringem Druck der Kuhlluft abdeckenden. mit einem Kolben zusammenwirkenden Feuerschutzschirm und besteht im Wesen darin, dass
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fenster gewährleistet wird.
Zu diesem Zweck mündet die Kühlluftleitung im Gegensatz zu den bekannten derlei Vorrichtungen nicht unmittelbar in eine Flachdüse, sondern in einen Windkasten. der in eine Flachdüse übergeht,
Weitere Vorteile der Vorrichtung, die das angestrebte Ziel mit grösserer Sicherheit als bei den bisherigen Anordnungen dieser Art zu erreichen ermöglichen, bestehen darin. dass auch der Bildfensterrahmen. mit dem der Film in Berührung kommt, wirksam gekühlt wird und dass der Feuerschutzschirm erst nach Kühlung des Films geöffnet und vor Aufhören dieser Kühlung infolge verminderten Druckes bereits geschlossen wird.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele einer solchen Vorrichtung in den Fig. 1 und 2 bzw. 3 und 4 je im lotrechten bzw. wagrechten Mittelschnitt durch das Bildfenster dargestellt.
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einerseits mil einer Druckluftquelle. anderseits mit einem Rohransztz f verbunden ist, der sich in der Mitte der Rückwand eines Windkastens y befindet, dessen Breite grosser ist als jene des Bildfensters und dessen obere und vordere Wand in eine Flachdüse ! übergeht.
Der Spalt dieser Düse liegt am unteren Band des Bildfen-ters unmittelbar hinter dem Film, seine Länge entspricht der Breite des belichteten Films und die gleichmässige Bestreichung'des belichteten Filmbildes wird dadurch erzielt, dass die Innenfläche der oberen Düsenwand auf den unteren Rand des Filmbildes und der etwas tiefer liegende Rand der aufwärts gebogenen unteren
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Fensterrahmens ist um das Bildfenster herum ein Kasten /angeordnet. der einen Kanal k für Kühlluft bildet.
Diese tritt nach Bestreichen des Films in eine unten offene Haube 1 des Luftkastens j ein, die etwas breiter ist als das Bildfenster, streicht beiderseits um dieses herum und tritt durch einen Spalt M an der Unterseite des Kastens aus. so dass der zur Kühlung
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Kühlung des Fensterrahmens i dient.
In einem der einspringenden Winkel zwischen Luftkasten j und Windkasten g ist ein mit letzterem durch ein Rohrstück n verbundener Zylinder o mit einem Kolben angeordnet.
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Normal liegt, die Querleiste y auf dein Zylinder und der Schirm r auf dem Windkasten y auf ; wird diesem Druckluft zugeführt. so strömt sie zuerst durch den Düsenspal@ über den Film im Bildfenster und erst nach Wachsen des Druckes im Windkasten aus diesem durch das Rohrstück it in den Zylinder 0, wo sie den entsprechend schweren Kolben samt den Schirm r erst dann so weit anhebt, dass der Film belichtet werden kann, wenn die aus der Düse ausströmende Luftmenge eine entsprechende Kühlung des belichteten Film@ auch für unbegrenzten Stillstand desselben gewährleistet.
Bei vermindertem Luftdruck wird vorerst der Schutzschirm in seine wirksame Stellung herabgleiten, während das Ausströmen von Kühlluft durch die Düse noch einige Zeit anhält.
Der Zylinder o samt Kolben p und Schutzschirm r können (in Fig. 1 und 2 durch punktierte Linien angedeutet) auch am Schutzblech f bzw. an der Vorderwand des Lampenhauses vor der Öffnung für den Lichtkegel angeordnet sein.
Die Düse kann auch an einer andern Seite des Filmfensters münden und die Kühlung des Fensterrahmens kann auch durch eine eigene Pressluftleitung erfolgen, die gegebenen'ail derselben Luftquelle entnommen und an einer beliebigen Stelle dem Luftkasten zugeführt werden kann, während eine verstellbare Ausströmöffnung an dessen anderer Seite die Regelung des Luftbedarfes für den Kasten ermöglicht.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 und 4 ist die Rückwand des den Fensterrahmen einschliessenden Luftkastens gegen die Lichtquelle mittels einer lichtdurchlässigen Platte @ z. B.
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zur Gänze auch zur Kühlung des Rahmens dient. Der mittlere obere Teil des Luftkastens i ist nicht zur Haube erweitert, sondern als Führung für den mit dem Feuerschutzschirm r verbundenen hohlen Kolben p' ausgebildet. der an seinen Seitenwänden je eine Durchbrechung # besitzt, durch welche die Druckluft bei völlig angehobenem Kolben beiderseits durch den Luftkasten ins Freie strömt. wobei sie den Kolben samt Schirm schwebend erhält.
Lässt der Luftstrom aus der Düse nach oder setzt er ganz aus, so fällt zuerst der Schirm < '. während
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nicht frei, wenn zwar die Luftzuleitung funktioniert, die Düsenöffnung aber allein verstopft wäre oder wenn der Film im Bildfenster reisst, weil der Luftstrom dann durch die Rissönhun- ; entweicht und der verminderte Luftdruck den Schirm nicht anheben kann.
Dieser grosse Vorteil der beschriebenen Vorrichtung gewährleistet eine unbedingt sichere
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vorzuführen, ohne dass eine Entzündung zu befürchten wäre. als Druckluftquelle genügt eine Rotationsluftpumpe. die mittels eines # bis # PS Elektromotors betrieben wird.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Sicherheitsvorrichtung für luftgekühlte Filme von Projektionsapparaten mit einem den
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Kühlluftzufuhr zum Bildfenster auch bei Unregelmä2igkeiten der Luftzuleitung gewährleistet.