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Wasser-oderWindkraftmaschine.
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von der Leergang-in die Arbeitsstellung bei der Drehung der Kraftmaschine sowie Einstellung der der jeweiligen Lage entsprechenden Winkelstellung der Schaufel gegen die Strömungsrichtung. Hiedurch können auch alle den Wirkungsgrad und die Betriebssicherheit wesentlich beeinflussenden mechanischen Abhebe-und Steuervorrichtungen für die Schaufesschwenkang entfallen, da die erfindungsgemäss mit entsprechenden Flossen versehenen Schaufeln selbsttätig ihre richtige Lage in allen Stellungen einnehmen.
Erfindungsgemäss sind die Flügelschaufeln an ihrer inneren, der Welle zugekehrten Seite mit winkelförmig abgebogenen, flossenartigen Flächen versehen. deren Neigungswinkel zur Schaufelebene und deren Höhe der eingangs erwähnten Zweckbestimmung entsprechend angepasst sind.
Eine beispielsweise Auführungsform der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 eine Ansicht einer Wasserkraftmaschine. Fig. 2 den Grundriss hiezu und Fig. 3 und 4 eine einzelne Srha'-1fel in Draufsicht und Ansieht.
In Fig. 1 und 2 ist das Zusammenwirken zweier solcher Kraffrmaschinen mit vertikalen Wellen 1, 2
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zu veranschaulichen. Praktisch wäre ein solches Zusammenwirken jedoch nur in symmetrischer Rahmenstellung der beiden Kraftmaschinen möglich, um solcherart die wirksame Druckfläche einer Maschine zu verdoppeln und den ungenutzten Wasserdurchgang zwischen den beiden Maschinen möglichst zu ver-
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Kraftmaschine ist der Einfachheit halber mit der Mindestzahl von vier angenommen, praktisch wird jedoch eine minimale Anzahl von sechs Flügel nötig sein. Die beiden Kraftmaschinen sind in einem gemeinsamen Rahmen eingebaut, welchen man zwischen zwei Pontons oder auch auf eigenen Stromunterbauten den örtlichen Bedingungen entsprechend befestigen kann.
Bei grossen Tiefen verwendet man in an sich bekannter
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schützen angebracht, mit denen man durch Heben oder Senken die Kraft der Maschinen regeln oder diese auch ganz zum Stillstande bringen kann. Auf jeder Welle ist ein Rahmenkreuz befestigt, das aus so vielen Rahmen 8 besteht, als Schaufelflügel angeordnet sind. An dem oberen Teile jedes solchen Rahmens 8 ist an Scharnieren 9 je ein Flügel befestigt, der somit an den Rahmen gepresst wird, wenn er sieh in der Strömungsrichtung vor dem Rahmen befindet, und der aufgehoben wird. wenn er durch Drehung hinter dem Rahmen zu liegen kommt. Erfindungsgemäss ist jeder Flügel an seiner der Welle zugekehrten und
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Neigungswinkel zur wirksamen Schaufelebene in der Arbeitsstellung der Schaufel gegen die Strömung zu zwischen 90 und 180 liegt.
Es soll nun die Wirkungsweise dieser Flosse bei der zugehörigen Schaufelstellung näher besprochen werden. Die Strömmgsriehtung ist in Fig. 2 durch die Pfeile 8 dargestellt, während die Drehrichtung der Kraftmaschinen durch die Pfeile D angegeben ist. Die Hauptstellungen sind hiebei mit 10, 11, 12 und 13. die Zwischenstellungen mit 4,5, 6 und 7 bezeichnet. In der Stellung 10 liefern die durch den Druck der Strom tug auf die Schaufel 10 sowie Flassenfläche 14 an den unteren Rand
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keilförmig das Wasser.
In der darauffolgenden Stellung 11 wird einerseits durch das zu verdrängende Wasservolumen zwischen der Schaufel 8 und 1 : 2 sowie anderseits durch einen Unterdrück auf die Flosse 14
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Sehaufelrücken als a eh vornehmlieh auf den Rücken des Flossenteiles J. 1 die Strömung direkt einwirken und daher sich die Schaufel fast parallel zur freien Oberfläche des Flusslaufes einstellen, was in der Stellung 6' zum Teil. in der darauffolgenden Stellung 12 ganz eingetreten ist. In dieser Stellung kann sonach ein die Radbewegung verzögernder Gegendruck nicht zur Wirkung gelangen und ist dadurch vollkommen widerstandsloser Rücklauf der Schaufeln gewährleistet.
Sofern jedoch bei weiterer Drehung die Ebene der
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Flosse einen Druck ausüben und dieselbe von der horizontalen Lage wieder senken. wie in der Stellung i' angedeutet. Diese Druckwirk tng wird um so grosser, je grösser im Verlaufe der Drehung der Neigungswinkel der Strömungsrichtung auf die Flossenebene 14 wird. so dass in der Stellung 13 die Schaufel
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