AT95612B - Lichtsignaleinrichtung zur Regelung des Flugverkehrs auf Flugplätzen od. dgl. - Google Patents

Lichtsignaleinrichtung zur Regelung des Flugverkehrs auf Flugplätzen od. dgl.

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AT95612B
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Austria
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airports
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M C Kenzie Holland & Westingho
Leslie Hurst Peter
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Description


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  Lichtsignaleinrichtung zur Regelung des Flugverkehrs   : mf Flugplätzen   od. dgl. 



   Die Erfindung betrifft eine   Lichtsignale inriehtung zur Regelung   des Flugverkehrs auf Flugplätzen od. dgl. Das Wesen der Erfindung besteht in   erster Linie darin, dass   die Tätigkeit der die günstigste Landungs- oder Abflugbahn erhallenden Lande- und Abflugscheinwerfer selbsttätig entsprechend der herrschenden Windrichtung gesteuert wird. Es kommt dabei also darauf an, dass den abfliegenden oder ankommenden Luftfahrzeugen nicht etwa nur ein Signal über die Richtung des herrschenden Windes gegeben wird, sondern es kommt darauf an, dass jeweils nach der herrschenden Windrichtung diejenigen Zonen oder Teile des Flugplatzbodens durch die betreffenden Scheinwerfer erleuchtet werden, die bei der gegebenen   Windrichtung   zur Herbeiführung sicherer Landebedingungen am geeignetsten erscheinen. 



   Durch Anordnung eines   Leuchtturmes,   der dem Luftfahrzeug die Lage des Flugplatzes aus der Entfernung anzeigt, von Grenzlichtern, welche die Grenze des   Flugplatzes bezeichnen,   von   Abflug-und   Ankunftsignallichtern und von   Kurvenlichtern,   welche die zweckmässig zu nehmenden Kurven anzeigen. wird ein vollständiges   Signalsystem für   die ankommenden und abgehenden Flugzeuge geschaffen und die Tätigkeit dieser verschiedenartigen Signallichter und Scheinwerfer ist gemäss der Erfindung in solcher Weise in   Abhängigkeit   zueinander gesetzt, dass einander   widersprechende   Signale bzw. Beleuchtungen von Flugplatzteilen mit Sicherheit verhindert werden. 



   Die Erfindung ist in den Zeichnungen veranschaulicht, u. zw. zeigt Fig. 1 ein Schema der allgemeinen Anordnung einer Signaleinrichtung gemäss der Erfindung, Fig. 2 ein Schaltschema für die Landeund Abfluglichter und Fig. 3 und 4 je ein der Fig. 1 ähnliches Schema für etwas abgeänderte Signal- 
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 zu nehmen haben. 



   Die Scheinwerfer 4-9 werden, wie in Fig. 1 dargestellt, paarweise benachbart in Betrieb genommen, wobei der rechte Scheinwerfer der Beleuchtung der Landebahn auf dem Flugplatz und der linke der Beleuchtung der   Abflugbahn   dient. Das jeweils im Betrieb befindliche Paar von Scheinwerfern 4-9. das zu bestimmter Zeit im Betrieb ist, wird entsprechend der zur Zeit vorherrschenden Windrichtung bestimmt, so dass sowohl abfahrende, als auch   anko@@mende Fahrzeuge nach Möglichkeit   gegen den Wind arbeiten können. 



   Um diese Schaltung der Scheinwerfer 4-9 selbsttätig in Übereinstimmung mit der vorherrschenden Windrichtung bewirken zu können, kann man die in Fig. 2 schematisch dargestellte Anordnung benutzen. Wie aus diesem Schema hervorgeht, sind die Leitungen 17, die den Scheinwerfern 4-9 dem Betriebs- 
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 eine geeignete mechanische   Übertragung eingestellt.   die z. B. von einer   an passender Stellf anfdon   Platz aufgestellten Windfahne bewegt werden kann. 



   Bei der in Fig. 2 gezeigten Stellung steht z. B. der drehbare Kontakt 19 so. dass er den Scheinwerfern $4 und 5 Betriebsstrom zuführt, u. zw. erklärt sich diese Einstellung daraus, dass die   ansrenommene   vorherrschende Windrichtung   augenblicklieh   in der Richtung des   Pfeiles.'20 liegt.   



   Der Flugplatz 1 ist ferner mit   Landesignallichtern 10   und 11 ausgerüstet, von denen das eine. 
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 bei 14 und 15 vorhanden, das im folgenden Kurvenliehter genannt wird : diese Lichter 14 und 15 haben verschiedene Farben oder sind sonst   unterscheidungsfähig   gemacht, um den ankommenden oder abfahrenden Luftfahrzeugen anzuzeigen, ob bei Ankunft bzw. Abfahrt vom Flugplatz eine Kurve oder ein Kreis nach rechts oder links herum zu machen ist. 



   Weiter ist der Flugplatz mit einem Leuchtturm 16   ausgerüstet ; um   die Lage des Platzes den Luftfahrzeugen schon auf beträchtliche Entfernung anzuzeigen. 



   Eine Anzahl von nicht dargestellten Relais sind so angeordnet   und   geschaltet, dass jedes davon nur erregt werden kann, wenn sein zugehöriges Licht tatsächlich im Betriebe ist. So bilden diese Relais eine Rückmeldeeinrichtung und machen durch ihre beweglichen Anker die   Verbindungen zur selbst-   tätigen Überwachung der Tätigkeit der Signallichter auf dem Platz. 



   Die   Lande-und Abflugscheinwerfer sowie   die Kurvenlichter sind ebenfalls mit entsprechenden Relais versehen, die durch ihre zugehörigen Anker die   Stromzufuhr für   den Betrieb dieser   Signallichtes   schalten. Auch die   Grenzlichter 3   sind mit einem Rückmelderelais verbunden, und die Schaltung der Signallichter wird von Steuerschaltern oder Hebeln bewirkt. Diese Steuerschalter sind mit selbsttätigen Verriegelungen versehen, die durch Riegelmagneten gelöst werden können. Die Art dieser   Verriegelungen   ist derart, dass die Öffnungsbewegung der Steuerschalter in zwei Absätzen vor sich geht. von denen der zweite erst ausgeführt werden kann, wenn das der Bewegung entsprechende Signal tatsächlich gezogen worden ist, wie dies im Signalwesen Brauch ist. 



   Der Betrieb der Signaleinrichtung erfolgt folgendermassen : Nachdem die Landescheinwerfer J und 5 durch den selbsttätigen Schalter (Fig. 2) gemäss einer Windrichtung, entsprechend dem   Pfeil 20   in Betrieb gesetzt sind, werden die entsprechenden   Rückmelderrelais   erregt, vorausgesetzt. dass die Scheinwerfer 4 und 5 tatsächlich in Betrieb gekommen sind. Sind die   Grenzlichter. 3 auch tatsächlich   im Betrieb, so wird auch das zu ihnen gehörige Rüekmelderelais erregt. Durch entsprechende Schaltung ist da. für gesorgt, dass dann das Kurvenlieht 14 brennt ; dadurch ist ankommenden oder abfahrenden Luftfahrzeugen die Kurvenrichtung vorgeschrieben.

   Durch andersartige Schaltung kann statt dessen auch   Kurvenlicht 15 zum   Brennen gebracht werden, während dann das Kurvenlicht 14 erlischt. 
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 Abhängigkeiten der Steuerschalter sind nur als Beispiele für eine von vielen möglichen Verriegelungs-   anordnungen   anzusehen, die je nach den besonderen Erfordernissen zu wählen sind. 



   In Fig. 4 ist ein etwas weiter durchgearbeitetes Signalsystem dargestellt, in dem jeder der Lande- 
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 in Fig. 4 dargestellten   Bedingungen,   wo die   Scheinwerfer 4 und 5 in Tätigkeit   sind, auch die   Signallichter  
4 a und   a b   zusammen, während die Signallichter   4   b und 5a ausser Betrieb sind. 



  In entsprechender Weise werden, wenn nach der Windrichtung oder andern örtlichen Bedingungen die   Scheinwerfer   und 6 benutzt werden, auch die Lande- und Abflugsignallichter 5 a und 6 b brennen. 



   Die den Gegenstand der Erfindung bildenden   Signaleinrichtungen   können in sinngemässer Weise auch auf die   Überwachung   und   Regelung des Flugverkehrs auf zwei   oder mehreren benachbarten Flug- plätzen angewendet werden. 



  Es ist klar, dass die Hauptmerkmale der beschriebenen Einrichtung auch auf eine Signaleinrichtung anwendbar sind, die die erforderlichen Anzeigen bei Tageslicht macht. Ferner kann die Überwachung der Signaleinrichtung in grösserem oder geringerem Umfange selbsttätig gemacht werden, je nach den vorliegenden Bedingungen und das Erscheinen eines Signals, das eine vorherbestimmte Meldung bewirken soll, kann durch abfahrende oder ankommende Luftfahrzeuge mittels induktiver oder sogenannter drahtloser Wirkung bewirkt oder ausgelöst werden.

   Das Überfliegen einer bestimmten Zone des Flugplatzes durch abfliegende oder ankommende Fahrzeuge kann auch dazu benutzt werden, den Steuerhebel für das stehende Signal zu entriegeln oder zu verriegeln : dieselbe Wirkung kann auch durch einen Ent- riegelungs-oder Verriegelungsmechanismus erreicht werden, der von dem Fahrer eines ankommenden
Fahrzeuges betätigt werden kann. nachdem er gelandet ist und die Landebahn frei gemacht hat. 



  Zuweilen kann es auch wünschenswert sein, Einrichtungen vorzusehen, um den Stand   sämtlicher  
Signale an einem oder mehreren, vom Stellwerk abgelegenen Punkten anzuzeigen, um so eine laufende
Anzeige von allen zur Zeit verfügbaren Einfahrt- und Ausfahrtmöglichkeiten zu haben; oder es kann auch die Stellung irgendeines besonderen Signals zu einem besonderen Punkt, z. B. einem Schuppen. 



   Lichthaus oder einer andern besonderen Stelle gemeldet werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Lichtsignaleinrichtung zur Regelung des Flugverkehrs auf Flugplätzen od.   dgl.,   dadurch   gekenn-   zeichnet, dass die Tätigkeit der die günstigste   Landungs-oder Abflugbahn   erhellenden Lande-und   Abflugscheinwerfer   selbsttätig entsprechend der herrschenden Windrichtung gesteuert wird.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform der Signaleinrichtung nach Anspruch 1 für Nachtbetrieb, dadurch gekennzeichnet, dass die Tätigkeit der Lande-oder Abflugscheinwerfer in Abhängigkeit von der Wirksamkeit der Grenzlichter des Flugplatzes gebracht ist.
    3. Ausführungsform der Signaleinrichtung nach Anspruch 1 für Nachtbetrieb, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigung der das Landen und den Aufstieg freigebenden Signallichter in Abhängigkeit von der richtigen Tätigkeit der Lande-und Abflugscheinwerfer gesetzt ist.
    4. Ausführungsform der Signaleinrichtung nach Anspruch 1 bis 3, bei der Steuerschalter zur Betätigung der Signale vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerschalter mit Verriegelungen versehen sind, die selbsttätig bei Fehlern in den von ihnen gesteuerten Signaleinrichtungen oder in den Hauptsignalen, z. B. den Grenzlichtern, gelöst werden.
AT95612D 1919-04-29 1920-12-27 Lichtsignaleinrichtung zur Regelung des Flugverkehrs auf Flugplätzen od. dgl. AT95612B (de)

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GB95612X 1919-04-29

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AT95612B true AT95612B (de) 1924-01-10

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