AT95455B - Fliehkraftauslöser. - Google Patents

Fliehkraftauslöser.

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Siemens Schuckertwerke Wien
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Fliehkraftauslöser.   
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



  Das Quecksilber 1 ergiesst sich bei erreichter Auslösedrehzahl plötzlich in den äusseren   Teil 3   der   geknickten   Rohrschenkel und kann dort durch Verschiebung der Kolben 11 Arbeit leisten, die für die Betätigung eines Stellzeuges oder Aufhebung einer Hemmung verwertbar ist. 



   Die Bahn der Schwungmassen kann auch so gestaltet sein, dass sie den Massen mehrere Ruhestellungen bietet, die bei bestimmten Drehzahlen erreicht und bei anderen bestimmten Drehzahlen (Auslösedrehzahlen) verlassen werden. So kann die Bahn von kugelförmig gedachten Schwungmassen mehrere hintereinanderliegende Mulden enthalten, die so bemessen sind, dass die Kugeln in einem bestimmten Drehzahlbereiehe darin verharren. Wird die Höchstdrehzahl dieses Bereiches überschritten, so wird die Kugel aus der Mulde herausgeschleudert und kommt in der nächsten Mulde zur Ruhe. Diese ist so geformt, dass die Kugel bis zu einer bestimmten höher gelegenen Drehzahl wieder in Ruhe bleibt und erst bei dieser das Gleichgewicht verliert. Auf dem ruckweise zurückgelegten Wege zwischen den Ruhelagen kann den Schwungmassen die Auslöse-oder Regelarbeit entnommen werden. 



   Es lassen sich ferner mehrere Schwungmassen um dieselbe Achse herum so anordnen, dass sie bei verschiedenen Drehzahlen zur Wirkung kommen und verschiedene Regelvorrichtungen betätigen. Die 
 EMI2.1 
 



   Bei allen Ausführungen kann auch die zu betätigende Steuervorrichtung mit den Schwungmassen umlaufen. Bei einem elektrischen Schalter z. B. erfolgt dann die Stromführung zweckmässig über Schleifringe. 



     PATENT-ANSPRÜCHE   :
1.   Fliehkraftauslöser,   dadurch gekennzeichnet, dass die umlaufende arbeitende Masse an der Bewegung in der Arbeitsrichtung vor Erreichen der Auslösedrehzahl praktisch gehindert ist, dagegen bei dieser zur Arbeitsleistung freigegeben wird.

Claims (1)

  1. 2. Fliehkraftauslöser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die arbeitende Masse bei erreichter Auslösedrehzahl zur Arbeitsleistung wesentlich in der Fliehkraftrichtung freigegeben wird.
    3. Fliehkraftauslöser nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die arbeitende Masse bei erreichter Auslösedrehzahl zur Arbeitsleistung wesentlich in der Schwerkraftrichtung freigegeben wird.
    4. Fliehkraftauslöser nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die arbeitende Masse auf einer Bahn läuft, die von der Stelle an, die die Masse bei dei Auslösedrehzahl erreicht, wesentlich in der Richtung der die Auslösearbeit leistenden Kraft (Fliehkraft oder Schwerkraft) abgebogen ist.
    5. Fliehkraftauslöser nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass durch eine Hilfsauslösung bei erreichter Auslösedrehzahl eine die arbeitende Schwungmasse in ihrer Ruhelage haltende Hemmung aufgehoben wird.
    6. Fliehkraftauslöser nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die die Auslösearbeit leistende Massenkraft durch eine Hilfskraft unterstützt ist.
    7. Fliehkraftauslöser nach Anspruch 1 bis o, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegung der arbeitenden Masse auf ihrer Bahn eine rollende ist.
    8. Fliehkraftauslöser nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die arbeitende Masse durch eine Flüssigkeit, z. B. Quecksilber, gebildet wird.
    9. Fliehkraftauslösel nach Anspruch 1 bis 8, gekennzeichnet durch mehrere um eine gemeinsame Achse angeordnete Schwungmassen, die auf verschiedene Stellzelge bei verschiedenenen Drehzahlen einwirken.
    10. Fliehkraftregler für stufenweise Regelung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die verschiedenen Stellzeuge auf die gleiche Steuervorrichtung wirken.
    11. Fliehkraftauslöser nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass ein und dieselbe Schwungmasse mehrere Anslösebereiche besitzt.
    12. Fliehkraftauslöser nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass durch die Form der Bahn oder durch mehrere Hemmungen von abgestufter Wirkung der arbeitenden Schwungmasse Ruhelagen vorgeschrieben sind, die verschiedenen Drehzahlbereichen entsprechen, bei deren Überschreiten die Schwungmasse auf dem Wege von einer Ruhelage zur anderen die Auslösearbeit leistet.
    13. Fliehkraftregler für stufenweise Regelung nach Anspruch 11 und 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwungmasse in ihren verschiedenen Auslösebereichen die gleiche Steuervorrichtung betätigt. EMI2.2
AT95455D 1922-04-22 1922-04-22 Fliehkraftauslöser. AT95455B (de)

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