AT92719B - Fliehkraftregler mit sich drehendem Flüssigkeitskörper. - Google Patents

Fliehkraftregler mit sich drehendem Flüssigkeitskörper.

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Josef Ing Trutnovsky
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Josef Ing Trutnovsky
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  Fliehkraftregler mit sich drehendem   Fliissigkeitskörper.   



   Wird ein mit Flüssigkeit gefülltes Gefäss in Drehung versetzt, so entsteht infolge der Fliehkraft eine Pressung. Diese Erscheinung wird bei der vorliegenden Erfindung zur Erzielung der Regelwirkung benutzt. 



   Die Zeichnung veranschaulicht in Fig. 1, 2 und 3 verschiedene Ausführungsformen der Erfindung im Längsschnitt. 



   Der Regler besteht nach Fig. 1 im wesentlichen aus einem allseitig umschlossenen Flüssigkeitskörper, der sich um die Achse x-x dreht. Seine obere Begrenzung bildet ein nicht verschiebbarer Boden a, seine untere teils ein verschiebbarer ringförmiger Boden b, teils ein kleinerer, ebenfalls verschiebbarer Boden e. Die Verbindung je zweier dieser Böden wird durch eine zylindrische Wellrohrmembran c bezw. d hergestellt. Die Belastung des Ringbodens b erfolgt durch die Feder h, die des Bodens e durch die   Feder in.   



  Das Ganze ist von einem mitumlaufenden   Gehäuse t umschlossen.   Die Übertragung der Regelbewegung erfolgt durch die Schieberstange g. Um ein rasches, sicheres Mitnehmen der Flüssigkeit zu erzielen, ist der Deckel a unterseitig mit einer Anzahl Rippen versehen. Eine Torsionsbeanspruchung der Membranen bei Spannungsänderungen der Federn ist durch   Einschaltung der Kugellagerung i, c, ! bzw. o, p, q   vermieden. 



   Die Wirkungsweise ist folgende : Infolge der Drehung wirkt die Flüssigkeit mit radial rasch zunehmender Pressung auf die Böden. Bei einer gewissen Drehzahl wird der Druck auf die Ringfläche b 
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 Volumen der Flüssigkeit unveränderlich ist, muss der Boden e unter der Wirkung des Atmosphärendruekes und der Feder m eine   entgegengesetztge1Ìchtete   Bewegung ausführen. Die Grössen der Bewegungen verhalten sich umgekehrt wie die zugehörigen Flächen. Die Feder   m   hat den Zweck, die Wirkung des Luftdruckes zu unterstützen und das Auftreten eines Unterdruckes in der Flüssigkeit zu verhindern. 



   Der Regler ist stets stabil, sein Ungleichförmigkeitsgrad wird durch die Wahl der Belastungsfedern bestimmt. Er arbeitet bei sehr geringer Trägheitswirkung der beweglichen Massen praktisch reibungslos, da er keine Gelenke oder Schneiden besitzt. 



   Fig. 2 stellt eine bauliche Abänderung des Reglers nach Fig. 1 dar. Es ist hier eine gute Führung des beweglichen Bodens b angestrebt, um eine   Schrägstellung   desselben durch etwaige einseitige Federdrücke zu vermeiden. 



   Fig. 3 stellt einen Regler mit Gewichtsbelastung dar. Die Trägheitskräfte des umlaufenden Belastungsgewichtes h werden ohne Beanspruchung der Membranen durch zwei Rollen u auf den Deckel   a   übertragen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Fliehkraftregler mit sich drehendem Flüssigkeitskörper, dadurch gekennzeichnet, dass das den Flüssigkeitskörper allseitig   umschliessende,   sich drehende Gefäss einen unverschiebbaren (a) und zwei verschiebbare, feder-oder gewichtsbelastete Bodenteile (b, e) besitzt, die alle drei untereinander durch   Wellrohrmembranen   (e, d) verbunden und derart bemessen und angeordnet sind, dass bei der infolge der Fliehkraft auftretenden Flüssigkeitspressung der eine verschiebbare Bodenteil sich in der einen, der andere in der entgegengesetzten Richtung bewegt. 

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Claims (1)

  1. 2. Fliehkraftregler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der mittlere, ringförmige, verschiebbare Bodenteil (b) an einem Fortsatz des unverschiebbaren Bodens (a) geführt ist (Fig. 2).
    3. Fliehkraftregler nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Belastung des verschiebbaren, ringförmigen Bodenteiles (b) durch ein glockenförmiges Gewicht (h) erfolgt, das sich mittels Rollen (u) gegen den unverschiebbaren Bodenteil (a) stützt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT92719D 1922-01-03 1922-01-03 Fliehkraftregler mit sich drehendem Flüssigkeitskörper. AT92719B (de)

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