AT95402B - Zahnrad. - Google Patents

Zahnrad.

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AT95402B
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  Zahnrad. 



   Die Erfindung bezieht sich auf Zahnräder, u. zw. zylindrische sowohl als kegelige, und bezweckt eine Zahnform zu schaffen, welche gegen Biegungsbeanspruchungen bedeutend widerstandsfähiger ist als die bisher gebräuchlichen Zahnformen   u1d   den Stoss am Anfang des Zahneingriffs wesentlich verringert, so dass der Gang ruhig und geräuschlos wird. 



   Es ist nun, wie bekannt, bei den   brher gebräuchlichen Stirnrädern   die Zahnhöhe längs der ganzen Breite des Zahnes dieselbe, während bei Kegelrädern die Zahnhöhe gewöhnlich am Fussende des Rades am grössten ist. Unter Voraussetzung einer genauen Kämmung von zwei zusammenarbeitenden Rädern, d. h. dass zwei kämmende Zähne einander über die ganze Breite mit demselben   Diuck     beiühren, wi.   d also bei Sti nrädern das Biegungsmoment am Anfang des Zahneingriffes konstant längs der ganzen Zahnbreite, während es bei Kegehädern am Fussende des Rades am grössten wird. Ein etwaiger z. B. du eh Überlastung verursachter Zahnbruch würde nun unter den oben angegebenen Voraussetzungen am Fussande des Zahnes nach seiner ganzen-Breite erfolgen.

   Die Erfahrung hat aber gezeigt, dass ein derartiger   Zahnb ; uch   sehr selten vorkommt und dass gewöhnlich die Ecken des Zahnes dem   B uch ausgesetzt ind.   Dies beruht darauf, dass es in der Tat unmöglich ist, den theoretisch richtigen Zahneingriff zu erreichen, indem teils infolge unvermeidlicher Ungenauigkeiten an der   Herstellung und noch meh' infolge   der Schwierigkeit, eine genaue Auflagerung zusammenarbeitender Räder herbeizuführen und   während   des   Betriebes aufreehtzuei halten,   der Eingriff am Anfang an dem einen oder dem anderen Ende des Zahnes mit grösserem Druck erfolgt als an dem übrigen Teil des Zahnes.

   Das   Biegungsmoment   wird somit an den Ecken, d. h. an der Stelle 
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Ein anderer Nachteil der gebräuchlichen Zahnformen besteht darin, dass der Stoss am Anfang des Eingriffes mit einem Druck erfolgt, der, wenn gleichzeitig zwei Paare von Zähnen an der Kraftübertragung teilnehmen, was am gewöhnlichsten ist, wenigstens gleich dem halben totalen Zahndruck ist, wodurch der
Gang des Getriebes geräuschvoll wird. 



   Vorliegende Erfindung hat den Zweck, diese Nachteile zu beseitigen, und besteht im wesentlichen darin, dass die   Scheitelflächen   der Zähne, welche in   üblicher   Weise beim Kämmen mit den Zähnen eines anderen Zahnrades die letzteren Zähne längs der ganzen Breite   berühren,   in der Richtung der Breite des Zahnes konvex gemacht werden. Hiedurch wird nämlich eine   Berührung   der Zähne an den Ecken am Anfang des Eingriffes, wenn der Hebelarm des Biegungsmomentes seinen grössten Wert hat, ganz ausgeschlossen, indem infolge der Abschrägung der Scheitelflächen der Eingriff auch bei ungenau gelagerten Rädern an oder in der Nähe der Mitte des Zahnes erfolgt.

   Da ferner das Widerstandsmoment des Zahnes grösser ist an der Mitte des Zahnes als an den Ecken, wird somit die Bruchgefahr wesentlich vermindert. 



  Durch die konvexe Form der Scheitelflächen der   Zähne   wird ausserdem der erhebliche Vorteil erreicht, dass der Stoss am Anfang des Eingriffes mit einem Druck erfolgt, welcher nur einen kleinen   Biuchteil   
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 hiebei in bezug auf Stirnräder derart gelegt werden, dass die Zahnhöhe an einer zwischen den Ecken des Zahnes liegenden Stelle am grössten wird.

   Dieses Verhältnis liegt bei   Kegelrädern   etwas anders, indem hier infolge der gewöhnlichen   Verlegung der Scheitelflächen   der Zähne und der Bodenflächen der Zahnlücken in Kegelflächen mit gemeinsamer Spitze der Unterschied zwischen   den Zahnhöhen   am Gipfelende 

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 und am Fussende des Rades schon von vornherein so gross sein kann, dass auch nach der Abschrägung der Scheitelflächen der Zähne gemäss vorliegender Erfindung die Zahnhöhe am Fussende des Rades am grössten wird. 



   Die Erfindung ist auf der Zeichnung veranschaulicht. Fig. 1 zeigt ein Bruchstück eines zylindrischen Zahnrades mit der bekannten Zahnform. Fig. 2 zeigt ein Bruchstück eines zylindrischen Zahnrades mit einer Zahnform gemäss der Erfindung. Fig. 3 und 4 zeigen zwei Abänderungen von Zahnformen gemäss der Erfindung. Die meist eintretende Bruchstelle ist mit 2 bezeichnet. 



   Die in Fig. 3 dargestellte Ausführungsform unterscheidet sich von der Ausführungsform nach Fig. 2 dadurch,   dss   die Bodenfläche   6   der Zahnlücke in der Breitenrichtung konkav ist, wodurch, vorausgesetzt, dass die Zahnhöhe an der Mitte des Zahnes 1 unverändert ist, das Biegungsmoment an den Enden des Zahnes in noch höherem Grade vermindert wird.

   Durch diese Ausführung der   Bodenfläche   der Zahnlücke wird ausserdem der wesentliche Vorteil erzielt, dass die Zahnlücke nach dem Abwälzungsprinzip mittels zweier unter einem Winkel zueinander gestellter Frisseheiben mit ebenen   Schneidiläehen   ausgeführt werden kann, welche   Frässcheiben   durch geeignete Einstellung zueinander und zum Rade zur Herstellung von Zahnrädern mit beliebigem Durchmesser und mit beliebiger Teilung verwendet werden können, was bekanntlich mit den gewöhnlichen Fassonfräsern nicht möglich ist. Ausserdem wird der Vorteil erreicht, dass bei zwei zusammenwirkenden Rädern die   Scheitelfläche   3 und die Bodenfläche   6   sich näher aneinander   anschliessen,   als dies z.

   B. bei der   Ausführungsform   gemäss Fig. 2 der Fall ist. Da bei dem Ausformen der Zahnlücke mittels zweier in der oben angegebenen Weise angebrachter Frässcheiben die   Bodenfläche     6   der   Zahnlücke   in der Breitenrichtung ellipsenförmig wird, so ist es zweckmässig, auch der   Scheitelfläche   4 eine solche Form zu geben. 



   Die Ausführungsform gemäss Fig. 4 unterscheidet sich von derjenigen nach Fig. 3 nur dadurch, dass die Zahnhöhe an den Enden praktisch gleich Null oder auf alle Fälle sehr gering ist, im Verhältnis zur Höhe an der Mitte des Zahnes 1. 



   Wie schon erwähnt, ist die Erfindung nicht auf zylindrische Zahnräder beschränkt, sondern sie kann ohne weiteres auch bei Kegelrädern Verwendung finden. Ferner ist klar, dass die Erfindung unabhängig davon verwendbar ist, ob das Zahnrad   schräg-oder geradegeschnittene   Zähne besitzt. 



   Schliesslich sei erwähnt, dass die Scheitelfläche des Zahnes anstatt konvex first-oder winkelförmig in der Richtung der Breite ausgebildet werden kann, u. zw. mit der Spitze an oder in der Nähe der Mitte des Zahnes. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Zahnrad, dadurch gekennzeichnet, dass die   Scheitelflächen   der Zähne in der Richtung der Breite des Zahnes konvex sind.

Claims (1)

  1. 2. Zahnrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheitelflächen der Zähne in der Richtung der Breite des Zahnes ellipsenförmig sind. EMI2.1
AT95402D 1918-07-16 1919-06-24 Zahnrad. AT95402B (de)

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SE95402X 1918-07-16

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AT95402B true AT95402B (de) 1923-12-27

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ID=20276918

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AT95402D AT95402B (de) 1918-07-16 1919-06-24 Zahnrad.

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