AT95344B - Vergaser für Verbrennungskraftmaschinen. - Google Patents

Vergaser für Verbrennungskraftmaschinen.

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AT95344B
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combustion engines
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Franz Hicke
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Franz Hicke
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Description


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  Vergaser für   Verbrennnngskraftmaschinen.   



   Gegenstand der Erfindung ist ein Vergaser für Verbrennungskraftmaschinen mit hoher Umdrehungszahl, der den flüssigen Brennstoff zweimal zerstäubt und auch bei schwer   brenn-bzw. zünd-   barem Brennstoff eine vollständige Verbrennung, günstigen Brennstoffverbrauch und guten Wirkung grad sichert, wobei die feine Einstellung des Brennstoffverbrauches innerhalb weiter Grenzen   ermög-   licht wird. 



   Der Vergaser gemäss der Erfindung ist durch ein als Spindel eines Membranventils ausgebildetes, mit seinem ventiltellerförmigen Kopfteil unter Federwirkung die Brennstoffleitung verschliessendes, an seinem oberen verjüngten Ende und in der Nähe seines unteren in die Saugleitung ragenden, offenen Endes mit Querbohrungen versehenes Zerstäubungsrohr und durch die in den das obere verjüngte Ende des   Zerstäubungsrohres   umgebenden ringförmigen Raum mündenden Luftkanäle gekennzeichnet. 



   In der beiliegenden Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Vergasers in Fig. 1 
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 kleinerem Massstabe veranschaulicht ist. Der Eintrittskanal des flüssigen Brennstoffes z. B. Benzin ist mit    1,   das Drosselventil des Brennstoffes mit 2a, 2b, der die Fortsetzung des Kanals 1 bildende Kanal von breiterem Querschnitt mit 3, das in diesem Kanal geführte, oben als Ventilteller   5   ausgebildete unten offene Rohr mit 6, der verjüngte Oberteil dieses Rohres mit 7, der ringförmige Raum zwischen dem Kanal 3 und dem Rohrteil   7 mit 8 bezeichnet. 1m   Oberteil des Rohres 6 unterhalb des Ventiltellers. 5 ist die Querbohrung 9 und in der Nähe des unteren Teils des Rohres   6 sind   die Querbohrungen10 ausgebildet. 



  An das Rohr 6 sind unter Zwischenschaltung der Membran 13 die Metallringe   H,   12 gepresst. 



   Der zylindrische Ansatz 15 des sich an das Saugrohr anschliessenden Rohres 14 ist als Membransitz ausgebildet und im Hohlraum unterhalb der Membran die Spiralfeder 17 angeordnet, die das Rohr 6, bzw. den Ventilteller 5 in seiner in der Zeichnung sichtbaren Verschlussstellung hält. Der obere Teil des Ansatzes 15 ist bei 16 mit inneren Schraubengewinden versehen, die zum Festhalten des Verschlusskörpers 18 dienen. Auf den   Schulterteil15a   des Ansatzes 15 legt sich der Rand der Membran 13. Die Membran wird mittels des   Verschlusskörpers   unter Zwischenschaltung des Metallringes 19 niedergedrückt, dessen Einschnitte 20 (Fig. 3) mit den Lufteintrittsöffnungen 21 zusammenwirken. Diese Öffnungen verhindern die Entstehung eines Unterdruckes oder einer Kompression oberhalb der Membran 13.

   Der Innenraum des Ansatzes 15 ist vom Innenraum des Rohres 14 durch die mit Öffnungen 22 versehene Wand 23 abgegrenzt. Das untere Ende des Rohres 6 ragt durch die Mittelbohrung   24   in den Innenraum des Rohres 14. 



   Im   Verschlusskörper-M   sind mit der Querbohrung 9 in gleicher Höhe die in den Raum 8 mündenden Luftkanäle 25 ausgebildet. Die Luftzuführung wird durch die mit den Luftkanälen 25 zusammenwirkenden Schlitze 27 des gereifelten, verdrehbaren Metallringes 26 geregelt (Fig. 2). Diese Schlitze verengern den Verdrehen entsprechend den Querschnitt der Lufteintrittsöffnungen. 



   Die erste Zerstäubung findet im ringförmigen Raum   8,   die zweite im unteren Teil des Rohres 6 bei den Bohrungen 10 statt. 



     Jm   Rohr 14 ist ein die   Luftzuführung   der sekundären Zerstäubung regelndes um die Achse 28 schwenkbares Klappenventil 29 angeordnet, das in der veranschaulichten Stellung die Sekundärluftzuführung abschliesst. Mit Rücksicht auf die bei der Sekunderzerstäubung entstehende Abkühlung wird vorteilhaft vorerwärmte Luft zu den Bohrungen 10, 10 geführt. An das Klappenventil 29 wird ein federn- 

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 der Ansatz   30   befestigt, der die Führungsbahn des unteren Teils des Rohres 6 bildet.

   Die Form dieser Führungsbahn ist derart gewählt, dass in der Sperrstellung des Klappenventils 29 und des Tellerventils   5   der untere Teil des Rohres 6 auf dem höchsten Punkte der FÜhrungsbahn 30 ruht und sich dem   Masse   des Öffnens des Ventils 29 entsprechend auf die Bahn stützt, so dass es unter der Saugwirkung relativ zur Verdrehung des Elappenventils 29 in gesteigertem Masse sinkt, wodurch die untere Zerstäubungsstelle näher zur Mittellinie des Rohres 14 gelangt. Die   zwangsläufige   Steuerung des Ventils 29 wird durch den Arm 31 mittels Fusstritt gesichert. Zur jeweiligen feinen Einstellung der federnden Führungsbahn 30 dient die Schraube 32. 



   Die Wirkungsweise des Vergaser ist die folgende : Vor dem Anlassen befinden sich die Teile in der 
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 die Querbohrung 9, die sich anschliessenden Kanäle 25 und einstellbaren Schlitze 27 in das Rohr 14. 



  Die   Membran. M   bewegt das Rohr 6 unter Saugwirkung gegen die Wirkung der Spiralfeder   J/abwärts.   der Ventilteller 5 öffnet die Brennstoffleitung 1 und der flüssige Brennstoff strömt in der Form eines Ringschleiers in den Raum   8. Während   dieser Bewegung trifft die durch die Kanäle 25 eingesogene Luft die dünne Brennstoffschicht senkrecht, so dass diese wirksam zerstäubt wird. Die durch die Kanäle   2 : ;   einströmende Luft zerstäubt nicht nur den Brennstoffsehleier, sondern auch den sich im unterhalb dei Querbohrung 9 befindlichen Teil des Raumes 8 ansammelnden Brennstoff.

   Zur Steigerung der Zer-   stäubungswirkung wird   vorteilhaft die Zahl der Luftkanäle 25 erhöht und statt der Querbohrung 9 eine umlaufende Nut verwendet, die sich an die Bohrung des Rohres 6 schliesst. Der zerstäubte Brennstoff 
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 Ventil 29 allmählich geöffnet und dadurch der Weg der vorgewärmten Luft zu den   Öffnungen   10 freigemacht. 



   Infolge der Verdrehung des Klappenventils 29 gelangt der untere Teil des Rohres 6 über die tiefst liegende sogenannte Talsohle der Bahn   30,   d.   11.   das Rohr 6 kann sich abwärts bewegen, wodurch erreicht wird, das relativ zur Verdrehung des Klappenventils 29 die untere   Zerstäubungsstelle gegen die Mittel-   linie des Rohres 14 in   gesteigertem Masse sinken   kann. Der schon einmal zerstäubte Brennstoff wird durch die einströmende   vorgewärmte   Luft bei den Bohrungen 10 und an der unteren Mündung des Rohres 6 wieder zerstäubt. Die genaue Einstellung der doppelten Zeistäubung kann durch den Ring 26, Klappe 29 und Schraube 32 bewirkt werden. Zwecks Anlassens der Kraftmaschine wird die   Schraube. 32 derart   
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   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vergaser für Verbrennungskraftmaschinen mit hoher   Umdrehungszahl, gekennzeichnet du.'ch   ein als Spindel eines Membranventils ausgebildetes, mit seinem   ventiltellerförmigen Kopfteil unter   Federwirkung die Brennstoffleitung (1) verschliessendes, an seinem oberen   verjüngten   Ende und in der Nähe seines unteren in die Saugleitung ragenden, offenen Endes mit Qyuerbehrungen (9 bzw. 10) versehenes Zerstäubungsrohr (6) und durch in den das obere verjüngte Ende des Zerstäubungsrohres (6) umgebenden ringförmigen Raum (8) mündende Luftkanäle (25).

Claims (1)

  1. 2. Vergaser nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine an dem die zweite Zerstäubung regelnden Ventil (29) angeordnete, die jeweilige Höhenlage des Zerstäubungsrohres (6) begrenzende einstellbare FÜhrungsbahn (. 30).
    3. Vergaser nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine auf der Drosselklappe (29) befestigte und mittels der Schraube (, 32) einstellbare federnde Platte (. 30), deren Form derart gewählt it, dis beim Öffnen der Drosselklappe (29) das Sinken des Zerstäubungsrohres in gesteigertem Ma. ss ? ermög- licht wird.
    4. Vergaser nach den Ansprüchen l und 3, gekennzeichnet durch einen den Rand der Membran (1. ) festhaltenden, mit Einschnitten (20) zur Sicherung der Luftzuführung in den Raum oberhalb der Membran versehenen Ring (19).
AT95344D 1922-02-20 1922-02-20 Vergaser für Verbrennungskraftmaschinen. AT95344B (de)

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