DE588723C - Schwimmerloser Vergaser - Google Patents

Schwimmerloser Vergaser

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DE588723C
DE588723C DEM116620D DEM0116620D DE588723C DE 588723 C DE588723 C DE 588723C DE M116620 D DEM116620 D DE M116620D DE M0116620 D DEM0116620 D DE M0116620D DE 588723 C DE588723 C DE 588723C
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Germany
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carburetor
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DEM116620D
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ELISA RICKERT GEB BUNGE
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ELISA RICKERT GEB BUNGE
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M19/00Details, component parts, or accessories of carburettors, not provided for in, or of interest apart from, the apparatus of groups F02M1/00 - F02M17/00
    • F02M19/12External control gear, e.g. having dash-pots
    • F02M19/124Connecting rods between at least two throttle valves
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M17/00Carburettors having pertinent characteristics not provided for in, or of interest apart from, the apparatus of preceding main groups F02M1/00 - F02M15/00
    • F02M17/02Floatless carburettors
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M9/00Carburettors having air or fuel-air mixture passage throttling valves other than of butterfly type; Carburettors having fuel-air mixing chambers of variable shape or position
    • F02M9/02Carburettors having air or fuel-air mixture passage throttling valves other than of butterfly type; Carburettors having fuel-air mixing chambers of variable shape or position having throttling valves, e.g. of piston shape, slidably arranged transversely to the passage
    • F02M9/06Carburettors having air or fuel-air mixture passage throttling valves other than of butterfly type; Carburettors having fuel-air mixing chambers of variable shape or position having throttling valves, e.g. of piston shape, slidably arranged transversely to the passage with means for varying cross-sectional area of fuel spray nozzle dependent on throttle position

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of The Air-Fuel Ratio Of Carburetors (AREA)

Description

  • Schwimmerloser Vergaser Gegenstand der Erfindung ist ein schwimmerloser Vergaser für Brennkraftmaschinen.
  • Bekannt ist bei derartigen Vergasern die Anordnung eines unter dem Einfluß der Saugwirkung des Motors sich selbsttätig öffnenden Einlaßventils für den Brennstoff.
  • Die Erfindung besteht darin, daß das Einlaßventil nach selbsttätigem Öffnen bei belastet laufendem Motor zwangsläufig durch das vom Beschleuniger gesteuerte Lufte.inlaßorgan, z. B. einen Schieber, offengehälten wird. Hierdurch wird verhindert, was bei den bekannten Ausführungen eintreten kann, daß das Einlaßventil sich, z. B. infolge von Erschütterungen oder von Änderungen in der Größe des Unterdrucks, selbsttätig schließt.
  • Die Erfindung bezieht sich weiter auf besondere bevorzugte Ausbildungen des Einlaßventils und der Ventilsitze, und zwar enthält das Einlaßventil vorzugsweise zwei besondere Ventilkörper mit abdichtenden kegelförmigen Ventilsitzen. Mit dem oberen Ventilkegel kann eine Stange verbunden sein, die durch die Gemischleitung hindurchgeführt und am freien Ende mit einem Doppelhebel verbunden ist, der durch den angehobenen Schieber so ausgeschwenkt werden kann, daß das Einlaßventil zur Ermöglichung des Eintritts von Brennstoff in die Brennstoffkammer geöffnet, gegen die Gemischleitung aber geschlossen ist. Zweckmäßig ist die obere Kante des Schiebers an der mit dem Doppelhebel in Berührung kommenden Seite so abgeschrägt bzw. ausgespart, daß während des Leerlaufs das Einlaßventil nicht unter dem Einfluß des Schiebers steht,- sondern nur dem Motorunterdruck bzw. der Schwere unterworfen ist.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführungsform eines Vergasers nach der Erfindung beispielsweise dargestellt.
  • Fig. i zeigt den Vergaser in Ansicht. Fig. 2 ist eine Seitenansicht des Vergasers. Fig. 3 ist ein Schnitt durch den Vergaser. Das Vergasergehäuse i ist ein Kreuzstück mit zwei seitlichen Stutzen (Luftleitung 2, Gemischleitung 3); einem oberen Stutzen q. und einem unteren Ansatz 5. Auf dem Luftleitungsstutzen 2 sitzt der übliche Geräuschdämpfer 6 mit Öffnungen 7 und Trichterrohr B. Im oberen durch einen Deckel 9 abgeschlossenen Stützen q. ist ein als Hohlzylinder ausgebildeter Schieber io geführt, der das Luftdrosselorgan bildet. Seine unterste (Leerlauf-) Stellung ist strichpunktiert in Fig. 3 angegeben. In dieser Stellung bleibt unterhalb des Schiebers ein kleiner Raum ii frei, durch den die für den Leerlauf benötigte Luft aus der Luftleitung in die Gemischleitung übertreten kann. Der Schieber io hat in der Mitte eine Hülse 12, die durch den Deckel 9 nach außen geführt und am freien Ende mit einem Ring 13 verbunden ist, der an einem umgebogenen Arm 1q. einer Stange 15 sitzt. Diese zweckmäßig in Lagern 16, 17 geführte Stange ist mit dem (nicht gezeigten) Beschleuniger verbunden und wird von diesem betätigt. Unterhalb des Ringes 13 ist eine Gegenmutter 18 auf die Hülse 12 aufgeschraubt. Eine Feder i9 stützt sich am Deckel 9 und am Boden des Schiebers io ab und drückt diesen nach unten.
  • In der Hülse 12 ist eine Nadel 2o geführt, die in das obere Hülsenende mit einem Gewindeteil 21 eingeschraubt ist. Zweckmäßig hat die Nadel nur unten einen verdickten kolbenartigen Teil 22 als Führung im Innern der Hülse i2; während der übrige Teil nicht in der Hülse anliegt. Vom Führungsteil 22 ab verjüngt sich die Nadel im eigentlichen Ventilteil 23. Dieser ragt durch eine Öffnung 24, die im Deckel 25 vorgesehen ist, in eine hohle Achse 26 einer Brennstoffkammer 27 hinein. Diese ist als Ganzes abnehmbar mit dem Vergasergehäuse i verbunden, und zwar durch den Deckel 25, der in den Ansatz 5 eingeschraubt ist. Die Hohlachse 26 trägt Filzscheiben o. dgl. 28, die teilweise in den abgestuften Deckel 25 hineinragen. Eine Scheibe aus Metall o. dgl. 29 wird gegen die unterste Filzscheibe durch eine Schraube 30 gedrückt, die hohl ist, über die hohle Achse 26 greift und in die untere Wand der Brennstoffkammer 27 sowie in ein prismatisches Verbindungsstück 31 eingeschraubt ist, das durch die Schraube fest mit der Brennstoffkammer verbunden wird. In der unteren Brennstoffkammerwand ist eine Öffnung 32 zum Einlassen des Brennstoffs in die Kammer 27, mit der ein gebogener Kanal 33 des Verbindungsstücks 31 in Verbindung steht, angeordnet. Im oberen Teil der Hohlachse 26 sind Löcher 34 vorgesehen, durch die der Brennstoff nach Durchgang durch die Filzscheiben 28 in das Innere der Hohlachse treten kann.
  • Der gebogene Kanal 33 steht mit dein Gehäuse eines Einlaßventils in Verbindung, das neben der Brennstoffkammer 27 angeordnet ist: Dieses Gehäuse besteht aus einem Anschlußstück 35, an das die vom Brennstoffbehälter kommende Leitung angeschlossen wird und das in das Verbindungsstück 31 eingesetzt ist. Es ragt über dieses Verbindungsstück in einem mit Außen- und Innengewinde versehenen Teil 35d hinaus, der mit einem Hohlzylinder 36 verschraubt ist. In das Innengewinde des Teiles 35" ist eine Schraubkappe 37 eingeschraubt. Diese bildet unten einen Sitz für einen Ventilkegel 38, der durch einen zylindrischen Teil 39 mit einem unteren Ventilkegel 40 verbunden ist, der das eigentliche Abschlußventil für den Zufiuß des Brennstoffs zur Brennstoffkammer 27 bildet. Der Ventilkegel 38, 39, 40 ist mit einer Stange 41 verbunden (bzw. besteht mit ihr aus einem Stück), die in das Innere eines zweiten (oberen), teilweise als Hohlzylinder ausgeführten Ventilkörpers 42 ragt. Dieser ist unten von einer Schraubenkappe 43 abgeschlossen. Der untere Ventilkörper ist auf dieser Schraubenkappe durch eine Feder 4-1 abgestützt. Der obere Ventilkörper weist einen oberen Ventilkegel 45 auf, der das Innere des Einlaßventilgehäuses oben gegen die Gemischleitung abdichtet. Im oberen Teil des Ventilgehäuses ist eine Öffnung 46 vorgesehen, die das Innere mit der freien Luft verbindet.
  • Durch den oberen Teil des oberen Ventilkörpers 42 geht eine Stange 47 hindurch, die den Gemischleitungsanschlußstutzen 3 durchsetzt und oben mit einem Stift 48 versehen ist, der von einer Gabel 49 eines Doppelhebels 50 umfaßt wird, der bei 51 angelenkt ist. Der zweite Arm 52 dieses Doppelhebels liegt in der Bahn des Schiebers io. Dieser ist an der oberen Kante bei 53 an der dem Doppelhebel zugekehrten Seite ausgespart bzw. abgeschrägt. Zwischen der Gabel 49 und der Stange 47 kann eine Feder eingeschaltet sein.
  • Durch den Unterdruck im Motor wird der ganze Ventilkörper des Einlaßventils angesaugt, so daß der Ventilkegel 45 das Einlaßventilgehäuse gegen die Gemischleitung abdichtet. Dabei wird der untere Ventilkegel 40 von seinem Sitz abgehoben, so daß Benzin durch den Kanal 33 und durch die Öffnung 32 in die Brennstoffkammer eintreten kann.
  • Läuft die Maschine im Leerlauf, wobei sich der Luftschieber io in der untersten, strichpunktiert angedeuteten Stellung befindet, so wird der Ventilkörper nur durch den Unterdruck in angehobener Stellung gehalten. Die Steuerung des Doppelhebels 50, 52 durch den Schieber tritt noch nicht in Wirkung, da infolge der Abschrägung 53 der Hebelarm 52 noch nicht vom Schieber berührt wird. Diese Steuerung tritt erst dann ein, wenn der Schieber i o durch den Beschleuniger zwecks Vergrößerung der Luft- und Brennstoffzufuhr nach oben bewegt wird, so daß die Außenkante des Schiebers mit dem Hebelarm 52 in Berührung treten kann. Dann hält der Schieber den Ventilkörper in angehobener Stellung, so daß sich das Einlaßventil nicht selbsttätig schließen kann. Dies könnte, wenn die zwangsläufige Steuerung durch den Schieber nicht vorhanden wäre, unter Umständen infolge von Erschütterungen oder von Änderungen in der. Größe -des Unterdruckes eintreten.
  • Die Öffnung 46 in der Wand des Einlaßventilgehäuseteils 36 ist erforderlich, um dein Ventilkörper überhaupt Bewegungen zu gestatten. Dieser fällt infolge des Schwergewichts nach unten in die Abschlußstellung, sobald kein Unterdruck mehr vorhanden ist.
  • Da die Öffnung 46 vorhanden sein muß, würde, wenn nur der untere Ventilkörper 4o und der obere Ventilkörper 45 vorgesehen wäre, Brennstoff: im Ventilgehäuse aufsteigen und aus der Öffnung 46 austreten können. Um dies zu verhindern, ist der zweite nach oben abschließende Ventilkegel 38 vorgesehen. Bei angehobenem Ventilkörper ist also der untere Teil des Einlaßventilgehäuses sowohl durch den Ventilkegel 38 als auch durch den Ventilkegel 45 nach oben abgeschlossen. Auf diese Weise wird ein Aufsteigen und Übertreten des Brennstoffes in die Gemischleitung oder ein Austreten aus der Öffnung 46 wirksam verhindert.
  • Die beizten Ventilkörper 38 und 45 würden, wenn sie starr miteinander verbunden werden, unter Umständen nicht stets gleichzeitig genau abschließen-' .können. Um einen gleichzeitigen genauen Abschluß zu ermöglichen, ist ein nachgiebige Verbindung zwischen beiden vorgesehen, die in der Feder 44 besteht.
  • Infolge der Möglichkeit der Veränderung des Preßdrucks, wenn die Filzscheiben 28 zusammengepreßt werden, und infolge der Veränderung der Stellung der Nadel 2o innerhalb des Schiebers io ist es. möglich, eine außerordentlich große Verschiedenheit in der Gemischzusammensetzung zu erreichen, ohne die Teile auswechseln zu müssen.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schwimmerloser Vergaser für Brennkraftmaschinen mit einem unter dem Einfluß der Saugwirkung des Motors sich selbsttätig öffnenden Einlaßventil für den Brennstoff, dadurch gekennzeichnet, daß das Einlaßventil nach selbsttätigem Öffnen bei belastet laufendem Motor zwangsläufig durch das vom Beschleuniger gesteuerte Lufteinlaßorgan (Schieber io) offengehalten wird.
  2. 2. Vergaser nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Einlaßventil zwei nach entgegengesetzten Richtungen abschließende kƒgelförmige Ventilsitze (40, 45) aufweist, und daß der den Brennstoffzufluß zur Brennstoffkammer (27) beherrschende Ventilkegel (4o) unter dem Einfluß der Schwere abschließt, durch den Motorunterdruck dagegen von seinem Sitz abgehoben wird, der nach der entgegengesetzten Richtung abschließende Ventilkegel (45) dagegen unter dem Einfluß des Motorunterdruckes das Einlaßventilgehäuse (36) gegen die Gemischleitung (3) abschließt.
  3. 3. Vergaser nach Anspruch i, gekennzeichnet durch zwei im Einlaßventil vorgesehene, zum Abdichten gegen die Gemischleitung (3) dienende Ventilsitze und zwei zu diesen gehörige Kegel (38, 45), die nachgiebig miteinander verbunden sind.
  4. 4. Vergaser nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der das Einlaßventilgehäuse (36) gegen die Gemischleitung (3) unmittelbar abschließende (obere) Ventilkegel (45) im zylindrischen Ventilgehäuse (36) durch einen mit ihm zusammenhängenden Zylinder (42) geführt ist, an dem, durch eine Feder (44) o. dgl. abgestützt, ein (unterer) Ventilkörper hängt, der den den Brennstoffzufluß zur Brennstoffkammer (27) beherrschenden Ventilkegel (4o) und den zweiten gegen die Gemischleitung (nach oben) abdichtenden Ventilkegel (38) trägt.
  5. 5. Vergaser nach Anspruch i bis 4., gekennzeichnet durch eine mit dem oberen Ventilkegel (45) verbundene Stange (47), die durch die Gemischleitung (3) hindurchgeführt und am freien Ende mit einem Doppelhebel (5o, 52) verbunden ist, der durch den angehobenen Schieber (io) so ausgeschwenkt wird, daß das Einlaßventil zur Ermöglichung des Eintritts von Brennstoff in die Brennstoffkammer (27) geöffnet, gegen die Gemischleitung (3) aber geschlossen ist.
  6. 6. Vergaser nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Kante des Schiebers (io) an der mit dem Doppelhebel (5o, 52) in Berührung kommenden Seite so abgeschrägt bzw. ausgespart ist (53), daß während des Leerlaufs das Ein= faßventil nicht unter dem Einfluß des Schiebers steht, sondern nur dem Motorunterdruck bzw. der Schwere unterworfen ist.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE959957C (de) * 1954-08-22 1957-03-14 Fritz Hintermayr Metallwarenfa Vergaser fuer Brennkraftmaschinen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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