AT95138B - Verbrennungsturbine. - Google Patents

Verbrennungsturbine.

Info

Publication number
AT95138B
AT95138B AT95138DA AT95138B AT 95138 B AT95138 B AT 95138B AT 95138D A AT95138D A AT 95138DA AT 95138 B AT95138 B AT 95138B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
combustion
impeller
turbine according
combustion turbine
chambers
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Anton Ing Plan
Original Assignee
Anton Ing Plan
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Anton Ing Plan filed Critical Anton Ing Plan
Application granted granted Critical
Publication of AT95138B publication Critical patent/AT95138B/de

Links

Landscapes

  • Supercharger (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verbrennungstuirbine. 



   Die Erfindung betrifft eine Verbrennungsturbine, bei welcher das Treibmittel in Kammern verbrannt wird, die durch das Laufrad und die   seitwärts angrenzende Gehäusewand   selbst gebildet werden. 



  Bei entsprechender Formgebung der'"Radschaufeln gibt das verbrannte   Gasluftgemiseh   durch reine 
 EMI1.1 
 organe zum Fortfall kommen, wodurch ein grosser Teil der im Verbrennungsturbinenban bekannten Schwierigkeiten vermieden wird. 



   An Hand der Zeichnung, die schematisch einen Querschnitt durch eine   Verbrennungsturbine   gemäss der Erfindung zeigt, soll der Aufbau und die Wirkungsweise derselben näher erläutert werden. 



   Das Turbinenrad a, das in bekannter Weise auf einer Welle angeordnet ist. dreht sich in dem die   Schaufelung   eng umgebenden Gehäuse b, welches gewissermassen einen endlosen Kanal bildet. In diesem Kanal spielen sich nacheinander alle Betriebsvorgänge ab,   d.   h. Ladung, Verbrennung. Spülung und Auspuff, wobei die durch die Schaufeln des Rades gebildeten Räume als Verbrennungskammern 
 EMI1.2 
 dem Kolbenkraftmaschinenbau bekannt ist, die Verbrennungsräume nach   erfolgter Arbeitsleistung'   ausspülen   und   gegebenenfalls mit Frischluft auffüllen. 



   Ausgehend von der Treibmittelzuführung bei e soll im folgenden die Arbeitsweise der Turbine verfolgt werden. 



   1. Ladung und Verdiehtung. Das bei c in die Laufradzellen eintretende   Gemisch, das beispiels-   weise durch ein   Gebläse zugeführt wird. mischt   sich dort mit den von der Spülung   zurückgebliebenen   Luftresten und wird unter einen Druck gebracht, der für den nachfolgenden Vorgang am günstigsten ist. Der Raum, in welchem diese Ladung und Verdichtung vor sich geht. sei als   Ladungsraum   bezeichnet ; 
 EMI1.3 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 einanderfolgen. 



   In der Zeichnung ist die Turbine mit radialer Beaufschlagung dargestellt. Natürlich ist es ebensogut möglich, sie mit axialer Beaufschlagung   auszuführen, was für   die Praxis gewisse Vorteile haben wird. Es kann in diesem Fall, wie schon oben angedeutet, ohne Schwierigkeit hinter dem ersten Reaktionsrad ein weiteres Laufrad oder mehrere Laufräder angeordnet werden, wobei an Stelle des Auspuffapparates ein Umkehrapparat bzw. Leiträder (Düsen) ausgebildet werden. Hiebei ist naturgemäss 
 EMI2.2 
 



   Der Umstand, dass die Verbrennung ständig ohne Unterbrechung an derselben Stelle der Turbine im Verbrennungsraum stattfindet, muss bei der   Ausführung   entsprechend   berücksichtigt   werden. Die Wandungen des   Verbrennungsraumes müssen aus   einem äusserst wärmebeständigen Stoff hergestellt werden und von den übrigen Teilen des Turbinengehäuses isoliert und gegebenenfalls durch   ausdelnungs-   fähige stopfbüchsenartige Verbindungen getrennt werden. Eine Wasserkühlung lässt sich   naturgemäss   auch vorsehen. 



   Die Formgebung der Schaufel muss mit Rücksicht auf eine   möglichst   vollständige Ausnutzung des   Besehleunigungsrüekdruckes   der Reaktion erfolgen, also so, dass die   Ausströmungsrichtung   möglichst entgegengesetzt der Bewegungsrichtung ist, wobei nur eine geringe Neigung des ausströmenden Gasstromes gegen die theoretisch günstigste Richtung vorhanden sein muss, um die verbrannten Gase schnell genug aus dem Laufrad zu entfernen. Diese Bedingung wird am günstigsten von einer innen beaufschlagten Radialturbine erfüllt, bei welcher der Austritt vollkommen tangential erfolgen könnte. 



   Richtung und Geschwindigkeit der zuzuführenden Spülluft sind nach den bekannten Regeln des Kreiselmaschinenbaues so zu wählen, dass ein möglichst stossfreier Eintritt in das Laufrad erfolgt. Falls ein   Durchströmen   der etwa anschliessenden Geschwindigkeitsstufen von der Spülluft nicht für erforderlich gehalten wird, kann man diese durch   Umführungskanäle   um die Schaufeln führen, wodurch der Nachteil der geringen Geschwindigkeit der Spülluft gegenüber der hohen Geschwindigkeit des Treibmittels umgangen wird. Besonders günstig beim Aufbau der Erfindung ist, dass irgendwelche   Steuerungs-   organe nicht vorhanden sind.

   Dies macht sich in erster Linie beim Ausströmen der Gase aus den Ver-   brennung3kamm9J.'n   geltend, wo bei der vorliegenden Bauart der   Auspuffquerschnitt   beliebig gross gewählt werden kann, während bei den meisten älteren Anordnungen infolge der Anordnung von Auspuffventilen der Ausströmquerschnitt stark beengt ist. Vorteilhaft für den Betrieb ist auch die Anordnung der Glühwand in dem Verbrennungsraume, die eine   rasche Zündung und   damit die Vorteile einer gesetzmässig verlaufenden Verbrennung mit sich bringt. Brisante Verbrennungen durch Explosionswellen und ähnliche Störungen sind bei dieser Anordnung ausgeschlossen.

   Gegen ein unbeabsichtigtes Übergreifen von Verbrennungen in die   Gemislhzuführungsorgane   kann man sich durch den Einbau von selbsttätigen   Rückschlagventilen   in die Zuführungsstutzen im Ladungsraum ohne Schwierigkeiten schützen. 



   Für die Förderung des Gemisches können Kolben-oder Kreiselgebläse beliebiger Bauart verwendet werden, deren Antrieb unter Umständen aus dem Abwärmeinhalt der Turbinenabgase bestritten werden kann. Die Spülluft kann entweder mit Überdruck durch die Turbine hindurchgedrückt oder aber durch einen Exhaustor durch dieselbe hindurchgesaugt werden. Letzteres hat den Vorteil, dass ein Teil der Turbine in Unterdruck liegt, so dass durch etwaige Undichtheiten kein Gas entweichen kann. 



   Die Regulierung kann zweckmässig als eine   Gemischregulierung,   also Gasdrosselregulierung. ausgeführt werden ; unter   Umständen   kann sie in ganz engen Grenzen auch nach Art   einer Fülllngs-   regulierung durch Veränderung der Drücke des zugeführten Treibmittels und der Luft wirken. Die reine Gasdrosselregulierung ist zwar sehr einfach, aber auch unwirtschaftlich, denn einerseits ergibt eine ganz bestimmte Gasladung den   günstigsten Wirkungsgrad   der Verbrennung und anderseits ist auch der mechanische Wirkungsgrad der Turbine bei einer bestimmten Ladung und dem dieser entsprechenden   Druck-und Wärmegefälle   am grössten.

   Um diesen Nachteil zu vermeiden, wird man eine Art Aussetzerregulierung einführen, indem der   Troibmittelzufluss   bzw. der Gaszufluss zu einigen Ladungsräumen verringert oder   abgesperrt   wird, während der andere Teil der   Ladungsräume   unter den günstigsten Verhältnissen weiterarbeitet. Unter Umständen lässt sich diese Art der Regelung auch mit einer Füllungsregelung durch   Druckveränderung   vereinigen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : EMI3.1 Schaufeln des mit Reaktionsschaufelung versehenen Laufrades (a) gebildeten Kammern selbst zur Verbrennung gebracht wird und durch Reaktionswirkung Arbeit an das Rad abgibt.
    2. Verbrennungsturbine nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die im Laufrad (a) gebildeten Verbrennung'kammem bei der Bewegung des Rades durch Ladungs-, Verbrennung-uni Spülräume hindurchgeführt werden, die durch das das Laufrad eng umschliessende Gehäuse (b) gebildet werden.
    3. Verbrennungsturbine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Laufradkammern in den. abgesehen vom Gemischzuführungsstutzen, allseits abgeschlossenen Ladungsraum (i) ein- und iurge-chleut werden und den Ladung-, raum ständig abgeschlossen erhalten.
    $. Verbrennungsturbine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Veibrennungsraum (k) nur auf der Austrittsseite des Laufrades offen ist, während er im übrigen durch die Laufrad ? chauielnng und durch die feststehende Glühwand (l) des Gehäuses abgeschlossen ist.
    5. Verbrennungsturbine nach Anspruch 4. dadurch gekennzeichnet, dass die Zellen des Laufrades nach jeder darin erfolgten Verbrennung durch einen Spülraum hindurchgeführt und dabei von durchgeblasener kalter Luft gekühlt werden. EMI3.2 raum die Verbrennung kontinuierlich ist, während sich der Arbeitsvorgang, bezogen auf die im Laufrad angeordneten Zellen, stufenweise aus Ladung, Verbrennung und Spülung zusammensetzt.
    7. Verbrennungsturbine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Abschnitte des Arbeitsvorganges bei der Weiterdrehung des Laufrades ohne Anwendung besonderer Steuerorgane erzielt werden. EMI3.3
AT95138D 1921-07-04 1921-07-04 Verbrennungsturbine. AT95138B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT95138T 1921-07-04

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT95138B true AT95138B (de) 1923-12-10

Family

ID=3614824

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT95138D AT95138B (de) 1921-07-04 1921-07-04 Verbrennungsturbine.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT95138B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE4113680A1 (de) Gasturbogruppe
AT95138B (de) Verbrennungsturbine.
DE1043721B (de) Strahltriebwerk
DE2508846A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum anfahren eines nassluftoxydationsaggregats
DE2121738A1 (de) Gasturbine und Verfahren zum Betrieb derselben
DE2301865A1 (de) Brennkraftmaschine mit aeusserer verbrennung
DE1626043B2 (de) Gasturbinenanlage
DE920205C (de) Einrichtung zur Erzeugung und Nutzbarmachung einer Druckgasstroemung
DE970711C (de) Gasturbinenanlage zur Erzeugung heisser Druckluft
CH270344A (de) Gasturbinen-Kraftanlage.
DE870781C (de) Verfahren zur Ausnuetzung hoher Gastemperaturen in einem Gasturbinenprozess
DE2200102A1 (de) Arbeitsverfahren fuer abgasgeneratoren und abgasgenerator
DE1218218B (de) Verpuffungs-Gasturbine
DE925984C (de) Teilbeaufschlagte Gasturbine
EP0592817B1 (de) Gasturbogruppe mit einer Druckwellenmaschine als Brennkammer
DE854726C (de) Gasturbinentriebwerk mit Kammerrotor-Druckaustauscher
DE451778C (de) Brennkraftturbine mit um die Welle liegenden Brennkammern
DE656230C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Treibgas
DE876960C (de) Einrichtung zum Beschleunigen von koernigem Schuettgut, insbesondere von Sand in Sandstrahlgeblaesen
DE620820C (de) Gas-Dampf-Turbine
CH427411A (de) Gasturbinenaggregat
DE20315734U1 (de) Gleichraum-Gasturbine
AT253876B (de) Gasturbinenaggregat
DE476033C (de) Brennkraftturbine mit umlaufenden, auf einem Radkranz angeordneten Brennkammern
DE540175C (de) Brennkraftturbine mit frei fliegendem, konzentrisch zum Laufrad angeordnetem Kolben