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Riihrarmbefestiglmg frir mechanische Röstöfen.
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die während des Betriebes durch Hitze, chemische Einwirkungen u. dgl. leiden oder versagen, wie z. B.
Schrauben, lose Keile, Zugstangen u. dgl.
Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, dass die Befestigung des mit einem keilförmigen Aufsatz versehenen Armes in der Wellentasche durch Einpressen in angegossene, verhältnismässig schwach geneigte Keilflächen der Armtasche erfolgt, wobei der Arm in seinem Sitz während des Betriebes in
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wird, Keilnasen angegossen sind, die bei Drehung des Armes entgegengesetzt der Wellendrehrichtung in entsprechende Vertiefungen im Armkörper eingreifen. Die ziemlich steilen Keilflächen dieser Nasen haben den Zweck, bei auftretendem Druck eine senkrecht nach unten wirkende Komponente auszulösen, um die an der Unterseite des Armes befindliehen Kühlmittelöffnungen während des Betriebes an entsprechende Öffnungen in derWellenaussparung anzupressen.
Diese Befestigungsart ist nur für Doppelarme anwendbar, weil diese ein Stück bilden und sich gegenseitig in der Wellenaussparung abstützen. Bei einseitigen. Armen fällt diese Abstützung fort und infolgedessen wäre die Befestigung durch eine einseitig in eine Vertiefung eingreifende Keilnase unvollkommen. Der Rührarm gemäss der Erfindung dagegen wird bereits in der Ruhelage des Triebwerkes lediglich durch die Klemmwirkung der eigens dafür ange-
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der bekannten Einrichtung, eine Schwächung an einer sehr gefährlichen Stelle bedeutet.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Armbefestigung für einen luftgekühlten Rührarm dargestellt ; Fi" :.'l zeigt einen Teil der RÜhrwelle mit den darin sitzenden Armen teilweise im Schnitt ; Fig. 2 ist ein Querschnitt an derselben Stelle der Welle ; Fig. 3 ist eine Ansicht einer Armtasche in der 'Welle von vorne und Fig. 4 ein Querschnitt nach x-x durch den Rührarm dicht an der Welle.
In der gegossenen Rührwelle H befinden sich zwei Armtaschen B einander gegenüber. Diese Armtaschen verjüngen sich nach dem Innern der Welle zu (Fil ! ;. 2). In jeder. \rmtasche ist vorn oben eine schwach geneigte Keilflöche F augsgossen und am hinteren Ende sind oben die vorsprünge J und die
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Gestalt. Er ist hohl und durch eine eingegossene Wand 0 in einen oberen und unteren Luftkanal geteilt. In dem unteren Kanal ist eine Lnfteintrittsöffnung und in dem oberen Teil eine Luftaustrittsöffnung vorgesehen, die auf die entsprechenden Öffnungen G und G1 der Wellentasche passen.
Das in die Welle einzuführende Ende des Armes hat einen rechteckigen Querschnitt und ist entsprechend der Wellentasohe etwas verjüngt. Die Einführungstiefe des Armendes in die Wellentasche
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wird durch den Anschlag E am Armkörper bestimmt. Am äussersten Ende des in die Welle einzuführenden
Armendes ist eine Nase C angebracht, die sich in der Betriebsstellung hinter den Vorsprung J der'Wellen- tasche legt und dadurch das Herausfallen des Armes verhindert. Bei D ist auf dem Arm eine nahezu die ganze Breite des Armkörpers einnehmende, schwach geneigte Keilfläche angegossen, die der Keil- fläche F der Wellentasche entspricht, so dass die schrägen Flächen dieser keilförmigen Ansätze D und F aufeinandergeschoben in eine Ebene fallen, sich also gegenseitig bei Druck festziehen.
Das Ende N des
Armes legt sich in der Betriebsstellung ausserdem noch an die Gegendruckleiste K innerhalb der Wellen- tasehe fest an.
Um den Rührarm in der-Wellentasche zu befestigen, verfährt man folgendermassen : Der Ruhr- arm, z. B. A2, wird in der in Fig. 1 (links) gezeichneten Stellung in die Armtasche hineingeschoben, bis der Anschlag E gegen die Welle stösst und die Nase C sich hinter dem Vorsprung J befindet. Dann senkt man den Arm in seine normale Lage (Fig. 1, rechts A1), wodruch die Nase C des Armendes hinter den
Ansatz J der Armtasche greift. Der Arm befindet sich dann in einer Lage, wie sie in Fig. 2 punktiert - angedeutet ist. Er wird sodann durch eine durze Drehung entgegengesetzt der normalen Wellendrehung in seine Arbeitsstellung gedrückt (in Fig. 2 in vollen Linien gezeichnet), so dass die Keilflächen D des Armes und F der Armtasche aneinander zu liegen kommen.
Diese Keilflächen dienen dazu. die Dichtungsflächen der Luftübergangsstellen G und G1 fest anzupressen und unter Mitwirkung der Gegendruckleiste K im
Innern der Armtasche das unverrückbare Festhalten des Armes bei der Drehung der Hohlwelle zu bewirken.
Durch den Gegendruck des Röstgutes bei der Arbeit sitzt der Arm stets fest und sicher in der Welle. Die Nase C und der Ansatz E dienen zur Sicherung des Armes gegen Längsverschiebung in der Armtasehe, besonders auch, falls der Arm bei einer ausnahmsweise stattfindenden Rückwärtsdrehung der Welle und einer Loslösung aus der Arbeitsstellung in die Einführungsstellung (Fig. 2 punktiert) kommen sollte.
Beim darauffolgenden Vorwärtsgang presst sich der Arm von selbst wieder mittels seiner Keilansätze fest.
Die Befestigungseinrichtung ist nicht nur bei luftgekühlten Armen, sondern auch bei gewöhnlichen Armen ohne Luftkühlungskanäle verwendbar. In diesem Falle bedarf es natürlich keiner Übertritts- öffnungen und keiner zugehörigen Dichtungsfläohen.