AT94980B - Rührarmbefestigung für mechanische Röstöfen. - Google Patents

Rührarmbefestigung für mechanische Röstöfen.

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AT94980B
AT94980B AT94980DA AT94980B AT 94980 B AT94980 B AT 94980B AT 94980D A AT94980D A AT 94980DA AT 94980 B AT94980 B AT 94980B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Riihrarmbefestiglmg   frir   mechanische Röstöfen. 
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 die während des Betriebes durch Hitze, chemische Einwirkungen u. dgl. leiden oder versagen, wie z. B. 



  Schrauben, lose Keile, Zugstangen u. dgl. 



   Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, dass die Befestigung des mit einem keilförmigen Aufsatz versehenen Armes in der Wellentasche durch Einpressen in angegossene, verhältnismässig schwach geneigte   Keilflächen   der Armtasche erfolgt, wobei der Arm in seinem Sitz während des Betriebes in 
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 wird, Keilnasen angegossen sind, die bei Drehung des Armes entgegengesetzt der Wellendrehrichtung in entsprechende Vertiefungen im Armkörper eingreifen. Die ziemlich steilen Keilflächen dieser Nasen haben den Zweck, bei auftretendem Druck eine senkrecht nach unten wirkende Komponente auszulösen,   um   die an der Unterseite   des Armes befindliehen Kühlmittelöffnungen   während des Betriebes an entsprechende   Öffnungen   in   derWellenaussparung   anzupressen.

   Diese Befestigungsart ist nur für Doppelarme anwendbar, weil diese ein Stück bilden und sich gegenseitig in der Wellenaussparung abstützen. Bei einseitigen. Armen fällt diese Abstützung fort und infolgedessen wäre die Befestigung durch eine einseitig in eine Vertiefung eingreifende Keilnase   unvollkommen.   Der Rührarm gemäss der Erfindung dagegen wird bereits in der Ruhelage des   Triebwerkes lediglich durch   die Klemmwirkung der eigens dafür ange- 
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 der bekannten   Einrichtung,   eine Schwächung an einer sehr gefährlichen Stelle bedeutet. 



   In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Armbefestigung für einen   luftgekühlten     Rührarm   dargestellt ;   Fi" :.'l   zeigt einen Teil der RÜhrwelle mit den darin sitzenden   Armen   teilweise im Schnitt ; Fig. 2 ist ein Querschnitt an derselben Stelle der Welle ; Fig. 3 ist eine Ansicht einer   Armtasche   in der 'Welle von vorne und Fig. 4 ein Querschnitt   nach x-x durch   den Rührarm dicht an der Welle. 



   In der gegossenen Rührwelle H befinden sich zwei Armtaschen B einander gegenüber. Diese Armtaschen verjüngen sich nach dem Innern   der Welle zu (Fil ! ;. 2).   In jeder. \rmtasche ist vorn oben eine schwach geneigte Keilflöche F augsgossen und am hinteren Ende sind oben die vorsprünge J und die 
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 Gestalt. Er ist hohl und durch eine eingegossene Wand 0 in einen oberen und unteren Luftkanal geteilt. In dem unteren Kanal ist eine   Lnfteintrittsöffnung   und in dem oberen Teil eine   Luftaustrittsöffnung   vorgesehen, die auf die entsprechenden Öffnungen G und G1 der Wellentasche passen. 



    Das in die Welle einzuführende Ende des Armes hat einen rechteckigen Querschnitt und ist entsprechend der Wellentasohe etwas verjüngt. Die Einführungstiefe des Armendes in die Wellentasche   

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 wird durch den Anschlag E am Armkörper bestimmt. Am äussersten Ende des in die Welle einzuführenden
Armendes ist eine Nase C angebracht, die sich in der Betriebsstellung hinter den Vorsprung J der'Wellen- tasche legt und dadurch das Herausfallen des Armes verhindert. Bei D ist auf dem Arm eine nahezu die ganze Breite des Armkörpers einnehmende, schwach geneigte   Keilfläche   angegossen, die der Keil- fläche F der Wellentasche entspricht, so   dass die schrägen Flächen   dieser keilförmigen Ansätze D und F aufeinandergeschoben in eine Ebene fallen, sich also gegenseitig bei Druck festziehen.

   Das Ende N des
Armes legt sich in der Betriebsstellung ausserdem noch an die   Gegendruckleiste     K   innerhalb der Wellen- tasehe fest an. 



   Um den Rührarm in   der-Wellentasche   zu befestigen, verfährt man folgendermassen : Der Ruhr- arm, z. B.   A2, wird   in der in Fig. 1 (links) gezeichneten Stellung in die Armtasche hineingeschoben, bis der Anschlag E gegen   die Welle stösst und die Nase C sich   hinter dem Vorsprung J befindet. Dann senkt man den Arm in seine normale Lage (Fig. 1, rechts A1), wodruch die Nase C des Armendes hinter den
Ansatz J der Armtasche greift. Der Arm befindet sich dann in einer Lage, wie sie in Fig. 2 punktiert - angedeutet ist. Er wird sodann durch eine durze Drehung entgegengesetzt der normalen Wellendrehung in   seine Arbeitsstellung gedrückt   (in Fig. 2 in vollen Linien gezeichnet), so dass die Keilflächen D des Armes und F der Armtasche aneinander zu liegen kommen.

   Diese Keilflächen dienen dazu. die Dichtungsflächen der Luftübergangsstellen G und G1 fest anzupressen und unter Mitwirkung der Gegendruckleiste   K   im
Innern der   Armtasche   das unverrückbare Festhalten des Armes bei der Drehung der Hohlwelle zu bewirken. 



   Durch den   Gegendruck   des Röstgutes bei der Arbeit sitzt der Arm stets fest und sicher in der Welle. Die Nase   C   und der Ansatz E dienen zur Sicherung des Armes gegen   Längsverschiebung   in der   Armtasehe,   besonders auch, falls der Arm bei einer ausnahmsweise stattfindenden   Rückwärtsdrehung   der Welle und einer Loslösung aus der Arbeitsstellung in die Einführungsstellung (Fig. 2 punktiert) kommen sollte. 



   Beim darauffolgenden Vorwärtsgang presst sich der Arm von selbst wieder mittels seiner Keilansätze fest. 



   Die Befestigungseinrichtung ist nicht nur bei luftgekühlten Armen, sondern auch bei   gewöhnlichen   Armen ohne Luftkühlungskanäle verwendbar. In diesem Falle bedarf es natürlich keiner Übertritts- öffnungen und keiner zugehörigen   Dichtungsfläohen.  

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Rührarmbefestigung für mechanische Röstöfen, bei der der Arm durch den Gegendruck der Röstgutes in seinem Sitz festgehalten wird, dadurch gekennzeichnet, dass das in der Welle sitzende Ende des Rührarmes auf seiner oberen Fläche einen sich über die ganze oder nahezu die ganze Breite dieser ) Fläche erstreckenden keilförmigen Aufsatz (D) besitzt, dessen schwach geneigte Keilfläche bei wagrechter Verschiebung des Armes entgegengesetzt der Wellendrehung an eine oben in der Armtasche angeordnete, gleichartige gegenkeilflöche (F) angepresst wird, so dass der Arm durch Klemmwirkung sowohl im Ruhe- stande des Rührwerkes als auch im Betrieb in der Armtasche festsitzt. EMI2.1
AT94980D 1921-01-28 1921-12-13 Rührarmbefestigung für mechanische Röstöfen. AT94980B (de)

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