AT94866B - Steuernder Kolben, insbesondere für Ladepumpen von Zweitaktverbrennungskraftmaschinen. - Google Patents

Steuernder Kolben, insbesondere für Ladepumpen von Zweitaktverbrennungskraftmaschinen.

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AT94866B
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Gustave Emile Chedru
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Gustave Emile Chedru
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    Steuernder Kolben, insbesondere für Ladepumpen von Zweitaktverbrennungskraftmaschinen.   



   Die Erfindung bezieht sich auf Kolben solcher Maschinen, bei denen der Kolben als Steuerorgan dient, u. zw. insbesondere, wenn auch nicht ausschliesslich, auf Kolben für Ladepumpen von Zweitakt- 
 EMI1.1 
 kein zu starker Unterdruck in den Zylindern bilden kann. 



   Die Erfindung besteht hauptsächlich darin, dass der Kolben aus zwei Teilen gebildet wird, von denen der eine der eigentliche Kolbenkörper ist und auf seiner ganzen Umfläche eine Ringnut besitzt, die durch Kanäle mit der wirksamen Kolbenstirnfläche verbunden ist, wogegen der andere Teil einen Schleppschieber bildet, der aus einem in der Ringnut liegenden Kolbenring besteht, dessen Höhe kleiner ist als die der Ringnut. 



   Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dar und zeigt einen lotrechten Schnitt durch die Achse einer   Zweitaktverbrennungskraftmaschine   mit der Ladepumpe, deren Pumpenkolben gemäss der Erfindung ausgebildet ist. 



   Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel der Erfindung besteht die Ladepumpe aus einem ringförmigen Körper a, der den Zylinder b der Kraftmaschine auf einem Teil seiner Länge umgibt, und einem vom Kraftmaschinenkolben d unabhängigen Kolben   c.   Eine Öffnung e, die den Pumpenraum mit dem Raum des Verbrennungszylinders in Verbindung bringt, ist   möglichst   nahe dem Ende des Pumpenkörpers angeordnet, wogegen eine Öffnung f, die als Zufuhrleitung des Frischgases zum Pumpenraum dient, vom Kolben der Pumpe freigegeben wird, wenn dieser einen Teil seines Saughubes zurückgelegt hat.

   Um den Nachteil derartiger Maschinen zu vermeiden, dass Verbrennungsgase in den Pumpenraum gelangen können, solange der Pumpenkolben bei seinem Saughub die   Frischgaszuleitung   noch nicht freigegeben hat, wird folgende Einrichtung getroffen :
In der Wand des Ringkolben c wird in einem verhältnismässig geringen Abstande von seiner wirksamen Stirnfläche   c"eine Ringnut c   von rechteckigem Querschnitt angeordnet, die durch eine oder mehrere Kanäle   c"im Kolbenkorper   mit der Kolbenstirnfläche verbunden ist. An diese Ringnut schliesst sich nach unten hin eine zweite Ringnut c2 an, die durchwegs oder mindestens in dem Teil, wo sie sich an die Ringnut   einschliesst,   von geringerer Tiefe ist.

   In der Ringnut cl wird ein gespaltener Ring angeordnet, dessen äusserer Durchmesser gleich dem inneren Durchmesser des Zylinders a ist, in dem der Kolben c spielt, und dessen Höhe geringer ist als die der Nut   c\  
Der so gebildete Kolben   ss   wird in den Pumpenzylinder a   ; eingeführt, nachdem   man diesen Kolben mit den notwendigen Dichtungsringen versehen hat, um jeden Gasverlust zwischen dem Kolben c und den   Zylinderwänden   a und b, auf denen der Kolben gleitet, zu vermeiden.

   Man erhält so einen Kolben, der mit einem   Schleppsehieber   versehen ist, der beim Saughub des Kolbens durch seine Trägheit als auch durch den Unterdruck infolge der Saugwirkung und durch die Reibung längs der Zylinderwände sich gegen den oberen Rand der Ausnehmung cl legt und so die Ringnut   c2   mit dem Kanal   c   in Verbindung bringt. Es kann daher eine Gaszuführung stattfinden, sobald die Nut c2 sich vor der Gaszuführungsöffnung befindet, also wesentlich früher, als der Kolben diese Öffnung freigegeben hat.

   Während des Verdichtunghubes dagegen legt sich der Ring g infolge seiner Trägheit sowie des Gasdruckes und seiner Reibung an der Zylinderwand gegen den unteren Rand der Ringnut cl derart, dass, sobald sein oberer Rand an dem 

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 unteren Rand der   Öffnung f vorbeigegangen   ist, jede Verbindung zwischen dieser Öffnung und dem Inneren des Pumpenraumes unterbrochen ist. 



   Um zu vermeiden, dass der Ring g sich verzieht, indem bei seiner Verschiebung die beiden Enden an der Stossstelle sich schief gegeneinander   einstellen, erhält   der Ring im Längsschnitt eine   U-förmige   Gestalt, deren parallele Schenkel eine Länge haben, die etwas geringer ist als die Tiefe der Ringnut cl. 



   Vorteilhaft ist es ferner den freien Schenkeln des   U-Querschnittes   eine gewisse Elastizität zu geben, um eine zu rasche Abnutzung der Teile, gegen die sich der Ring stützt, zu verhindern.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Steuernder Kolben, insbesondere für Ladepumpen von Zweitaktverbrennungskraftmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass in einer mit der Kolbenstimfläcl1e (CO) durch Kanäle (calo) verbundenen EMI2.1 ist und dass sich an'die den Kolbenring enthaltende Ringnut eine zweite Ringnut (c2) von geringerer Tiefe anschliesst, die während des Saughubes des Pumpenkolbens den Pumpenraum mit der Frischgaszuführung (f) wesentlich früher verbindet, als deren Freigabe durch den Pumpenkolben erfolgt. EMI2.2
AT94866D 1917-07-23 1921-03-31 Steuernder Kolben, insbesondere für Ladepumpen von Zweitaktverbrennungskraftmaschinen. AT94866B (de)

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