DE594241C - Flachschiebersteuerung fuer Brennkraftmaschinen - Google Patents

Flachschiebersteuerung fuer Brennkraftmaschinen

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DE594241C
DE594241C DEB153870D DEB0153870D DE594241C DE 594241 C DE594241 C DE 594241C DE B153870 D DEB153870 D DE B153870D DE B0153870 D DEB0153870 D DE B0153870D DE 594241 C DE594241 C DE 594241C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L5/00Slide valve-gear or valve-arrangements
    • F01L5/02Slide valve-gear or valve-arrangements with other than cylindrical, sleeve or part annularly shaped valves, e.g. with flat-type valves

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Cylinder Crankcases Of Internal Combustion Engines (AREA)
  • Valve-Gear Or Valve Arrangements (AREA)

Description

  • Flachschiebersteueiung für Brennkraftmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf eine Brennkraftmäscliine, bei der die Schieber als Flachschieber ausgebildet und seitlich an den Zylindern angeordnet sind, wobei sie sich zwischen Führungsflächen. der Zylinder und von Deckeln auf und ab bewegen, die am Zylinder befestigt sind.
  • Bei den bekannten Maschinen dieser Art hat man zumeist die Flachsschieber als verhältnismäßig starke Platten ausgebildet, die nicht nur einen großen Kraftbedarf und besondere Abdichtungsmittel erfordern, sondern auch besonders abgeschliffen und eingepaßt werden müssen, um dicht zu halten. Da sich aber bekanntlich die Führungen unter der Wirkung der Hitze leicht verziehen, ist auch diese Abdichtung nicht von langer Dauer.
  • Mechanische Abdichtungsmittel hat man bei einer anderen Bauart dadurch zu vermeiden; gesucht, däß man d_e Flachschieber so anordnet, daß sie gewisse Querbewegungen ausführen können, dabei hat man aber die Schieber so ausgestaltet, daß sie sich nicht werfen können. Die Schieber sollen also verhältnismäßig starr sein: Auch d@es.e Abdichtung ist nicht von Dauer, wenn die Führungsflächen sich verziehen.
  • Nach der Erfindung werden die Flachschieber aus dünnem und elastischem Metallblech hergestellt und ohne vorhieriges Einschleifen oder Einpassen in das Schiebergehäuse eingebaut. Zur guten Abdichtung der Flachschieber ist die besondere Bearbeitung der Blechplatten deshalb nicht nötig, weil sich die Schieber infolge ihrer Dünnwandigkeit und insbesondere infolge ihrer Elastizität unter der Wirkung der im Kompressionsraum des Zylinders herrschenden Drücke dicht an die Führungsfläche anschmiegen und daher jeder Formänderung der Führungsfläche .genau anpassen können. Die Schieber dichten; daher auch dann selbsttätig ab, wenn sich die Führungsflächen verziehen. Hierdurch ist eine dauernde selbsttätige Abdichtung gesichert. Infolge des Fortfalles der besonderen Bearbeitung der Flachschieber und aller mechanischen Hilfsmittel zum Abdichten ist die Bauart der Brennkraftmaschin:e vereinfacht und das Ein- und Ausbauen der Schieber erleichtert. Auch kann der Schieber in; seiner Baulänge sehr kurz gehalten werden, so daß besondere Führungen an keiner Seite mehr erforderlich sind. Auch ist infolge der kleinen Mäße der Schieber ihr Kraftbedarf nur gering, und es hat sich herausgestellt, daß der Verbrauch. an Schmieröl wesentlich verkleinert ist: Schieber verhältnismäßig dünn auszubilden, ist natürlich schon vorgeschlagen worden, jedoch nur zur Verkleinerung der Maße und zur besseren Wärmeableitung. Auch ist als Baustoff für Schieber bei Brennkraftmaschinen Stahl .empfohlen worden, damit der Schieber die bei der Explosion entstehenden Spannungen aufnehmen kann. Alle diese Schieber waren jedoch als Rohrschieber ausgebildet. Ein zylindrischer Schieber kann aber, auch wenn er dünnwandig ist, nicht seinen Durchmesser so vergrößern, daß er sich an sein Widerlager dicht anschmiegt.
  • Bei einer weiteren Ausführungsform bat man schließlich vorgeschlagen, den Schieber aus elastischem Bandstahl herzustellen. Dabei ist aber dieser Schieber nicht als Flachschieber, sondern als ein endloses Band ausgebildet. -Jede Ein- und Auslaßöffnung für die Betriebsstoffe est vortei:haft in zwei Öffnungen unterteilt, zwischen denen ein gekühltes Widerlager für den Flachschieber liegt. Durch diese Wärmeableitung an einer der Hitzewirkung der Gase besonders ausgesotzt.en Stelle ist einem zu starken Verziehen der Führungsflächen vorgebeugt, überdies sind Selbstzündungen vermieden und die Drosselung der ein- und austretenden Gase ist verkleinert.
  • Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Brennkraftmaschine nach der Erfindung dargestellt.
  • Fig. i ist ein senkrechter Längsschnitt durch die Maschine, Fig. 2 und 3 zeigen zwei verschiedene Ausführungsformen des Flachschiebers und Fig. 4 ist ein Querschnitt der Fig, i im Bereich eines Flachschiebers.
  • Bei der dargestellten, im Viertakt arbeitenden Brennkraftmaschine spielt in dem Zylinder 4 der mit der Kurbelwelle i durch die Pleuelstange 2 verbundene Kolben 3. Seitlich ist der Zylinder 4 durch Deckel 9, io abgeschlossen, die mit Aussparungen zur Aufnahme von Flachschiebern 7, 8 versehen sind.
  • An den Explosionsraum des Zylinders 4 schließt sich auf der :einen Seite ein Einlaß 5 für das brennbare Gemisch und auf der anderen Seite ein Auslaß 6 für Verbrennungsrückstände an. Gegenüber diesen Öffnungen sind die Deckel 9, io mit -Öffnungen 11, 12 bzw. 13, 14 versehen, wobei zwischen den öffnungen Stege 15 bzw. 16 angeordnet sind, die gekühlt werden.
  • Die Deckel 9, 1o sind mit dem Zylinder 4 oberhalb des Explosionsraumes unter Einschaltung von Dichtungen fest verbunden. Die Flachschieber 7, 8 bewegen sich, zwischen den Führungsflächen des Zylinders 4 und der Deckel 9, io auf und ab und können dabei mit ihren oberen Kanten noch zwischen die Deckel und den Zylinderkopf treten. Die Flachschieber werden bei der dargestellten Ausführungsform von Nockenwellen 2o aus mittels der Gestänge i g, 18, i 7 abgetrieben. An ihrem oberen Ende sind die Schieber mit Öffnungen a i versehen, wobei sie zur Gewichtsersparnis auch noch an dem zwischen den Führungen liegenden Teile eine Aussparung 24 haben können (Fig. 3). Die öffnungen 21 sind in den Schiebern so angeordnet, daß sie bei 'der Kompression und Expansion in der in Fig. i dargestellten Lage durch die Stege 15, 16 abgedeckt sind.- Beim Einlaß und beim Auspuff treten die Öffnungen 21 vor die Öffnungen 12 bzw. 14, während die oberen Öffnungen i i bzw. 13 durch die oberen Kanten 25 (Fig. 3) der Schieber freigegeben werden. Die Schmierung der Schieber erfolgt beim dargestellten Ausführungsbeispiel mittels eines Schmierölrdhrch,-ns 30.
  • Die Flachschieber 7, 8 bestehen aus einem so dünnen und elastischen Metallblech, z. B. Stahlblech, daß sie sich unter dem im Kompressionsraum des Zylinders 4 herrschenden Druck dicht an ihre Führungsflächen anschmiegen können. Die Schieber werden ohne ein vorheriges Einschleifen in die Maschine eingebaut. Dabei ist die Baulänge der Schieber so klein gehalten, daß besondere Führungen an keiner Seite mehr erforderlichsind.
  • Infolge der Dünnwandigkeit und Elastizität des für die Schieber 7, 8 verwendeten Stahlbleches arbeiten die Schieber selbstdichtend. Dabei kommen sie an ihrem oberen Teil mit gekühlten Zylinderteilen in Berührung, insbesondere mit den gekühlten Stegen 15, 16. Ein Verziehen der Führungen ist durch diese Kühlung in gewissen Grenzen verhindert. Die doch noch unter der Wirkung der Hitze der Gase auftretenden Pormänderungen der Führungsflächen der Schieber sind für die Abdichtung ohne Nachteil, da sich die Schieber diesen Formänderungen selbsttätig anpassen.
  • In; den Schiebern 7 und 8 können auch zwei Durchlaßöffnungen vorgesehen sein, die im Abstand der Stege 15 bzw. 16 voneinander angeordnet sind. Die Schieber haben dann eine bessere Führung, da ihre obere Kante 25 nicht aus der Führung zwischen den Dekkeln 9 und i o und dem Zylinderkopf heraustritt.
  • Die Schieber können anstatt aus Stahlblech auch aus irgendeinem anderen metallischen Blech bestehen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schiebersteuerurig für Brennkräftmaschinen, bei der die Schieber als Flachschieber seitlich an den Zylindern angeordnet sind und aus Metallblech bestehen, dadurch gekennzeichnet, daß die aus sehr dünnem und elastischem metallischem Blech hergestellten Schieber ohne vorheriges-Einschleifen oder Einpassen selbstdichtend in das Schiebergehäuse eingebaut werden.
  2. 2. Steuerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jede Ein- und Auslaßäffnung in zwei Öffnungen (i 1, 12 bzw. 13, 14) unterteilt ist, zwischen denen ein gekühltes Widerlager (15 bzw. 16) für den Flachschieber (7 bzw. 8) liegt.
DEB153870D 1931-05-27 1932-01-12 Flachschiebersteuerung fuer Brennkraftmaschinen Expired DE594241C (de)

Applications Claiming Priority (1)

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FR594241X 1931-05-27

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DE594241C true DE594241C (de) 1934-03-14

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ID=8966014

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DEB153870D Expired DE594241C (de) 1931-05-27 1932-01-12 Flachschiebersteuerung fuer Brennkraftmaschinen

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BE594241A (fr) 1960-12-16

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