AT94830B - In der Längsrichtung mehrteiliger hölzerner Mast mit Stoßdeckung durch Verbindungsstücke irgendwelcher Art. - Google Patents

In der Längsrichtung mehrteiliger hölzerner Mast mit Stoßdeckung durch Verbindungsstücke irgendwelcher Art.

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AT94830B
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   Bei den bisher üblichen ungeteilten Holzmasten bestand bei   Überbeanspruchung   die Gefahr, dass der Mast nahe der Erdoberfläche abbrach, wobei durch die auftretende ruckartige Bewegung des abbrechenden Mastteiles der Zug auf die Leitung derart plötzlich erhöht wurde, dass die Drähte rissen. 



  Dadurch kam der Mast weiter zu Fall, wodurch die Zerstörung der Isolatoren eintrat. 



   Diese Nachteile werden gemäss der Erfindung dadurch vermieden, dass man einen in der Längsrichtung mehrteiligen Mast anwendet, dessen Stossstelle in beliebiger Höhe über den Erdboden angeordnet sein kann, wobei der Querschnitt der Verbindungsstücke derart bemessen ist, dass bei   Überbeanspruchung   des Mastes vor Erreichung der Bruchgrenze des Holzes ein Nachgeben an der Stossstelle erfolgt. 



   Es sind zwar schon in der Längsrichtung mehrteilige Maste mit Verbindungsstücken bekannt, jedoch war allen diesen Konstruktionen eigen, dass die Verbindungsstelle derart starr ausgeführt wurde, dass bei Überbeanspruchung der Mast oberhalb der Verbindungsstücke abbrach, wodurch die gleichen Nachteile wie beim ungeteilten Mast entstanden. 



   Der Vorteil eines nach der Erfindung zusammengesetzten Mastes liegt also darin, dass bei Überbeanspruchung der Mast nicht abbricht, sondern an der Stossstelle nachgibt, d. h. dass die Verbindungstücke sich verbiegen. Dieses Verbiegen erfolgt jedoch nicht ruckartig, wie beim Abbrechen des Mastes, sondern allmählich, so dass der Zug auf die Drahtleitungen nicht plötzlich wirkt. Demnach reissen die Leitungen nicht, sondern halten den Mast in der Schräglage. 



   Wie gross der Querschnitt der Verbindungsstücke zu bemessen ist, um ein   Abblechen   des Mastoberteiles zu verhüten, ist in jedem Falle leicht zu errechnen. 



   Es soll z. B. ein Holzmast von 10 m freier Länge berechnet werden, der erst bei einer Last von 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 



   Diesem Widerstandmoment entspricht ein kreisförmiger Holzquerschnitt von rund 21-65 cm Durchmesser. 



   Das Verbindungsstück soll z. B. kreisringförmigen Querschnitt haben und als Material ist Flusseisenblech gewählt. 



   Bruchfestigkeit des Eisens wird mit   Kb   =   3600lcg/em2   angenommen. 



   Würde der Querschnitt des Verbindungsstückes derart gewählt, dass in diesem bei Bruch des Holzmastes die gleiche Beanspruchung auftritt, müsste in folgender Weise gerechnet werden, wenn die Teilfuge 1 m über Boden liegt, d. h. die Hebelarmlänge = 9 m ist, 
 EMI1.3 
 
 EMI1.4 
 Verbindungsstück, dessen Querschnitt ein entsprechend kleineres Widerstandsmoment aufweist, gewählt, u. zw. je nach dem gewünschten Sicherheitsgrad. Dadurch wird der Mast umbruchsicher, d. h. bevor das Holz bricht, tritt eine Verbiegung der elastischen Verbindungsteile ein. 

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Claims (1)

  1. PATENT ANSPRUCH : In der Längsrichtung mehrteiliger hölzerner Mast mit Stossdeckung durch Verbindungsstücke irgendwelcher Art, gekennzeichnet durch eine solche Querschnittsbemessung der Verbindungsstücke, dass bei Überbeanspruchung des Mastes vor Erreichen der Bruchgrenze des Holzes ein Nachgeben an der Stossstelle, d. h. ein Verbiegen der Verbindungsstücke, erfolgt. In der Längsrichtung mehrteiliger hölzerner Mast mit Stossdeckung durch Verbindungs- stücke irgendwelcher Art. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT94830D 1922-07-10 1922-12-14 In der Längsrichtung mehrteiliger hölzerner Mast mit Stoßdeckung durch Verbindungsstücke irgendwelcher Art. AT94830B (de)

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