AT163856B - Betonmaste bzw. -mastfüße - Google Patents

Betonmaste bzw. -mastfüße

Info

Publication number
AT163856B
AT163856B AT163856DA AT163856B AT 163856 B AT163856 B AT 163856B AT 163856D A AT163856D A AT 163856DA AT 163856 B AT163856 B AT 163856B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
concrete
cross
reinforcements
masts
mast feet
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Dipl Ing Dr Techn Knotz
Original Assignee
Rudolf Dipl Ing Dr Techn Knotz
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rudolf Dipl Ing Dr Techn Knotz filed Critical Rudolf Dipl Ing Dr Techn Knotz
Application granted granted Critical
Publication of AT163856B publication Critical patent/AT163856B/de

Links

Landscapes

  • Reinforcement Elements For Buildings (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Betonmaste   bzw.-mastfüsse   
Trotz der grossen anerkannten Vorzüge der
Betonmaste und-mastfüsse sind bei den bisher be- kannten Ausführungen die Material-, Herstellungs-,
Transport-und Montagekosten noch immer viel zu hoch, um eine allgemeine Anwendung zu ge- statten. Die vorliegende Erfindung ermöglicht eine wesentliche Verbilligung durch geringsten
Materialverbrauch von Beton und insbesondere von Stahl infolge zweckmässiger Querschnittsausbildung, wodurch nicht nur die Materialkosten, sondern durch die sich daraus ergebende
Gewichtsverminderung auch die erheblichen Transport-und Montagekosten beträchtlich vermindert werden.

   Eine weitere Verbilligung tritt infolge Verwendung der an sich bekannten offenen Querschnittsformen ein, die jedoch so ausgebildet werden, dass die Anwendung des Rüttelverfahrens leicht möglich wird, so dass die Maste und Mastfüsse nicht nur billig, sondern auch im Baugebiet selbst hergestellt werden können, wodurch die Kosten der Bahntransporte gänzlich entfallen. 



   Die Maste bzw. Mastfüsse von elektrischen Leitungen haben in den meisten Fällen vorwiegend nur Biegungsmomente aufzunehmen, u. zw. treten diese normal und parallel zu den verlegten Leitungen auf. Es handelt sich darum, zwei aufeinander normal stehende Biegungsmomente aufzunehmen, wobei die Momente normal zu den Leitungen stets wesentlich grösser als die anderen sind. Um die Momente in beiden Richtungen aufnehmen zu können, sind mindestens drei Bewehrungen a vorzusehen, die so anzuordnen sind, dass sie in beiden Fällen möglichst gleich hoch beansprucht werden. Dies ist besonders bei   V-und U-förmigen   Querschnitten durchzuführen, da die Abstände der Bewehrungen voneinander in beiden Richtungen leicht den Momenten angepasst werden können.

   Ausschlaggebend für die Verbilligung ist die Herabsetzung des Stahlbedarfes, da der Preis für den Stahl ausschlaggebend ist und ausserdem auf Grund der Freileitungsvorschriften die kleinste zulässige Betonfläche mindestens gleich der 62.5 fachen Stahlfläche sein muss, so dass sich durch die Verminderung der Stahlfläche auch die Betonfläche proportional verkleinert. Damit nun die Bewehrungen so klein als möglich gehalten werden können, müssen sie möglichst weit voneinander entfernt angeordnet werden, da dann die auf- zunehmenden Zugkräfte bei den auftretenden
Biegungsmomenten abnehmen, was gleichzeitig auch für die vom Betonquerschnitt aufzuneh- menden Druckkräfte gilt.

   Damit jedoch trotz kleiner Betonfläche die gegenseitigen Abstände der
Bewehrungen gross sein können, muss die Wand- stärke b des Betons möglichst klein gehalten werden und ausserdem die Betonfläche längs eines offenen, an sich bekannten Linienzuges angeordnet werden, der sämtliche Bewehrungen der Reihe nach verbindet, da der Betonquerschnitt bei konstanter Wandstärke proportional der Länge des Linienzuges ist und dieser bei offener Form kleiner als bei geschlossener ist. Damit jedoch der Beton die durch die Biegungsmomente hervorgerufenen Druckkräfte aufnehmen kann, muss er in der Nähe der Bewehrungen so vergrössert werden, dass die Flächenverstärkungen c diese Kräfte aufnehmen können.

   Durch die gleichzeitige Anwendung aller oben angegebenen Bedingungen wird die angestrebte wesentliche Verbilligung erreicht und dadurch eine für die Energieversorgung notwendige allgemeine Anwendung ermöglicht. 



   Die nachstehende Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel für den häufig vorkommenden Fall dar, dass das Biegungsmoment, welches normal zur Leitung (also normal zur Symmetrieachse) auftritt, annähernd doppelt so gross ist als das Moment parallel zur Leitung. Demgemäss ist auch der Abstand der beiden am weitesten voneinander angeordneten Bewehrungen etwa doppelt so gross als der Abstand der in der Symmetrieachse angeordneten Bewehrung von der Verbindungslinie der beiden anderen, da bei gleich grossen Stahlquerschnitten die aufzunehmenden Momente den Hebelarmen derselben proportional sind. 



   Aus dieser Zeichnung ist weiter ersichtlich, dass die Wandstärke des Betonquerschnittes in bezug auf die Entfernungen der benachbarten Bewehrungen, also der Länge des Querschnittes, klein ist. Die Mindestwandstärke des Betons ergibt sich laut Vorschrift aus der doppelten Mindestüberdeckung (2 cm) plus dem Durchmesser des Bügeldrahtes, beträgt also etwa   2-5 cm,   wobei es jedoch zweckmässig ist, mit Rücksicht auf die Herstellung und die Festigkeit die Betonstärke grösser anzunehmen. Da selbst dann 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 die Betonstärke wesentlich kleiner als die Länge des offenen Linienzuges ist, liegen dünne Betonquerschnitte vor. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Betonmaste bzw.-mastfüsse mit längs eines offenen, insbesondere V-oder U-förmigen Linienzuges angeordnetem Querschnitt, dadurch gekennzeichnet, dass die   Längsbewehrungseisen in   weiten Abständen voneinander angeordnet sind und der Querschnitt ihrer Betoneinbettung gegen- über dem dünn ausgeführten Querschnitt der Verbindungsstücke verstärkt ist, so dass die dort entstehenden Flächenverstärkungen die von den Biegungsmomenten hervorgerufenen Druckkräfte aufnehmen können.

Claims (1)

  1. 2. Betonmaste bzw.-mastfüsse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die gegenseitigen Abstände der Bewehrungen so gewählt werden, dass die auftretenden Beanspruchungen bei den normal aufeinanderstehenden Biegungsmomenten möglichst gleich gross werden.
AT163856D 1946-07-11 1946-07-11 Betonmaste bzw. -mastfüße AT163856B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT163856T 1946-07-11

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT163856B true AT163856B (de) 1949-08-25

Family

ID=3652659

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT163856D AT163856B (de) 1946-07-11 1946-07-11 Betonmaste bzw. -mastfüße

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT163856B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT163856B (de) Betonmaste bzw. -mastfüße
DE2436547A1 (de) Stangenfoermiges bauelement
DE3242161A1 (de) Wartungsfreier kunststoffmast fuer leuchten, verkehrsampeln, verkehrsschilder und dgl.
DE2023363A1 (de) Verbindungsanker für Mehrschichten-Betonplatten
DE749927C (de) Bewehrungseinlagen fuer Eisenbetonkonstruktionen
DE591555C (de) Mastfuss aus bewehrtem Beton, insbesondere Schleuderbeton
DE690393C (de) e Betonbewehrung aus normalisierten Flussstahldraehten mit 0,5 bis 0,8% C, 70 bis 111 kg/mm Festigkeit und 12 bis 17% Dehnung
DE2422771C3 (de) Raumfachwerk
AT203690B (de) Bewehrungsstab für Betonarbeiten
DE7017886U (de) Verbindungsanker fuer mehrschichten-betonplatten.
DE453728C (de) Baustoff fuer Leichtbau
DE193487C (de)
DE553420C (de) Abdeckplatte, insbesondere fuer Kabelkanaele
CH675605A5 (de)
DE845854C (de) Auslegermast aus Stahlbeton fuer Fahrleitungen elektrisch angetriebener Fahrzeuge
AT122307B (de) Holzbalken.
DE810309C (de) Abstandhalter fuer Stahlbetonbewehrungen
AT157270B (de) Eisenbetonhohlbalken für Bauwerke, insbesondere Decken.
AT367516B (de) Tuer, insbesondere stalltuer
CH153127A (de) Hohldecke mit einer aus Rippen und Druckplatte bestehenden Tragkonstruktion in Eisenbeton.
DE633444C (de) Flachgittermast
AT164319B (de) Gewundene Armierungsstange für Beton
DE1685853C3 (de) Verfahren zum Herstellen eines drall- und spannungsarmen Drahtseiles
AT149890B (de) Ausbildung von mit Ausnehmungen versehenen Maschinen- und Bauteilen aller Art.
AT41847B (de) Einlage für Eisenbetonkonstrucktionen.