AT41847B - Einlage für Eisenbetonkonstrucktionen. - Google Patents

Einlage für Eisenbetonkonstrucktionen.

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  Einlage für Eisenbetonkonstruktionen. 
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   Wenn die Bügel montiert sind, werden dieselben mit Formen umgeben, in welche der Beton z in bekannter Weise eingegossen wird. Hat sich die Konstruktion gesetzt   und   ist dieselbe gebrauchsfertig, so wird bei Belastung der Konstruktion jeder lotrechte Bügel zusammengedrückt, wobei die Form der Einlage sich derart zu verändern sucht, dass die Enden   x   und ihre Seitenlappen c einander genähert werden und die von der Belastung hervorgerufenen Spannungen durch die ganze Masse der Säule in lotrechter, horizontaler und schräger Richtung verteilt bezw. aufgefangen werden. Selbstverständlich könnte die Säule einen beliebigen anderen Querschnitt als den in der Zeichnung dargestellten aufweisen und es könnten die einzelnen lotrechten Einlagsbügel sich durch die ganze Länge der Säule erstrecken.

   Bei der in den Fig.   5-7   dargestellten aus armiertem Beton bestehenden Strassenbrücke ist ein gemäss der Erfindung ausgestalteter   Einlagsbügel   vorgesehen, dessen Länge der Spannweite entspricht, dessen Seitenlappen c aufwärts gerichtete sind und dessen Enden   x   auf einem in das Widerlager j eingebauten Mauerblock i aufrauhen. Nach Montierung des mit der Offnung aufwärts gerichteten Einlagsbügels, welcher in geeigneter Weise verankert werden kann, wird er wie üblich in Beton z eingebettet. 



   Bei Konstruktionen mit grossen Abmessungen, sowie in dem Falle, als die Einlagen sich aus mehreren Teilen zusammensetzen, werden letztere entsprechend miteinander verbunden und können nacheinander eingebaut werden. Gegebenenfalls können mehrere Einlagen ineinander angeordnet sein, welche in Beton eingebettet und durc Beton getrennt sind. 



   In gleicher Weise wie die breits beschriebenen Konstruktionen können auch kleinere Blöcke,
Bausteine oder sonstige Bauelemente mit Einlagen der beschriebenen Art ausgestattet sein. 



   Bei der Herstellung einer Mauer oder einer Säule mittels solcher Bauelemente werden dieselben derart angeordnet,   dass   die Einlagen sämtliche Spannungen, ob sie nun lotrecht, wagrecht, schräg, in gerader oder gekrümmter Richtung verlaufen, aufheben. Solche Bauelemente können in geeigneter Weise derart verbunden werden, dass Zug-oder Druckspannungen im ganzen Bauwerke aufgefangen werden, indem z. B. die Einlagen aus den Enden der Blöcke vorragen gelassen und die vorragenden Enden je zweier Blöcke miteinander verbunden werden oder aber indem die vorragenden Einlagen in entsprechende Ausnehmungen der benachbarten Blöcke geschoben werden. 



   Der Erfindung gemäss ausgestaltete Einlagen sind den bisher üblichen aus Stäben, Draht- netzen und dgl. bestehenden Armierungen vorzuziehen, da sie ermöglichen, dass Spannungen von beliebiger Richtung und im weitesten Umkreise aufgefangen werden. 



   Eine in der Längsrichtung der Einlage wirkende Druckkraft sucht die Bügelenden einander zu nähern und hat gleichzeitig das Bestreben, die Neigungswinkel der Deckenteile sowie der
Seitenlappen zu verkleinern. Eine in der Längsrichtung des Bügels auf denselben wirkende Zug- 
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 und Seitenteile zu vergrössern. Eine unter rechtem Winkel zur Längsrichtung des Bügels wirkende, von vorn gegen den Bügelboden gerichtete Kraft wird gleichfalls eine   Vergrösserung   der Neigungswinkel zwischen den Bügelteilen zu erreichen suchen. Von dieser Lagenänderung werden sowohl die Decken, als auch die Seitenteile des Bügels betroffen, wenn die Bügelenden frei sind. hingegen nur die Seitenlappen, wenn die   Bügelenden   ihre Lage nicht ändern können.

   Eine unter rechtem Winkel zur   Längsrichtung   der Einlage wirkende von der Bügeldecke gegen die   Bügelönnung   
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 zwischen den Seitenlappen der Einlage senkrecht zur Längsrichtung der Einlage, so werlen die Neigungswinkel der an den Mittelteil und an den Endteil der Bügeldecke anschliessenden
Seitenteile verschieden geändert, weil die Mittelteile der Seitenlappen unter der Einwirkung der erwähnten Kraft stehen, während die Endteile unter dem Einfluss der entgegengesetzt gerichteten Reaktion stehen. 



   Durch die dargestellte Versteifungseinlage werden demnach sämtliche Spannungen derart wirksam   unschädlich   gemacht, dass Formveränderungen von Baukonstruktionen weit weniger   zu befürchten sind   als bei den bisher   üblichen Betoneisenkonstruktionen.  

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Einlage für Eisenbetonkonstruktionen, dadurch gekennzeichnet, dass sie im Querschnitt rinnenförmig und an den Enden geknickt ist. wobei die Breite der Rinne von der Knickungs- stelle gegen die Enden abnimmt.
AT41847D 1907-12-24 1907-12-24 Einlage für Eisenbetonkonstrucktionen. AT41847B (de)

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