AT94784B - Verfahren zur Herstellung von Entladungsröhren mit selbständiger Entladung und Edelgasfüllung. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Entladungsröhren mit selbständiger Entladung und Edelgasfüllung.

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     Es.   hat sich gezeigt, dass die Zündspannung in   Entladungsröhren   dadurch erheblich erniedrigt werden kann, dass man in die Röhre geeignete feste Verbindungen einbringt, die in einer besonderen Weise behandelt werden. Es wurde anfänglich angenommen, dass die Erniedrigung der   Zündspannung   in bekannter Weise einer Änderung in der Gasfüllung zuzuschreiben war. Eine nähere   untersuchung   hat jedoch gezeigt, dass dies nicht der Fall ist, sondern dass die Wirkung del festen Verbindungen in einer unmittelbaren oder mittelbaren Beeinflussung der Oberfläche des Kathodenstoffes besteht. Diese Beein-   flussung   der Kathode kann sowohl während der Herstellung der Röhre als auch nachher erfolgen. 



   Die Verbindungen brauchen nach Fertigstellung der Röhre nicht darin zu verbleiben, da die Beeinflussung der   Kathodenoberfläche a'ich während   der Herstellung der Röhre stattfinden kann. Man kann z. B. gemäss der Erfindung die festen Verbindungen in einem mit der Röhre in Verbindung stehenden Raum anbringen, z. B. in der Entlüftungsröhre oder in einem zu diesem besonderen Zweck vorgesehenen Seitenröhrehen. 



   Zur näheren Erläuterung des Verfahrens gemäss der Erfindung, diene das folgende Beispiel :
In einer   Entladungsröhre   mit Eisenelektroden, die ohne Beeinflussung der Elektroden bei 200 Volt zündet, kann die Zündspannung der Röhre bis unter 100 Volt dadurch erniedrigt werden, dass man in die Röhre eine kleine Menge Kaliumnitrat einführt und diese Menge erhitzt. Durch die bei der Erhitzung entstehenden Dämpfe oder Gase wird der Elektrodenstoff in der gewünschten Weise beeinflusst. Ausser Kaliumnitrat hat auch eine Reihe anderer Verbindungen, wie Kaliumpermanganat, Kaliumchlorat, Bariumsuperoxyd, Phosphorkalzium und Lithiumchlorid sehr gute Ergebnisse gezeigt.

   Diese Verbindungen werden nur als Beispiele erwähnt ; die Erfindung ist jedoch nicht auf sie beschränkt, sondern es können bei Anwendung der   Elfindung   viele andere Verbindungen benutzt werden. 



   Nachdem die Elektroden während oder nach Herstellung der Röhre beeinflusst worden sind, brauchen die Verbindungen in der Röhre nicht mehr unbedingt zu verbleiben ; man kann sie nach der Herstellung aus der Röhre entfernen. Hiezu kann man gemäss der Erfindung in folgender Weise verfahren :
Das Mittel, z. B. Kaliumnitrat, wird in einem mit der Röhre in Verbindung stehenden Raum, z. B. ein gläsernes Seitenröhrchen eingeführt. Nun wird es vor oder während des Entlüftens der Röhre erhitzt, so dass die aus der Verbindung entstehenden Gase oder Dämpfe den Elektrodenstoff beeinflussen. Wenn diese Beeinflussung weit genug fortgeschritten ist, so wird das   Seitenrohrehen   wieder von der Röhre   abgeschmolzen.   



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung von   Entladungsröhren   mit selbständiger Entladung und Edelgasfüllung, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberfläche des Kathodenmaterials durch die Einwirkung erhitzter, während der Herstellung oder nachher in die Röhre eingebrachter fester Verbindungen unmittelbar oder mittelbar derart beeinflusst wird, dass dadurch die Zündspannung erheblich erniedrigt wird. 

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Claims (1)

  1. 2. Verfahren zur Herstellung von Entladungsröhren, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich die feste Verbindung wählend der Herstellung der Röhre in einem mit ihr in Verbindung stehenden Raume befindet, der später abgeschmolzen wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT94784D 1921-02-10 1922-02-06 Verfahren zur Herstellung von Entladungsröhren mit selbständiger Entladung und Edelgasfüllung. AT94784B (de)

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