AT94298B - Elektrisch angetriebene und beleuchtete Nähmaschine. - Google Patents

Elektrisch angetriebene und beleuchtete Nähmaschine.

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sewing machine
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Description


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  Elektrisch angetriebene und beleuchtete Nähmaschine. 



   Gegenstand der Erfindung ist eine Nähmaschine, insbesondere mit elektrischem Antrieb, die mit einer eingebauten Beleuchtungsvorrichtung versehen ist und folgende Vorteile bietet : 1. die Schaffung einer einzigen Speiseleitung, durch welche der Strom sowohl dem Leuchtkölper als auch dem Motor   zugeführt wird, 2.   das Einschliessen und Schützen der Drähte innerhalb des hohlen   Nähmaschinen-   rahmens und des zum Versenken des   Nährnpschinenoberteiles   dienenden Behälters und 3. die Befreiung von nachteiligen Erschütterungen. 



   Gemäss der Erfindung ist nämlich der hohle, rechtwinkelig abgebogene Arm des   Nähmaschinen-   oberteiles an   seiner Rückseite,   d. h. an der   vom Arbeiter angewendeten Seite,   nahe   der Umbiegestelle   mit in Abständen angebrachten Löchern versehen, in deren kleinerem ein Knierohr befestigt ist, dessen äusseres Ende gegen das freie Armende gerichtet ist, parallel zu demselben liegt und eine Lampenfassung. die Birne und einen Reflektor trägt. Die Leitungsdrähte gehen von der Fassung durch das Knierohr in dem vertikalen Teil des   abgebogenenArmes   (Ständers) abwärts bis zu einer Stelle unterhalb des Maschinenbettes oder der Stoffplatte.

   In die grössere Öffnung ist der Antriebsmotor   eingepasst,   dessen Zuleitungen ebenfalls im Ständer abwärts geführt sind. 



   Bei versenkbarer Nähmaschine sind die Liehtleitungen innerhalb des den versenkten Oberteil' aufnehmenden Behälters mit einem Speisekabel verbunden, das aus der Höhlung herausführt und mit einem   Ansteckstöpsel   versehen ist. Wird die Maschine durch einen Elektromotor getrieben, so ist die Leitung des Anlassers ebenfalls in die Höhlung des Behälters hineinverlegt und mit dem Speisekabel verbunden, so dass also das eine Kabel genügt, um sowohl die Beleuchtung als auch den Antrieb zu bewerkstelligen. Die Verbindungen sind so gemacht, dass der Motor angelassen und angehalten werden kann und seine Geschwindigkeit geregelt wird, ohne das ruhige Brennen der Lichtquelle zu stören. 



   In der Zeichnung ist Fig. 1 ein lotrechter Querschnitt durch einen den versenkten   Nähmaschinen-   oberteil aufnehmenden Behälter, Fig. 2 eine Rückansicht des in Fig. 1 in gestrichelten Linien angedeuteten   Nähmaschinenoberteiles,   Fig. 3 eine Oberansicht und Fig. 4 eine hintere Endansicht, zum Teil im Schnitt, der letzteren. Fig. 5 ist ein wagrechter Schnitt nach der Linie   5-5   in Fig. 4, Fig. 6 ein lotrechter Schnitt von Einzelteilen   und   Fig. 7 ein Schnitt der in Fig. 6 gezeigten Lagerhülse. 



   Die elektrisch getriebene und beleuchtete Nähmaschine besitzt einen ein einheitliches Ganzes bildenden Oberteil   1,   der auf einen zum Versenken desselben eingerichteten Behälter 2 aufgesetzt ist, und wird mit elektrischer Energie durch ein einziges Speisekabel 3 versorgt, das an die gebräuchlichen Haussteckkontakte oder Schaltdosen angeschlossen werden kann. Die   Lichtleitung,   die zum Motor führende Leitung und ihre Verbindungen sind innerhalb des   Nähmaschinenobelteiles   und in den Hohlraum des Behälters 2 eingeschlossen. 



   Der Oberteil 1 hat ein hohles,   trogfölmiges   Bett 4, das oben durch die wegnehmbare Stoffplatte   6   abgeschlossen ist. Vom einem Ende des Bettes ragt der hohle, winkelförmig abgebogene Arm 6,7 empor, der aus dem senkrechten Teil (Ständer 6) in einen wagrechten Teil 7 übergeht ; letzterer endigt in einem Kopf   8,   in dem die Nadelstange und die   Drückerstange   untergebracht sind, welche die Nadel 9 bzw. den   Drückerfuss 10   tragen.

   Die innerhalb des Bettes und in dem Arm 6,7 angeordneten beweglichen Organe werden vermittels Verbindungen von der Hauptwelle 101 aus getrieben, die in der   Längsrichtung   des Armteiles 7 in diesem gelagert ist ; die   Tliebwelle   innerhalb des Bettes 4 ist mit der Hauptwelle 101 durch die lotrechte Welle 11 verbunden, die in Lagern 111 innerhalb des Ständers 6 läuft und an ihrem oberen Ende ein   Kegelrad j ! 2 trägt,   das in ein Rad 13 auf der Hauptwelle 101 eingreift. 



   Der Antrieb der Nähmaschine erfolgt durch einen Elektromotor   M,   der in den Maschinenrahmen eingebaut und mit der Hauptwelle, ? verbunden ist. Der Ständer 6 ist an seiner Rückseite nahe der Umbiegungsstelle zwischen den Teilen 6 und 7 mit einer   grossen   Öffnung 15 versehen, in die der Motor 14 
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 die mit dem Schneckenrad 17 auf der Hauptwelle in Eingriff ist. Die Motorstromleitungen 18 gehen durch ein   Röhrchen   19 im Ständer 6 herab und treten durch eine Öffnung 20 des Bettes 4 unterhalb der Stoffplatte 5 aus. Das Röhrchen 19 schützt die Drähte 18 gegen das Schmieröl und gegen Abreiben.'
Zunächst der Öffnung 15 ist in dem Armteil 7 ein kleines Loch 21 vorgesehen, in dem die Lagerhülse 23 mittels einer Stellschraube 22 befestigt ist.

   Die Achse der Öffnung 21 ist im wesentlichen parallel zur Achse der Öffnung 15. Die   Lagerhülse   23 hat eine engere Bohrung 24 und eine Gewindebohrung   25,   die innen an den konischen Sitz 26 anschliesst. Die Bohrung 24 nimmt das obere Ende 28 des Röhrchens 29 auf, das aus einem Weichmetall, wie Blei oder ausgeglühtem Kupfer, hergestellt ist. Dieses obere Ende 28 ist nach aussen   abgeschrägt   und wird gegen den Sitz 26 durch das konische Ende 29 des in die Hülse 23 eingeschraubten Gewindeteiles 30 des Kniestückes 31 gepresst, dessen anderes Ende ebenfalls ein 

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 Gewinde 32 (Fig. 3) besitzt und gegen das freie Ende des Armteiles 7 parallel zu demselben gerichtet ist.

   Auf das Gewindeende 32 ist die Lampenfassung 33   aufgeschraubt ;   die den   halbzylindliseben   Reflektor 34 und eine zylindrische Birne 35 trägt, welche parallel zum Alm 7 und hinter dem letzteren, zwischen dem Kopf 8 und Ständer 6 liegen, wodurch der Arm 7 als die Augen beschattender Schirm wirkt und das Licht schief   aè1Í das Arbeitsstück   nahe der Stiehstelle und zur Rechten des Arbeiters fällt, so dass durch den Kopf 8 oder vom Arm 7 getragene'Teile keine nachteiligen Schatten auf die Arbeit geworfen werden können. 
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   Der mit der beschriebenen elektrischen   Antriebs-und Beleuchtungseinriehtung ausgerüstete   Ober-   teil 1   ist auf den Behälter 2 in solcher Weise aufgesetzt. dass er in die Höhlung e unterhalb der Behälterdeckplatte   89 herabgeschwenkt. werden   kann ; zu diesem Zweck ist die Rückseite des Nähmaschinenbettes 4 an der Deckplatte   39   angelenkt. und die Vorderseite ruht auf dem Ansatz 40 des   schwingbaren   
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 angehoben, um den Ansatz 40 aus dem Bereich der Vorderkante des Maschinenbettes zu bringen, worauf der Oberteil 1 in die Höhlung c herabgelassen wird.

   Der Behälter ist mit der   gebräuchlichen,   federnd gehaltenen Hebeplatte 42 ausgestattet, die bei 43 angelenkt ist und einen seitlichen Ansatz   44   besitzt, der sich unter das Ende des Nähmaschinenbettes einstellen kann. 



   Die Speiseleitung 3 wird vorteilhaft durch einen    isolierten, an der Hebeplatte   42 befestigten   Klotz 45 abwärts geführt ; von diesem geht sie in die Höhlung c zu dem Verzweigungspunkt 46. von dem die Leitung 47 nach dem nicht dargestellten Anlasser geführt ist. Die Leitungen 18 des Motors sind eben-   falls zu dem Verzweigungspunkt 46 geführt. Die Lichtleitungen 36 sind an die Speiseleitung 3 innerhalb der Höhlung c an einer Stelle 48 an der Speiseseite des Anlasserstromkreises 47 angeschlossen, was den Zweck hat, die volle Voltzahl für die Lichtquelle jederzeit zu liefern. ohne Rücksicht auf das Anlassen und Abstellen des Motors oder auf eine veränderliche Voltzahl an den Motorklemmen, die durch die Betätigung des Motorkontrollers oder Rheostaten in dem Stromkreis 47 hervorgerufen wild. 



   Bei Gebrauchsnahme der Maschine ist es daher nur notwendig, das Speisekabel 8 an einen Wandschalter der Lichtleitung anzustecken, wodurch sich die Verbindungen mit den   Motor-und Lichtleitungen   innerhalb des Gehäuses von selbst herstellen. Bei früheren derartigen Einrichtungen, bei denen Motorund Lichtleitungen gesondert angeschaltet werden mussten, war es gebräuchlich, zwei Speiseleitungen zu führen, was sich im Haushalt störend bemerkbar machte. Weiters waren die zutage liegenden Leitungen 
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 rüstung unwirksam gemacht hat. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Nähmaschine, deren Oberteil mit einem elektrischen Antriebsmotor und einer elektrischen Beleuchtungseinrichtung ausgerüstet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Motorstromleitung und die Lichtleitung innerhalb des vertikalen Teiles des hohlen, gebogenen Armes (6,   7)   bis zu einem Punkt unterhalb des Bettes   (4)   abwärts geführt und dort unabhängig voneinander mit einer Speiseleitung   (3)   verbunden sind.

Claims (1)

  1. 2.. Nähmaschine nach Anspruch 1, deren Oberteil (1) in einem Hohlraum (e) des Nähmaschinengestells (2) untergebracht und aus demselben in die Arbeitsstellung emporgeschwenkt werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass die Motor-und die Lichtstromleitungen (18 bzw. 36) in dan Hohlraum (c) eingeführt und darin mit einer einzigen Speiseleitung (3) verbunden sind.
    3. Nähmaschinen nach Anspruch 1 und 2. dadurch gekennzeichnet, dass ein Kniestück (31), welches mit dem einen Ende in einer Öffnung (21) an der Rückseite des wagrechten Teiles (7) des Maschinenarmes (6, 7) befestigt ist, mit seinem anderen, entsprechend abgebogenen Ende sich wagrecht und parallel zu dem Maschin. enarm gegen dessen Kopf (8) erstreckt und die Lampenfassung (33) samt Birne (34) trägt. J
AT94298D 1921-03-19 1921-09-02 Elektrisch angetriebene und beleuchtete Nähmaschine. AT94298B (de)

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