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Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens zur Verminderung des Über- und Mit- sprechens bei Fernsprechdoppelleitungen.
In dem Stammpatente Nr. 88978 ist ein Verfahren zur Verminderung des Über-oder des Mit- sprechens in Feinsprechdoppelleitungen oder Doppelsprechkreisen beschrieben, gemäss dem d : e durch
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von Anschlussklemmen und Schaltverbindungen erforderlich, die eine übersichfliche Anordnung der Gesamtschaltung unmöglich machen.
Diese Schwierigkeiten werden erfindungsgemäss durch eine derartige Unteiteilung der Kundensatortypen behoben, dass zu jedem Kapazitätsausgleich möglichst nur zwei Kondensatortypen erforder-
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widersprechenden Bedingungen werden erfindungsgemäss dadurch erfüllt, dass d'e Kondensatorgrössen in zwei Gruppen unterteilt sind, die je nach einer arithmetischen Reihe abgestuft sind, wobei die Stufendifferenz der einen Reihe höchstens das Doppelte des bei der Einstellung zulässigen Fehlers betiägt und das höchste Glied dieser Reihe der Stufendifferenz der höheren Reihe gleich oder annähernd gleich ist.
Beispiele solcher Reihen sind folgende :
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<tb>
<tb> I <SEP> 10 <SEP> 20 <SEP> 30 <SEP> 40 <SEP> 50 <SEP> 100 <SEP> 150 <SEP> 200 <SEP> 250 <SEP> 300 <SEP> 350 <SEP> 400 <SEP> 450cm.
<tb> II <SEP> 10 <SEP> 20 <SEP> 30 <SEP> 40 <SEP> 50 <SEP> 60 <SEP> 70 <SEP> 80 <SEP> 90 <SEP> 100 <SEP> 200 <SEP> 300 <SEP> 400 <SEP> ; <SEP> M.
<tb>
Die zweite. Einteilung bietet den Vorteil, dass sie bei gleicher Gesamtzahl verschiedener Korden- satortypen eine grössere Anzahl Ideinerer Kondensatoren enthält, d le beim Kapazitätsausgleich mehr
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durch den Zusammenbau von nur zwei Kondensatoren 50 Kapazitätswerte bei einer Stufendifferenz von 10 ein einzustellen, also sämtliche in dem Variationsbereich von 500 ce gelegenen Kapazitätswe@te mit einem Einstellfehler von höchstens 3 cm einzustellen.
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Der weiteren Erfindung gemäss wird die durch das vorstehend gegebene, verhältnismässig einfache Abgleichen vermittels weniger Kondensatoren gekennzeichnete Einrichtung dazu ausgenutzt, an Stelle einer gemeinsamen Montageplatte für die Kondensatoren, die den jeweiligen Verhältnissen angepasst werden muss und sich daher zur Massenfabrikation nicht eignet, Einheitssätze von zusammengehörigen Kondensatoren zu verwerden.
Es können z. B. die Kapazitäten von vier zusammengehörigen Leitungen
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Eine derartige Einheit lässt sich ebenso bequem in der Werkstatt handhaben wie ein Einzelelement, besitzt aber diesem gegenüber den Vorteil, dass weniger Anschlussklemmen und Sehaltverbindungen erforderlich sind, indem bei zweckmässiger Anordnung eine einzige Klemme für den Anschluss einer grösseren Anzahl Kondensatoren vorgesehen sein kann. Ausserdem besitzen d'e Einheitssätze gegen- über der Montageplatte den Vorteil, dass sie sieh bequem einbauen und dem Bedarf anpassen lassen.
Eine besonders vorteilhafte Anordnung besteht in der Ausdildung der Tragkörper für d'e Konden. satoren aus prismatischen Blöcken, z. B. aus imprägniertem Holz. In diesen Blöcken sind Ausbohrungeu zur versenkten Anordnung der rohrförmigen Kondensatoren vorgesehen, so dass besondere Armaturteile zur Befestigung der Einzelkondensatoren fortfallen. Zur Erzielung ganz gleichartiger symmetrischer Verbindungen werden die Kondensatoren zweckmässig ring-oder sternartig in ihren Tragblöcken angeordnet, wobei die Anschlussklemmen symmetrisch zwischen den Kondensatorreihenliegen, die zu beiden Seiten an die Klemmen angeschlossen werden.
Die Anschlussklemmen werden zweckmässig mit nach Art von Steckkontakten ausgebildeten Messkontakten versehen, durch die sie an die auszugleichenden Leitungsadern angeschlossen werden.
Ein Messkondensator kann dann an die Klemmen angelegt und nach Feststellung des zum Ausgleich erforderlichen Kapazitätswertes durch feste Kondensatoren ersetzt werden. Bei geeigneter Wahl der Grössentypen der Kondensatoren genügen im allgemeinen zwei Einheiten, um den Ausgleich zu erzielen.
Den Kondensatoren werden zweckmässig für verschiedene Werte dieselben äusseren Abmessungen gegeben, so dass erstere in den Tragblöcken leicht auswechselbar sind.
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somit besondere Armaturteile nicht erforderlich sind. An der Oberseite des Blockes a ist eine Montageplatte d aus Isoliermaterial angebracht, welche den Bohrungen b entsprechende Öffnungen besitzt und die Anschlussklemmen e trägt. Bei der dargestellten sternartigen Anordnung der Kondensatoren besitzen die Klemmen e T-förmige Gestalt. Sie sind mit aufwärts gebogenen Anschlusslappen t zum
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blockes a hinein und tragen Verlängerungen zum Anschluss der Kabeladern, wie punktiert in Fig. 1 bei 1 angedeutet.
Derartige Einheitssätze können in den Anschlusskasten so viele nebeneinander angeordnet weiden, als Kabelvierer auszugleichen sind.
Die Verwendung von Einheitssätzen bietet natürlich auch dann Vorteile, wenn es sich darum
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dicht in ein zugeschmolzenes Glasgefäss eingesetzt werden, das evakuiert oder auch luft-oder gasgefüllt sein kann und aus dem die Kondensatoranschlüsse herausgeführt sind. Dem Glasgefäss wird zweckmässig eine rohrförmige Gestalt gegeben zwecks Raumersparnis bei der beschriebenen Mehrfachanordnung.
Natürlicherweise lassen sich die vorhin beschriebenen Einheitssätze sinngemäss auch für Kabelpaare oder Doppelvierer usw. herstellen.
PATENT-ANSPRÜCHE:
1. Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens zur Verminderung des Über-und des Mitsprechens
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Kondensatoren nach Patent Nr. 88978, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Einbau in Kabelkasten sämtliche Kapazitätsausgleichswerte durch Vereinigung von nur zwei, je einer nach einer arithmetischen
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2. Einrichtung nach Ar Spruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Stufendifferenz in der niederen Reihe höchstens den doppelten Betrag des bei der Kapazitätseinstellung zulässigen Fehlers und das höchste Glied dieser Reihe der Stufendifferenz in der höchsten Reihe gleich oder annähernd gleich ist.
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