AT93780B - Verfahren zum Spinnen viskoser Flüssigkeiten nach dem Streckspinnverfahren. - Google Patents

Verfahren zum Spinnen viskoser Flüssigkeiten nach dem Streckspinnverfahren.

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  Verfahren zum Spinnen viskoser Flüssigkeiten nach dem Streckspinnverfahren. 



   Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zum Spinnen viskoser Flüssigkeiten nach dem Streckspinnverfahren, bei dem bewegte Flüssigkeit zur Förderung des Fadens angewendet wird. Nach der Erfindung wird als Förderflüssigkeit eine solche verwendet, die frei von gelösten Gasen ist. 



   Es ist bekannt. bei Kunstseidespinnverfahren die Spinnlösung zu entlüften. Eine Entlüftung der Förderflüssigkeit ist dagegen bei keinem der bekannten Verfahren erforderlich, ausser bei dem Streckspinnverfahren, denn hier setzen Blasen, die sich an die auszustreckenden Fäden aus der Förderflüssigkeit ansetzen, dem Durchgang der Fäden einen so grossen Widerstand entgegen, dass die noch nicht ganz erstarrten Fäden reissen. Es ist daher unbedingt erforderlich, dass die Förderflüssigkeit vollständig frei von gelösten Gasen sei. 



   Die deutsche Patentschrift Nr. 220051 beschreibt eine Maschine, bei der viskose Flüssigkeiten unter Anwendung bewegter Flüssigkeiten zur Förderung des Fadens gesponnen werden. Bei dieser Maschine ist versucht worden, den Störungen durch Luftblasen dadurch abzuhelfen, dass ein doppelter Abdichtungsring vorgesehen wird, um den Abzug der in der Förderflüssigkeit enthaltenen Luftblasen zu ermöglichen. Der Zweck wird jedoch nur unvollkommen erreicht, da sich stets neue Blasen bilden und immer wieder den Zusammenhang der Fädchen zerstören. Wenn man dagegen nach vorliegender Erfindung von vornherein eine Förderflüssigkeit verwendet, die keine gelösten Gase enthält, so kann sie auch keine Blasen entwickeln. Wird als Förderflüssigkeit Wasser verwendet, so entzieht man ihm vorher alle gelöste Luft durch Evakuieren, das man durch Erwärmen noch unterstützen kann.

   Es ist bekannt, die als Förderflüssigkeit benutzte Lauge auf   45-65'zu erwärmen.   Das Erwärmen allein genügt aber zu dem angestrebten Zweck noch nicht, denn es entlüftet die Förderflüssigkeit nicht vollkommen, sondern aus einer nur erwähnten Förderflüssigkeit scheiden sich immer noch Luftbläschen ab, da sie unter vermindertem Druck steht. 



   Bei Verwendung einer nach der Erfindung vollkommen gasfreien Förderflüssigkeit geht das Spinnen äusserst gleichmässig und ohne jegliches Abreissen der Fäden vor sich. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zum Spinnen viskoser Flüssigkeiten nach dem Streckspinnverfahren unter Anwendung bewegter Flüssigkeit zur Förderung des Fadens, dadurch gekennzeichnet, dass als Förderflüssigkeit eine solche verwendet wird, die frei von gelösten Gasen ist. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT93780D 1916-08-25 1917-03-03 Verfahren zum Spinnen viskoser Flüssigkeiten nach dem Streckspinnverfahren. AT93780B (de)

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