AT93693B - Automatische Vulkanisieranlage. - Google Patents

Automatische Vulkanisieranlage.

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AT93693B
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Austria
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vulcanizing
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relay
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Hans Lobenstock
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Hans Lobenstock
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  • Heating, Cooling, Or Curing Plastics Or The Like In General (AREA)

Description


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  Automatische Vulkanisieranlage. 



   Gegenstand der Erfindung ist eine automatische Vulkanisieranlage. 



   Die Zeichnung zeigt das Schaltungsschema für eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes.
Mit 1 ist der Vulkanisierkessel bezeichnet, der mit Leuchtgas betrieben wird, das durch die Leitung 2 zugeführt wird ; 2a ist der Absperrhebel für dieselbe. 3 ist ein den Druck und die demselben entsprechende Temperatur anzeigendes   Manometer. mit Doppelskala,   das ausser dem Druck bzw. Temperatur ersichtlichmachenden Zeiger 4 noch einen die zugeführte Gasmenge regelnden Einstellzeiger   5   aufweist.

   Ferner   weist das Manometer zwei Kontakte 6 und 7 auf, die in geringer   Distanz voneinander angeordnet sind und von der Verlängerung des Zeigers 4 bestrichen werden können. 8 ist die mit zwei Kontakten 1 und 11 versehene Uhr, deren Zeiger 8a zur Anzeige der Vulkanisierdauer dient, 9 ein einstellbarer Zeitschalter mit Zeiger 9a, 10 ein Relais zur Freigabe bzw. Blockierung der Uhr   8,   das auf einen als Doppelhebel ausgebildeten Anker 11 wirkt, dessen zweiter Arm 12 mit einem Zahn 13 in Einschnitte 14, 15 des Sperrades 16 einfallen kann, von denen der Einschnitt 14 tief, 15 seicht ist. 17 ist der eigentliche Sperrhebel für das Balancera 18 der Uhr 8. Die die Blockierung bzw.

   Freigabe der Uhr 8 bewirkenden Teile 10 bis 18 sind eigentlich im Gehäuse der Uhr 8 untergebracht, jedoch der Deutlichkeit halber getrennt von dieser und im vergrösserten Massstab dargestellt. 19 ist ein Relais zur Betätigung des Kontaktes 26. 



   Mit 20 ist ein Abstellmagnet bezeichnet, der durch Anziehen seines Ankers 21 den Absperrhebel 2a für die Gaszuleitung 2 auslöst, sobald der Kontakt 26 durch Erregen des Relais 19 geschlossen wird. 



    23   ist ein Ausschalter für das Alarmsignal. 24 und   25   sind zwei Wecker, P und M die beiden Pole einer Batterie. 



   Die Einrichtung wirkt in folgender Weise : In   Aussergebrauchstellung   ruht der Zeiger 8a der Uhr 8 am Ruhekontakt   11.   Soll nun die Vulkanisieranlage in Tätigkeit versetzt werden, so wird der Zeiger 8a auf den Kontakt 1 der Uhr 8 und der die dem   Vulkanisieikessel 7   zugeführte Gasmenge regelnde Einstellzeiger 5 des Manometers 3 auf   1800 eingestellt.   Der Zeiger 9a des Zeitschalters 9 wird auf die gewünschte Vulkanisierdauer von 50 Minuten eingestellt, der   Gasabsperrhebel2a im   Sinne des Pfeiles 28 verschwenkt und in den Anker 21 des Abstellmagneten 20 eingehängt.

   Gas strömt nun durch die Leitung 2 in den   Vulkanisierkessel 7.   Letzterer wird angeheizt und die Temperatur in diesem kann die   höchstzulässige   Vulkanisiertemperatur von   1800 nicht   übersteigen, da der Einstellzeiger 5 nur die Speisung des Kessels 1 mit einer dieser Temperatur entsprechenden Gasmenge gestattet. Das Vulkanisieren beginnt, wenn die Temperatur im Kessel ungefähr   1600 erreicht   hat. Dies wird durch den auf der Skala des Manometers 3 spielenden Zeiger 4 angezeigt, dessen zu einem Schleifkontakt ausgebildetes Ende mit dem Manometerkontakt 6 in Berührung gelangt.

   Dadurch wird der folgende Stromkreis geschlossen : Batteriepol M, Leitungsdraht a,   Kontakt 1, Uhrzeiger 8a, Leitungsdraht b,   Manometerkontakt 6, Manometerzeiger 4, Leitungsdraht e, Alarmsignal 24, Leitungsdraht d, Batteriepol P ; parallel dazu wird der Stromkreis über Alarmsignal 24, Leitungsdraht e, Relais 10 der Uhr   8,   Leitungsdraht fund Alarmsignal24 geschlossen, so dass das Relais 10 erregt wird den Anker 11 des Doppelhebels 11, 12 anzieht und den Sperrzahn 13 aus dem tiefen Einschnitt 14 des Sperrades 16 aushebt. Dadurch wird auch der Sperrhebel17 verschwenkt, so dass er das Balancera 18 der Uhr 8 freigibt.

   Die   Sperrvorrichtlmg   11, 12, 13 und 17 nimmt nun die in strichpunktierten Linien dargestellte Lage ein, der Uhrzeiger 8a wird sich vom Kontakt   I   wegbewegen und das Sperrad 16 dreht sich im Sinne des Pfeiles 27. Sobald der Uhrzeiger 8a den Kontakt   I   verlassen hat, werden die erwähnten Stromkreise unterbrochen, das Relais 10 wird daher nicht mehr erregt und der Sperrzahn 13 schleift auf dem Umfang des sich drehenden Sperrades   16,   bis er in dessen seichten Ein- 

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 nunmehr für die gewünschte Dauer vulkanisiert, d. h. im vorliegenden Fall 50 Minuten lang.

   Sobald der Uhrzeiger 8a mit dem 50 Minuten entsprechenden Kontakt der Uhr 8 in Berührung gelangt, werden folgende Stromkreise geschlossen : M,   g, 19, ?, 9a, i, 8a, b, 6, 4, c, 24, d,   P bzw. 24, e,   jf0,/, 84.   Dadurch wird das Relais 10 erregt ; es zieht den Anker 11 an und hebt den Sperrzahn 13 aus dem seichten Einschnitt 15 heraus. Gleichzeitig, u. zw. durch das erregte Relais 19, Wird der Kontakt 26 angezogen und folgender Stromkreis geschlossen : M, g,   19,   h,   9a, i, 8a, j, 26, e, 20, 1, J. Durch   das Anziehen des Ankers 21 gibt dieser den Gasabsperrhebel 2a frei, dieser fällt nach abwärts und schliesst die Gaszufuhr nach dem Vulkanisierkessel1 ab.

   Sobald der Uhrzeiger 8a seinen 50 Minutenkontakt verlassen hat, werden diese drei Stromkreise unterbrochen und die Uhr 8 wird so lange weiter gehen, bis der nunmehr am Umfang des Sperrades 16 schleifende Sperrzahn 13 in den tiefen Einschnitt 14 des Sperrades einschnappt. 



  Dieses Schleifen dauert nur einige Sekunden. Die Sperrvorrichtung nimmt jetzt die in vollen Linien dargestellte Lage ein, wobei der Sperrhebel 17 am Balancera 18 anliegt und daher die Betätigung der Uhr 8 unterbricht. Eine Zugfeder 29 dient zur Erleichterung der Fortbewegung des Ankers 11 von dem Relais 10. 



   Der Vulkanisiervorgang ist nun beendet. 



   Wurde aus Unachtsamkeit der Einstellzeiger 5 des Manometers 3 auf eine unzulässig hohe Temperatur,   z.   B. auf 190 , oder überhaupt nicht eingestellt, so dass durch den Gasabsperrhahn   30   eine zu grosse Gasmenge   dem Vulkanisierkessel j !   zugeführt wird, so gelangt bei Überschreitung der höchstzulässigen Vulkanisiertemperatur der Manometerzeiger 4 mit dem Kontakt 7 in Berührung, wodurch 
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 schrille Alarmsignal 25 und der die Anlage bedienende Arbeiter ist   gewarnt, dass   der Einstellzeiger 5 nicht richtig eingestellt ist. Durch Umstellen des Ausschalters   23   kann dieser Stromkreis unterbrochen und dadurch das Alarmsignal 25 abgestellt werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Automatische Vulkanisieranlage, umfassend ein den Druck bzw. die Temperatur im Vulkanisierkessel anzeigendes Instrument, eine elektrisch blockierbar Uhr samt zugeordnetem Zeitschalter und Alarmvorrichtungen, die in derartiger Schaltung zueinander an die Pole einer Stromquelle beliebiger Art angeschlossen sind, dass der Zeiger des Manometers bei der dem Beginn des Vulkanisieren entsprechenden Temperatur einen die Uhr entriegelnden Stromkreis über. die   Alarmeinrichtung   schliesst, den der Zeiger der in Gang gesetzten Uhr, die Nullstellung verlassend, unterbricht und erst zum zweitenmal wieder über die Alarmeinrichtung schliesst, wenn er diejenige Stellung erreicht hat, welche vor Beginn des Arbeitvorganges als beabsichtigte Vulkanisierdauer am Zeitschalter eingestellt wurde.

Claims (1)

  1. 2. Automatische Vulkanisieranlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite, bei Ablauf der Vulkanisierdauer geschlossene Stromkreis die freigegebene Uhr wieder blockiert und gleichzeitig ein Relais erregt, das bei mit Gas geheizten Vulkanisieröfen die Absperrung der Gasleitung bewirkt, bei elektrisch geheizten Vulkanisieröfen dagegen den Heizstrom unterbricht.
    3. Automatische Vulkanisieranlage nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen besonderen Kontakt am Manometer, über den dessen Zeiger einen besonderen Alarmstromkreis schliesst, sobald der Druck bzw. die Temperatur im Vulkanisierofen die zulässige Höchstgrenze überschreitet.
AT93693D 1922-05-20 1922-05-20 Automatische Vulkanisieranlage. AT93693B (de)

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AT93693D AT93693B (de) 1922-05-20 1922-05-20 Automatische Vulkanisieranlage.

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