AT93364B - Einrichtung zur Regelung der den Körperstrom kompensierenden Gegenspannung bei der Aufnahme von Elektrokardiogrammen. - Google Patents

Einrichtung zur Regelung der den Körperstrom kompensierenden Gegenspannung bei der Aufnahme von Elektrokardiogrammen.

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  Einrichtung zur Regelung der den   Körperstrom kompensierenden Ctegenspannung   bei der   Aufnahme von Elektrokardiogrammen.   



   Bei der Aufnahme von   Eleküokardiogrammen   kommt es im wesentlichen nur darauf an, die Schwankungen des Stromes darzustellen, die von den Herbewegungen verursacht werden. Diese Stromschwankungen sind bekanntlich einem Gleichstrom überlagert, der bei der Aufzeichnung des Kardiogrammes nur störend wirkt und infolgedessen kompensiert werden muss. 



   Als Kompensationsmittel hiefür hat man bisher meist einen Spannungsteiler benutzt, dessen Widerstand in bekannter Weise auf einen Tragkörper aufgewickelt war. Diese Apparate bieten den Nachteil, dass man mit einem besonderen Stromwender die Gegenspannung in vielen Fällen umkehren muss, da die Richtung des   Körpergleichstromes   nicht im voraus bekannt ist. Endlich ist, besonders wenn die nötige Gegenspannung nur gering ist, ihr scharfes Einregulieren oft nicht   möglich,   da man die abgegriffene Spannung nicht bis ganz auf Null   herunterbringen   kann. Erfolgt ein Umschalten bei zwar angenommener, aber noch nicht   tatsächlicher Einstellung   der abgegriffenen Spannung auf Null, so treten unangenehme Sprünge auf, die nicht recht erkennen lassen, wie man weiter vorzugehen hat. 



   Die Erfindung beseitigt diese Nachteile dadurch, dass sie die Einregulierung der Gegenspannung auch über den Nullpunkt hinweg ohne Umschalter möglich macht. Hiebei wird zweckmässig der Körpergleichstrom durch eine in den Stromkreis eingeschaltete Wheatstonesche Brücke kompensiert. Der sonst das Nullinstrument enthaltende Zweig der Brücke bildet dabei den durch den Körper gehenden   Messstromkreis.   Die Einstellung der Gegenspannung erfolgt an einem Schleifdraht der   Brücke,   was einen stetigen Übergang auch von einer Stromrichtung zur anderen ermöglicht. Die Erfindung bietet ferner den Vorteil, dass auch sehr geringfügige Gegenspannungen mit äusserster Genauigkeit eingestellt werden können. 



   Die Zeichnung veranschaulicht in schematischer Darstellung ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Neuerung. An den Körper a sind die Elektroden er und   e2   gelegt. Von er führt eine Leitung zur Messschleife des Galvanometers M und von da zum Verzweigungspunkt A der Wheatstonesehen Brücke. 



  Die Elektrode   1\1   ist an den gegenüberliegenden Verzweigungspunkte B der Brücke geführt, während die Stromzuleitung von der Stromquelle e an den Punkten   a   und D geschieht. Die Widerstände A C und B C bilden einen einzigen, z. B. auf einer Kohlrauschschen Walze aufgebrachten oder auch gerade gespannten Draht, auf dem der Kontakt   Je   gleitet. Durch Einstellen des Kontaktes   Je   auf dem Widerstand   A B kann   zwischen C und D jeder beliebige Spannungsuntersehied in stetiger Zu-oder Abnahme und mit stetigem Übergang von einer   Stromrichtung   zur andern hergestellt werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Eimichtung zur Regelung der den Körperstrom kompensierenden Gegenspannung bei der Aufnahme von Elektrokardiogrammen, dadurch gekennzeichnet, dass durch eine besondere Ausbildung der Regulierungsvorrichtung das Regulieren der Grösse und Richtung der Gegenspannung stetig auch über den Nullpunkt hinweg erfolgt. 

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Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Verwendung einer Wheatstoneschen Brücke, in der der sonst das Nullinstrument enthaltende Zweig durch den Patientenstromkreis gebildet wird und die Einstellung der notwendigen Gegenspannung an einem Schleifdraht der Brücke erfolgt. EMI1.1 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT93364D 1921-10-20 1922-04-19 Einrichtung zur Regelung der den Körperstrom kompensierenden Gegenspannung bei der Aufnahme von Elektrokardiogrammen. AT93364B (de)

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