AT92891B - Einrichtung an Zigarettenhülsenmaschinen zur Erzeugung von künstlichen Wasserzeichen auf der Zigarettenpapierbahn. - Google Patents

Einrichtung an Zigarettenhülsenmaschinen zur Erzeugung von künstlichen Wasserzeichen auf der Zigarettenpapierbahn.

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AT92891B
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Saul Daniele Modiano
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Saul Daniele Modiano
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  • Shaping Of Tube Ends By Bending Or Straightening (AREA)

Description


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  Einrichtung an   Zigarettenhülsenmaschinen   zur Erzeugung von künstlichen Wasser- zeichen auf der Zigarettenpapierbahn. 



   Die Anbringung künstlicher Wasserzeichen auf dem Zigarettenpapierstreifen erfolgt zweck- mässig mittels Kalandern, bei welchen der Papierstreifen zwischen einer gravierten Stahlwalze und einer gepressten Papierwalze durchläuft. Der Antrieb der Walzen wird ohne Zahnräder oder Reibungsräder und ausschliesslich durch die Adhäsion der unter gegenseitigem Druck stehenden Walzen bewirkt. Um den Antrieb ohne Unterbrechungen gleichmässig aufrecht zu erhalten, ist infolgedessen eine konstante Berührung zwischen gravierter und Gegendruckwalze erforderlich, so dass nur sogenannte kontinuierliche Zeichnungen, also volle Muster gewählt werden können, oder bei einzelnen Marken diese so gestellt sein müssen, dass bei jeder
Stellung der Walzen mehrere Prägungen mit der Papierwalze in Berührung kommen.

   Andernfalls würden die Gegendruckwalzen nicht gleichmässig mitgenommen werden, sondern eine ruckweise Bewegung vollführen, wodurch der Papierstreifen zerreissen würde. 



   Die Erfindung bezweckt die Anbringung einzelnstehender Prägungen, ohne die erwähnte
Einschränkung zu ermöglichen, wie dies bei der Erzeugung von Zigarettenhülsen erforderlich ist. Hiebei ist es von Wichtigkeit, dass die einzelnen Marken auf dem Papierstreifen in genau gleichen fallweise zu ermittelnden Abständen zu stehen kommen, was durch synchronen Antrieb des Kalanders und der Hülsenmaschine erreicht wird, wie dieser bei der Kombination von Druckmaschinen mit Hülsenmaschinen bekannt ist. 



   Die Erfindung besteht darin, dass die Druckwalze des synchron mit der Hülsenmaschine angetriebenen Kalanders ihre Bewegung auf die Gegendruckwalzen mittels Reibungsflächen überträgt, deren Durchmesser dem Durchmesser'der Gravur der Druckwalze entspricht, so dass auch bei unterbrochenen Zeichnungen bezw. einzelnstehenden Marken, die sich bei Betrachtung des Papierstreifens von der Seite her nicht übergreifen, eine kontinuierliche Übertragung der Bewegung der Druckwalze auf die Gegendruckwalzen erfolgt. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in beispielsweisen Ausführungsformen schematisch dargestellt u. zw. zeigt Fig. l schematisch eine Seitenansicht, Fig. 2 eine Vorderansicht. Die Fig. 3 zeigt eine weitere Ausführungsform des Kalanders in Vorderansicht. 



   A ist der Kalander zur Erzeugung der Marken, Zeichen u. dgl., mit weichem die Hülsenmaschine B verbunden ist ; C ist der gemeinsame Antrieb der Maschinen   A   und B. E ist die gravierte Druckwalze, welche die auf dem Papierstreifen anzubringende Marke trägt. D sind   die in den seitlichen Gestellen S gelagerten Gegendruckwalzen. Die Druckwalze E wird vom gemeinschaftlichen Antrieb C aus angetrieben (z. B. mittels einer die Kettenräder C und L ver-   bindenden Kette), so dass beide Maschinen synchron laufen und die Bewegung auf die übrigen Teile der die Marken erzeugenden Maschine A übertragen wird.   H   ist eine Regelvorrichtung, welche die genaue Einstellung der Lage der Marken auf dem Papierstreifen gestattet. 



   Die Walze E ist mit zwei   Reibungsftächen.   F-F versehen, welche ausserhalb des Weges des von der Walze P gelieferten Papierstreifens liegen und nach demselben Durchmesser abgedreht sind, wie die Gravur der Druckwalze. Diese Anordnung gestattet das Drucken einzelner quer zur Bewegungsrichtung nicht aufdeckender Marken, weil die Berührung mit den beiden 
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 auf die Gegendruckwalzen und somit auf die übrigen Teile des Kalanders gleichmässig übertragen wird. 



   Die Reibungsflächen   F-F,   welche nach Fig. 2 auf dem Mantel der Druckwalze   E   selbst angeordnet sind und eine unmittelbare Berührung mit den Gegendruckwalzen D-D vermitteln, können durch besondere ausserhalb liegende Reibungsräder   M D-M D   ersetzt werden (Fig. 3) ; solche Räder von passendem Durchmesser und entsprechender Breite werden sowohl für die Druckwalze E als auch für die Gegendruckwalzen   D-D   vorgesehen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH.
    Einrichtung an Zigarettenhülsenmaschinen zur Erzeugung von künstlichen Wasserzeichen auf der Zigarettenpapierbahn, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckwalze des synchron mit der Hülsenmaschine angetriebenen Kalanders ihre Bewegung auf die Gegendruckwalzen mittels Reibungsflächen überträgt, deren Durchmesser dem Durchmesser der Gravur der Druckwalze entspricht, so dass auch bei unterbrochenen Zeichnungen bezw. einzelnstehenden Marken eine kontinuierliche Übertragung der Bewegung der Druckwalze auf die Gegendruckwalzen erfolgt. EMI2.1
AT92891D 1919-03-14 1920-02-23 Einrichtung an Zigarettenhülsenmaschinen zur Erzeugung von künstlichen Wasserzeichen auf der Zigarettenpapierbahn. AT92891B (de)

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