AT92830B - Walzverfahren zur Herstellung von Pflugscharen. - Google Patents

Walzverfahren zur Herstellung von Pflugscharen.

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Paul Brandl
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  Walzverfahren zur Herstellung von Pflugscharen. 



   Es ist bekannt, Platinen auf Walzen zu Pflugscharen zu formen und hiebei die Walze selbst in mehrere   Arbeitsfelder   zu unterteilen, in welchen das Werkstück einer jeweils besonderen Formgebung unterzogen wird. Bei diesen bisher bekannten Einrichtungen von Walzen war es erfrderlich, Reversier- vorrichtungen anzubringen, da die Ausarbeitung der Walzprofile in den einzelnen Arbeitsfeldern die
Beibehaltung einer und derselben Drehrichtung der Walzen nicht zuliess, um das Werkstück sowohl in dem einen als auch in dem anderen Arbeitsfelde vollkommen bearbeiten zu können.

   Diese Reversier- vorrichtungen zu umgehen, ist der Zweck der Erfindung, welche darin besteht, dass die Arbeitsfelder an den Walzen die Einführung des Werkstückes von der Vorder-und von der   Rückseite   des Walzenstockes möglich machen, so zwar, dass nach dem Herausstossen des   Werkstückes   aus dem einen Arbeitsfelde dieses Werkstück auf der   Rückseite   des Walzenstockes unter Beibehaltung derselben Drehrichtung der
Walzen in das zweite Arbeitsfeld eingeschoben werden kann.

   Dadurch ist die Erfindungsaufgabe erklärt und es bleibt lediglich der fachmännischen Erfahrung überlassen, die Profilierungen der Walzen in den einzelnen Arbeitsfeldern derart vorzunehmen, dass nach dem jeweiligen Ausstossen des   Werkstückes   aus dem einen Arbeitsfelde bis zu seiner Einführung auf dieser Ausstossseite in das neue Arbeitsfeld die Walzen- profile des letzteren den zum Einschieben des Werkstückes notwendigen klaffende Spalt freilassen. 



     In Fig. l   sind in Seitenansicht die Arbeitsfelder   I,     II   und   IM,     IV   dargestellt. Es handelt sich in vorliegendem Falle in erster Reihe darum, die Pflugschar nach den   hauptsächlichst in Betracht   kommen- den Richtungen, u. zw. dem Längsprofile und dem Querprofile auszuwalzen. 



   Die Fig. 2 und 3 zeigen eine Stirnansicht des Walzenarbeitsfeldes   I,     77 in   zwei verschiedenen Arbeits- stellungen, die Fig. 4,5 und 6 in der gleichen Stirnansicht das   Albeitsfeld III, IV   ebenfalls in verschiedenen
Stellungen. Der Arbeitsvorgang bei diesen Walzen, welche sich, wie die eingezeichneten Pfeilrichtungen andeuten, immer in einer und derselben Richtung bewegen, ist folgender :
Gemäss Fig. 2 wird das   Werkstück   beispielsweise von der Vorderseite des Walzenstockes im Sinne des Pfeiles 1 in das Arbeitsfeld 1, II eingeführt, um das Längsprofil herzustellen.

   Der Stellung der Walzen des Arbeitsfeldes 1, II entsprechend der Fig. 2 wird im Betriebe die Stellung der Walzen des Arbeitsfeldes 111,   IV   entsprechend Fig. 6 gleichkommen, bei welch letzterer das Querprofil gerade fertiggestellt wurde. 



   Bei der Drehung der Walze im Arbeitsfelde 1, II gemäss der eingezeichneten Pfeilrichtung ist das Längsprofil des   Werkstückes a ausgestreckt   worden (siehe Fig. 3) und es soll nun gemäss der Erfindung auf der   Rückseite   des Walzenstockes die Einführung des Werkstückes in das Arbeitsfeld 111,   IV   zur Bearbeitung nach dem Querprofile erfolgen. 



   Zu diesem'Zwecke ist es erforderlich, dass die Profilierung der Walzen im Arbeitsfelde III,   IV   eine derartige ist (Fig. 4), dass während der Umführung des Arbeitsstückes sich der für die Einführung desselben in der   Pfeilrichtung 2 gemäss   Fig. 5 notwendige Spalt zwischen den Walzen ergibt. Da das Auswalzen des Querprofiles nicht so lange Zeit erfordert wie das des Längsprofiles, werden selbstverständlich die Arbeitsflächen der Walzen im Arbeitsfelde III,   IV   kürzer gehalten sein. Ebenso wird das richtige Einsetzen des Arbeitstsiickes in das Arbeitsfeld III,   IV   (Fig. 5) durch entsprechende Anschläge ermöglicht. 



   Jedenfalls wird dann immer in gleicher Drehrichtung der Walzen nach Vollendung des Querprofiles (Fig. 6) das Arbeitsfeld 1, 11 die neue Einführung eines Werkstückes zulassen, so wie dies in Fig. 2 der Zeichnung ersichtlich ist.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Walzverfahren zur Herstellung von Pflugscharen bei Verwendung von in mehrere Arbeitsfelder unterteilten Walzen, dadurch gekennzeichnet, dass eines derselben zur Herstellung des Längsprofiles, das andere zur Herstellung des Querprofiles der Pflugschare ausgebildet ist und beide Arbeitsfelder bei gleicher Drehrichtung der Walzen Einstiche für die Werkstücke zu beiden Seiten der Walzmitte frei- legen derart, dass die Werkstücke von beiden Seiten des Walzenpaares in die Arbeitsfelder eingeschoben werden können. EMI2.1
AT92830D 1922-01-11 1922-01-11 Walzverfahren zur Herstellung von Pflugscharen. AT92830B (de)

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