AT92710B - Taschenkinoapparat. - Google Patents

Taschenkinoapparat.

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AT92710B
AT92710B AT92710DA AT92710B AT 92710 B AT92710 B AT 92710B AT 92710D A AT92710D A AT 92710DA AT 92710 B AT92710 B AT 92710B
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AT
Austria
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camera
pocket
cinema
cinema apparatus
winder
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English (en)
Inventor
Rudolf Goldschmied
Alexander Schey
Leo Zupnik
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Rudolf Goldschmied
Alexander Schey
Leo Zupnik
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  • Cameras Adapted For Combination With Other Photographic Or Optical Apparatuses (AREA)

Description


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  Taschenkinoapparat. 



   Die vorliegende Erfindung bezweckt einen einfachen, leicht bedienbaren Taschenkinoapparat 'insbesondere für Amateurzwecke zu schaffen, der zufolge seiner eigenartigen Ausbildung sowohl zum
Aufnehmen und Kopieren, sowie auch zum Vorführen von Kinematogrammen geeignet ist. Erfindung- gemäss besteht der neue Taschenkinoapparat aus mehreren miteinander kuppelbaren Einheiten, von denen die eine Einheit als kinematographische Kamera und die anderen Einheiten als Hilfseinrichtungen für das Aufnahme-,   Kopier-und Vorführungsverfahren derart ausgebildet   sind, dass die wahlweise mit den
Hilfseinrichtungen gekuppelte kinematographische Kamera sowohl zum Aufnehmen und Kopieren wie   a.     : ch zur Vorführung   von Kinematogrammen verwendet werden kann. 



   In der Zeichnung ist ein   AusfühMngsbeispiel   der Erfindung veranschaulicht. Die Fig. 1 und 2 zeigen den Taschenkinoapparat bei der Aufnahme, u. zw. zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht und Fig. 2 eine Dcaufsicht a-lf den Apparat. Die Fig. 3 und 4 zeigen den Taschenkinoapparat beim Kopieren von Films. 



  Fig. 3 veranschaulicht eine Seitenansicht und Fig. 4 einen Grundriss der Fig. 3. In den   Fig. 5,   6 und 7 ist der Taschenkinoapparat bei der Vorführung gezeigt. Fig. 5 veranschaulicht eine Seitenansicht, Fig. 6 eine Vorderansicht und Fig. 7 eine Draufsicht auf den Tasehenkinoapparat. Fig. 8 veranschaulicht in einer teilweise   geschnittenen Seitenansicht die Führung   der Films beim Kopieren. Fig. 9 zeigt in einer teilweise geschnittenen Seitenansicht die Art der Filmführung bei der Vorführung von Kinematogrammen. Die Fig. 10-16 veranschaulichen in verschiedenen Ansichten und Schnitten die Kupplungen, die zum Festhalten der Hilfseinrichtungen an der kinematographischen Kamera dienen. Die Fig. 17 und 18 zeigen die
Kopplungen, die zum kraftschlüssigen Verbinden des Kameratriebwerkes mit dem Triebwerk der Hilfs- einrichtungen dienen.

   Die Fig. 19, 20 und 21 zeigen den Kameraträger in drei verschiedenen Ansichten. die Fig. 22,23 und 24 den Aufwickler in einer Seitenansicht, einem Grundriss und einen Längsschnitt. 



  Die Fig. 25 und 26 zeigen die Art der Befestigung des Abwicklers auf der Kamera in einer Seitenansicht und in teilweise geschnittener Vorderansicht. In den Fig. 27-und 28 ist der Abwickler im Detail dargestellt. 



   Der Taschenkinoapparat besteht aus mehreren miteinander kuppelbaren Einheiten, von denen die eine Einheit als kinematographisehe Kamera   x   und die anderen Einheiten als Hilfseinrichtungen für das Aufnahme-,   Kopier-und Vorführungsverfahren   ausgebildet sind. Die Hilfseinrichtungen für das Aufnahme-, Kopier und Vorführungsverfahren sind hiebei derart mit der kinematographischen   Kamera. 1'   kuppelbar, dass die wahlweise mit den Hilfseinrichtungen gekuppelte kinematographische Kamera sowohl zum Aufnehmen und Kopieren, wie auch zur   Vorführung   von Kinematogrammen verwendet werden kann. Die kinematographische Kamera x weist zu diesem Zwecke zwei Gruppen von Kupplungen auf. 



  Die eine Kupplungsgruppe dient zum Festhalten der Hilfseinrichtungen, während die andere Kuppluiigsgruppe eine kraftschlüssige Verbindung des Kameratriebwcrkes mit dem Triebwerk der Hilfseinrichtungen herbeiführt. 



   Die Kupplungen zum Festhalten der Hilfseinrichtungen können verschieden ausgebildet sein. 



   Sie bestehen bei vorliegendem Ausführungsverfahren aus einem Bajonettverschluss   100,   101, einem Steckverschluss 110 und einer Klemmvorrichtung 120. Die vorbesprochenen Kupplungen zum Festhalten det Hilfseinrichtungen sind   zweckmässig   derart auf der Kamera   x   angeordnet, dass sämtliche für ein Arbeitsverfahren bestimmten Hilfseinrichtungen gleichzeitig mit der Kamera gekuppelt werden können. Bei dem vorliegenden   Ausfiihrungsbeispicl   ist der Bajonettverschluss auf der   Rückwand ,   der   Aufst0ckverschluss   auf der oberen Seite der Kamera und die Klemmvorrichtung auf dem Kameraboden angeordnet. 

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   Der Bajonettverschluss 100,101 (Fig. 11) besteht der Hauptsache nach aus zwei Teilen. Der eine Teil ist auf der kinematographisehen Kamera   x   und der andere Teil auf Hilfseinrichtungen für das Aufname-un Vorführungsverfahren angeordnet. Der   Bajonettverschluss wird   bei vorliegendem Ausführungbeispiel von einer in der   Kameraruckwand   vorgesehenen Bohrung 102 gebildet, in deren Bereiche ein Reiber 100 angeordnet ist. Der   Reiber   100 besteht aus einem zweiarmigen Hebel, der um den Drehpunkt 104 verschwenkt werden kann. Zwecks Betätigung des Reibers 100 trägt derselbe einen Knopf   105,   der durch einen Schlitz 106 der Kamerarückwand herausragt. Der auf den Hilfseinrichtungen vorgesehene Teil des Bajonettverschlusses wird von einem Zapfen 101 gebildet, der eine Nut 107 besitzt.

   Die Nut 107 ist derart auf dem Zapfen 101 angeordnet, dass der Reiber 100 bei in der Bohrung 102 eingestecktem Zapfen 101 in die Nut 107 eingreifen kann (vergl. Fig. 14). 



   Der   Steckverschluss   110 kann gleichfalls verschieden ausgebildet sein. Er besteht bei vorliegendem Ausführungsbeispiel aus zwei Führungsleisten 110, die schwalbensehwanzförmige   Fülirtingsflächen   111 besitzen (Fig. 15). 



   Die auf dem Kameraboden vorgesehene Klemmvorrichtung 120 weist, wie Fig. 10 zeigt, eine mit Gewinde versehene Klemmspindel 120 auf, die in einer Mutter 121 des Kamerabodens eingeschraubt ist. 



  Auf der Klemmspindel 120 sitzt eine Stellmutter 122 ; dieselbe wirkt wie später beschrieben als Kontermutter (Fig.   10).   



   Die Kupplung 130 zum   kraftschlüssigen   Verbinden des Kameratriebwerkes mit dem Triebwerk der Hilfseinrichtungen kann gleichfalls verschieden angeordnet sein. Bei vorliegendem Ausführungsbeispiel ist die   Triebwerkskupplung 130   auf der Rückwand 4 der Kamera zweckmässig im Bereiche des Bajonett- 
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   rad 1. 30,   das durch einen Schlitz 131 der Kamerarüclnvand 4 hindurchgreift. Das Stirnrad   HO   steht durch einen Triebling 132 mit den auf der Kurbelwelle 18 sitzenden Stirnrad 17 in Verbindung (Fig. 17,18). 



   Die Kamera   x   ist der im Patent Nr. 86850 beschriebenen kinematographischen Kamera nach- 
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 schluss   c,   der Greifer g und die   Filmführungen f symmetrisch zu   einer einzigen Ebene zweckmässig der Mittelebene der kinematographischen Kamera angeordnet sind. Das Objektiv   a   sitzt auf der Vorderwand 3 der kinematographischen Kamera x. Der Verschluss c sowie der Greifer g ist unmittelbar mit dem Hauptbetrieb b gekuppelt. Die Filmführungen f sind auf einer Zwischenwand 2 des Kameragehäuses 1 befestigt. 



   Die Hilfseinrichtungen für das Aufnahmeverfahren bestehen, wie die Fig. 1 und 2 zeigen, aus einer   lösbar   auf der Kamera befestigten Filmkassette y, einem auf der Kamera lösbar befestigten Sucher s und einem Kameraträger t. Der Kameraträger t trägt die mit der Filmkassette y und mit dem Sucher gekuppelten Kamera x. Die Filmkassette y ist auf der Rückwand 4 des Kameragehäuse lösbar befestigt. 



  Sie weist die aus Fig. 11 ersichtliche Form auf und trägt auf ihrer vorderen Abschlusswand den Zapfen 101 des Bajonettverschlusses. 64, 64'sind die Filmspulen der Kassette, 65 die durch die Kasestte durchlaufende Welle für die Spulen. Die eine Spule   64'ist durch   einen Zwischentrieb 65, 66,67 mit dem Stirnrad   130   des Kameratriebwerkes kraftschlüssig gekuppelt (Fig. 18). 
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   Als   Kameraträger   t kann irgend ein Ständer verwendet werden. Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel besteht der Kameraträger aus einem an sich bekannten Stativ, auf dessen Kopfplatte 124 eine Lagerplatte 125 befestigt ist. Die Lagerplatte 125 ist um das Mittel der Kopfplatte 124 drehbar. Sie weist eine Bohrung 126 auf, die zum Durchstecken der Klemmschraube 120 dient. Die Kamera   x   mit ihren Hilfseinrichtungen y, s ist Mittel der Klemmschraube 120 und der Stellmutter 122 auf der Lagerplatte 125 befestigt. Um die Lagerplatte samt der auf ihr befestigten Kamera   x   in der Horizontalen verschwenken zu können, weist die Kopfplatte 124 des Stativs mehrere Schlitze 127 auf. In einem der Schlitze 127 ist die Klemmvorrichtung 120 eingesetzt. 



   Die Hilfseinrichtung für das Kopierverfahren besteht bei vorliegendem Ausführungsbeispiel aus einer Grundplatte 140, auf der ein Kameraträger   r   sowie Mittel zum Befestigen der Lichtquelle q und des 
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 Schlitz 144 vorgesehen. Die Bohrung 143 dient zur Aufnahme der Klemmvorrichtung 120 der Kamera   a :,   der Schlitz 144 zum Führen des Negativfilms zum Aufwickler 160 (Fig. 8). Der Kameraträger   t'ist   mit einer Befestigungsvorrichtung, beispielsweise einer Klemme 145 ausgestattet. Dieselbe besteht beispielsweise aus einer auf dem Kameraträger befestigten Schraubenspindel und einer auf die Schraubenspindel aufschraubbaren Mutter. 146 sind mehrere auf dem Kameraträger angeordneten Zapfen, die in Bohrungen 147 der Grundplatte 140 eingesteckt werden können.

   Die Zapfen 147 dienen zum genauen Festlegen der Aufnahmeebene der Kamera   x   in bezug auf die Lichtquelle q. 



   Die Mittel zum Befestigen der Lichtquelle auf der Grundplatte 140 können gleichfalls verschieden ausgebildet sein. Sie bestehen bei vorliegendem   Ausführungsbeispiel   aus Führungen beispielsweise 

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 Führungsschienen 151, die auf der Grundplatte 140 befestigt sind. Die Führungsschienen 151 sind symmetrisch zur Mittelebene E-E der kinematographischen Kamera   a :   angeordnet und verlaufen zu dieser Ebene parallel. 



   Der Aufwickler w besteht bei vorliegendem Ausführungsbeispiel aus der Aufwickelspule 160. deren Achse 161 in einem Ständer beispielsweise einem Winkel 162 gelagert ist. Die Spule 160 ist in an sich bekannter Weise zweiteilig ausgebildet. Dies zu dem Zwecke, um den auf der Filmspule 160 aufgerollten Wickel bequem abnehmen zu können. 163 ist eine auf der Achse 161 sitzende Schnurscheibe. Dieselbe kann wie später beschrieben lösbar mit dem Triebwerk der Kamera auf Drehung gekuppelt werden. 



   Die Befestigungsmittel des vorstehend beschriebenen Aufwicklers können gleichfalls verschieden ausgebildet sein. Besonders zweckmässig hat sich eine aus zwei Klemmen   165,   166 bestehende Befestigung-   vorrichtungerwiesen. DieKlemmen165, 166sindhiebeiderartinbezugauldenKameraträgerangeordnet,   dass die Aufwickelspule 160 vor und hinter dem Träger in der Mittelebene   E-E   der Kamera zu stehen kommt. Die Klemmen   165,   166 greifen in einen   Schlitz-M-   des Ständers 162 ein. Der   Aufwiokler   w ist weiters mit Richtmitteln zum genauen Festlegen seiner Spulen in Bezug auf die Kamera ausgestattet. 



  Die Richtmittel bestehen wie Fig. 4 und 23 zeigt, aus einem auf der Grundplatte vorgesehehen Stift 167, der in einem auf dem Ständer vorgesehenen Schlitz 168 eingreift. Der Stift 167 und der Schlitz 168 (Fig. 23) bilden Anschläge, die bei auf der Grundplatte      befestigten Aufwickler durch das gegenseitige Abstützen die Festlegung der Richtung der Aufwickelspule 160 gewährleistet. Zu demselben Zwecke ist auch im Bereiche der Klemme 166 ein Anschlagstift 169 vorgesehen. 



   Die auf der Kamera befestigten Hilfseinrichtungen für das Kopierverfahren bestehen bei vor- 
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 Abwicklers v wird von einem Ständer 171 getragen, der mit einem Führungsstück 172 ausgestattet ist (Fig. 26). Das Führungsstück 172 ist genau den Führungen der Aufstecker 110 angepasst. Der Ständer 171 besteht beispielsweise aus einem Winkel, auf dessen einem Schenkel   171'die Achse 173   der Abwickelspule 170 und auf dessen anderem   Schenkel 7- das Führungsstück 72   befestigt ist. Die Abwickelspule 170 ist wie die Spule des   Aufwieklers   zweiteilig ausgebildet. Dies zu dem Zwecke, um denFilmwickel bequem auf die Spule 170 aufstecken zu können. Auf dem Schenkel 1711 des Ständers 171 ist weiters ein 
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 einwirkt.

   Um den von der Abwickelspule 170 bzw. vom Vorwickler 175 kommenden Film bequem in den Kopierschlitz der Kamera einführen zu können, weist das Führungsstück 172 einen Ausschnitt 179 auf. Dieser Ausschnitt gibt wie Fig. 8 zeigt bei auf der Kamera   x aufgestecktem Abwickler   den Kopierschlitz der Kamera frei. 



   Die Hilfseinrichtungen für das Vorführungsverfahren sind die gleichen wie jene des Kopierverfahrens. Sie bestehen aus dem   Kameraträger z   der Lichtquelle q, dem Aufwickler to und dem   Abwickler f.   



  Der Aufwickler   M   ist bei der Vorführung von Kinematogrammen mittels der Klemme 166 auf der Grundplatte 140 befestigt, wobei der Stift 169 in den Schlitz 168 eingreift. Der Aufwickler    ist durch   einen an die Kamera ankuppelbaren Hilfstrieb   m   zwangläufig mit dem Triebwerk der Kamera   a : gekuppelt.   Der   Hilfst. rieb   m besteht bei vorliegendem Ausführungsbeispiel aus einem Lager 180, das durch den auf der Rückwand der Kamera vorgesehenen Bajonettverschluss 100 lösbar an der Kamera befestigt werden kann (Fig. 15, 16).

   Das Lager 180 weist zu diesem Zwecke einen mit einem Schlitz 187 versehenen Zapfen 181 auf. 182 ist eine in dem Lager 180 gelagerte Welle, die einerseits ein mit der Triebwerkskupplung 130 kuppelbares Element 184 und ein mit dem Aufwickler kuppelbares Element 185 trägt. 



  Das Element 184 besteht beispielsweise aus einem Stirnrad, das Element 185 aus einer   Schnurscheibe.   



  In dem Lager 180 ist weiters ein Bildfenster 186 angeordnet, das in der Achse der Lichtquelle liegt und sich, wie Fig. 9 zeigt, mit der Projektionsöffnung 68 der Kamera deckt. 



   Die Anordnung der Kamera   x   und der diversen Hilfseinrichtungen bei der Aufnahme, beim 
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 Soll mit der Kamera aufgenommen werden, so ist es nur erforderlich, die Kassette y mittels des Bajonett-   verschlusses 100, 101   und den Sucher s mittels des Aufsteckers 110 auf der Kamera   x   zu befestigen. Die auf diese Weise mit den Hilfseinrichtungen y und s gekuppelte Kamera wird nunmehr auf die Lagerplatte 125 des Kameraträgers t aufgestellt und durch die Klemmvorrichtung 120 auf dem Kameraträger t befestigt (Fig. 1, 2). 



   Soll die Kamera zum Kopieren von Films verwendet werden, so wird die Kamera x mit der an ihr befestigten Filmkassette y auf den   Träger l'in   der aus Fig. 3 und 4 ersichtlichen Weise befestigt. Ist dies geschehen, so wird der Abwickler v mit seinem   Führungsstück   172 in den Steckverschluss 114 derart eingeführt, dass der Ausschnitt   179   im Bereiche des oberen Kopierschlitzes der Kamera zu liegen kommt. 



  Der Aufwickler w wird nunmehr mittels der Klemme 165 und die Lichtquelle   q   mittels der Führungen 151 auf der Grundplatte   HO   befestigt. Die Führung des Positivfilms z und des Negativfilms z'ist aus Fig. 8 ohne weiteres ersichtlich. Der Positivfilm läuft von der einen Spule der Filmkassette y in die Kamera und von der Kamera auf die zweite Spule der Filmkassette. Der Negativfilm gelangt von der Abwickel- 

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 Aufnahmeebene E-E und verlässt dieselbe durch den unteren   Kopierschlitz. Nach   dem Passieren des Schlitzes 144 des Kameraträgers r gelangt der Negativfilm a' auf die Aufwickelspule   160.

   Um   beim Kopieren das Objektiv a der Kamera als Kondensator verwenden zu können, wird   zweckmässig   beim Kopieren zwischen der Lichtquelle q' und dem Objektiv a eine Mattscheibe 190 eingeschaltet. Die Mattscheibe 190 sitzt bei vorliegendem Ausführungsbeispiel in einer Kappe   191,   die auf dem Objektiv der   Kamera a ?   aufgesteckt werden kann. 



   Soll die Kamera x zum Vorführen von   Kinematogrammen   verwendet werden, so wird die Kamera mittels der Klemmvorrichtung 120 mit nach vorne gerichtetem Objektiv auf den   Kameraträger l'befestigt.   fn den   Steckverschluss m wird   der Abwickler v eingeschoben, während der   Aufwickler   mittels der Klemme 161 zwischen der Lichtquelle und dem Kameraträger auf der Grundplatte 140 befestigt wird. 



  Der   Aufwickler 10 ist   bei der Vorführung von Kinematogrammen mit dem Triebwerk der Kamera auf Drehung gekuppelt Zu diesem Zweck wird das Lager 180 mittels des Bajonettverschlusses 100, 181 auf der   Kamerarückwand   befestigt und die Schnurscheibe 185 durch einen Schnurtrieb 195 mit der Schnur-   scheibe 163   des Aufwiclders gekuppelt. Die Führung   de3   Films bei der   Vorführung   ist aus Fig. 9 der 
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 und wird nach dem Austritt aus der Kamera auf die zwangläufig angetriebene Aufwickelspule 160 aufgewickelt. 



   Der vorstehend beschriebene Taschenkinoapparat kann zufolge seiner einfachen und gedrungenen Bauart und zufolge seiner Kleinheit auf ein   äusserst   geringes Volumen verpackt werden. Besonders zweckmässig hat es sich erwiesen, die Grundplatte 140 auf einen   Verpackungsbehälter     197 zweckmässig   einer Verpackungskassette anzuordnen, der zur Aufnahme und zum Transport der Hilfseinrichtungen dienen kann. Hiebei wird die Grundplatte von dem Deckel 198 des   Verpackungsbehälters   197 gebildet. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   l. Taschenkinoapparat, dadurch gekennzeichnet,   dass er aus mehreren, miteinander kuppelbaren Einheiten besteht, von denen die eine Einheit als   kinematographisehe   Kamera (x) und die anderen Einheiten als Hilfseinrichtungen (y, w, v, t, s, r, q, m) für das Aufnahme-,   Kopier-und Vorführungs-   verfahren derart ausgebildet sind, dass die wahlweise mit den Hilfseinrichtungen gekuppelte   kinemato-   graphische Kamera sowohl zum Aufnehmen und Kopieren. wie auch zur Vorführung von Kinematogrammen verwendet werden kann. 
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Claims (1)

  1. 3. Taschenkinoapparat nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zum Festhalten der Einrichtungen dienenden Kupplungen (100, 110, 120) derart auf der Kamera angeordnet sind, dass die jeweilig für die Aufnahme, das Kopieren und die Vorführung bestimmten Hilfseinrichtungen ihrem Gebrauchszweck entsprechend auf der Kamera befestigt werden können.
    4. Taschenkinoapparat nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Kamera- rückwand ein Bejonettverschluss (100), auf der Oberseite der Kamera ein Aufstecker (110) und auf dem Boden der Kamera eine Klemmvorrichtung (120) angeordnet ist.
    5. Taschenkinoapparat nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Triebwerkskupplung (130) für den Antrieb der Hilfseinrichtungen (w) auf der Rückwand der Kamera angeordnet ist.
    6. Taschenkinoapparat nach Anspruch 1 bis 5, gekennzeichnet durch die Anordnung einer Grund- EMI4.4 einrichtungen (10, g) angeordnet sind.
    7. Tasehe. nkinoapparat nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Kameraträger (r) aus einem lösbar auf der Grundplatte befestigten Ständer (141) und einer am Ständer angeordneten Tragplatte (142) für die Kamera besteht.
    8. Taschenkinoapparat nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragplatte (142) mit einer Bohrung (143) zur Aufnahme der Klemmvorrichtung und zweckmässig mit einem Durchtrittsschlitz (44) für den Film ausgestattet ist.
    9. Taschenkinoapparat nach Anspruch 0. dadurch gekennzeichnet, dass die Grundplatte (140) Führungen (151) zum Führen und lösbaren Befestigen der Lichtquelle (q) und Klemmen (165, 166) zum Befestigen des Filmaufwicklers (w) aufweist.
    10. Tasehenkinoapparat nach den Ansprüchen 6 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmen (165, 166) derart in bezug auf den Kameraträger angeordnet sind, dass der Filmaufwickler vor und hinter EMI4.5 11. Taschenkinoapparat nach den Ansprüchen 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufwickler (it) einen Ständer, u. zw, zweckmässig einen winkel (162), zum Lagern der Aufwickelspule (160) <Desc/Clms Page number 5> besitzt, der mit Mitteln (164) zur Aufnahme der Klemmen (165, 166) und mit Richtmitteln (167-169) zum genauen Festlegen der Aufwickelspule ausgestattet ist.
    12. Taschenkinoapparat nach den Ansprüchen 1 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufwickler (w) durch einen an der Kamera (x) ankuppelbaren Hilfstrieb (m) betätigt wird.
    13. taschenkinoapparat nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Hilfstrieb (m) auf einem Lager (180) sitzt, das durch den auf der Rückwand der Kamera vorgesehenen Verschluss (100) lösbar an der Kamera befestigt werden kann.
    14. Taschenkinoapparat nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Hilfsbetrieb (m) eine Welle (182) aufweist, auf der ein mit der T. riebwerkskupplung (13) kuppelbares Element (184) und ein mit dem Aufwickler (w) kuppelbares Element angeordnet ist.
    15. Taschenkinoapparat nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Spule (170) des Abwicklers (v) von einem Ständer (171) getragen wird, der mit einem den Führungen der Kupplung (110) angepassten Führungsstück (172) ausgestattet ist.
    16. Taschenkinoapparat nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Ständer des Ab- EMI5.1 spule (170) und auf dessen anderem Schenkel (171") das Führungsstück (172) befestigt ist.
    17. Taschenkinoapparat nach den Ansprüchen 15 und 16, dadurch gekennzeichnet, dass das Führllngsstück (172) mit einem Ausschnitt (179) ausgestattet ist, der bei auf der Kamera (x) aufgestecktem Abwickler (v) den Kopierschlitz der Kamera freigibt.
    18. Taschenkinoapparat nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Bajonettverschluss (100) aus einer Bohrung (102) und einem Reiber (100) besteht. der in eine Nut (107) eines auf den Hilfseinrichtungen vorgesehenen Zapfens (101) eingreift.
    19. Taschenkinoapparat nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundplatte (141) von dem Deckel (198) eines Verpackungsbehälters (197), zweckmässig einer Verpackungskassette, gebildet wird. die zur Aufnahme und zum Transportieren der Hilfseinrichtungen dienen kann.
AT92710D 1920-10-18 1920-10-18 Taschenkinoapparat. AT92710B (de)

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