AT92179B - Bagger zur Torfgewinnung aus Mooren. - Google Patents

Bagger zur Torfgewinnung aus Mooren.

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AT92179B
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Siemens Elek Sche Betr E Ag
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  • Excavating Of Shafts Or Tunnels (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   Da sich in Torfmooren über der Nutztorfschicht meist eine Schicht von minderwertigem Torf, Humus usw., die sogenannte Abbunkschicht, befindet, die vor der Gewinnung des Nutztorfes entfernt werden muss, hat man an Torfbaggern bereits besondere Fördervorrichtungen angebracht, die die Abbunkschicht von dem Nutztorf abheben und in die ausgetorfte Grube hineinbefördern. Nun hat der meist sehr nasse Torf nur eine geringe Standfestigkeit und man ist infolgedessen gezwungen, mit dem Bagger einen erheblichen Betrag vom Rande der Torfgrube entfernt zu bleiben, damit er nicht in die ausgebaggerte Grube hineinrutscht. Wird die Abbunkschicht neben dem Bagger entfernt, so müssen dessen Tragschienen noch weiter entfernt von der Torfgrube verlegt werden.

   Es ist'damit eine vergrösserte Ausladung des Baggers und eine Gewichtsvermehrung verbunden, die wiederum zu einer Zurückverlegung der Tragschienen zwingt. 



   Diese Nachteile werden   erfindungsgemäss   dadurch vermieden, dass die Aushebevorrichtung für die Abbunksehicht an dem in der Bewegungsrichtung hinten liegenden Ende des Torfbaggers angebaut 
 EMI1.2 
 Torfgrube stehen. Hiedurch wird die Tragfähigkeit des Bodens derart erhöht, dass es möglich wird, das Baggergewicht allein auf die auf dem Moor liegenden Tragschienen zu stützen und Tragschienen in der aufgefüllten Torfgrube, deren Oberfläche häufig unter Wasser liegt, zu vermeiden. 



   In der Zeichnung ist der Bagger gemäss der Erfindung im Grundriss dargestellt. 



   1 ist der Baggerwagen, der in den meisten Fällen mit einer Strangpresse ausgerüstet sein wird, 2 ist die Eimerkette, die den Nutztorf aus der Grube 3 in den Querförderer   4   schafft, der als Schrägförderer oder als eine beliebige Kombination aus Quer-,   Schräg- und Lotrechtfördern   ausgebildet sein kann, 5 ist die Eimerkette des Abbunkbaggers, die auf der Laufbahn 6 hin-und hergeführt wird. Zwischen den Schienen der Laufbahn ist ein Trog angebracht, in den die Abbunkmasse   hineinfällt.   Von dort gelangt sie durch einen Querförderer oder bei entsprechend geneigter Anordnung des Trogbodens durch Schwerkraft zu einer Schurre 7, auf der sie in die ausgetorfte Grube 3 hinter die Eimerkette 2 fällt.

   Die Schurre wird zweckmässig schwenkbar oder verschiebbar angeordnet, so dass sie die abgebunkte Masse über die Breite der Grube 3 verteilt. Diese Bewegung der Schurre 7 kann leicht durch den Hin-und Hergang der Eimerketten gesteuert werden, z. B. in der Weise, dass sie einerseits an der Laufbahn 6 drehbar aufgehängt ist und dass anderseits eine Aufhängekette zu   einemAusleger   geht, der an dem Gestell der Eimerketten 2 oder 5 befestigt ist. Hiedurch wird das vordere Ende der Schurre mit einer der Eimerketten über die Breite der Grube 3 hin-und herbewegt. 



   Der Bagger selbst ist mit   Rädern 10   versehen. Diese laufen auf Schienen   11,   welche auf Querschwellen 12 verlegt sind. 



   Wie aus der Figur ersichtlich ist, wird die abgebunkte Masse in der Bewegungsrichtung des Baggers (Pfeilrichtung) nach vom in die ausgetorfte Grube hineingebracht. Hiedurch wird die Wand der ausgetorften Grube hinter dem Torfbagger sofort wieder gestützt und ihre Standfestigkeit erhöht. Auf diese Weise ist die   höchstmögliche   Sicherheit gegen ein Abrutschen des Torfbaggers in die Torfgrube erzielt. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Bagger zur Torfgewinnung aus Mooren, der neben einer Aushebevorrichtung für den Nutztorf mit einer Aushebevorrichtung für die Abbunksehicht versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass diese Vorrichtung an dem in der Bewegungsrichtung hinten liegenden Ende des Baggers angebaut ist. <Desc/Clms Page number 2>
    2. Bagger nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Schurre od. dgl., deren oberes Ende an der Abwurfstelle des Abbunkbaggers und deren unteres Ende nahe hinter der Aushebevorrichtung für den Nutztorf angebracht ist, so dass die abgebunkte Torfsehicht in der Bewegungsrichtung nach vorn in die Torfgrube gelangt.
    3. Bagger nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das untere Ende der Schurre beweglich angeordnet ist und durch die hin und her gehende Bewegung der Eimerkette des Abbunkbaggers oder des Torfbaggers tiber die Breite der Torfgrube hin und her bewegt werden kann. EMI2.1
AT92179D 1919-10-23 1920-11-19 Bagger zur Torfgewinnung aus Mooren. AT92179B (de)

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