AT9190B - Verfahren zur Herstellung von Gummischwämmen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Gummischwämmen.

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AT9190B
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  • Manufacture Of Porous Articles, And Recovery And Treatment Of Waste Products (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Oesterreichische 
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 CLASSE   39   : HORN, ELFENBEIN, KAUTSCHUK, GUTTAPERCHA UND ANDERE
PLASTISCHE MASSEN. b) Chemischer Theil. VEREINIGTE GUMMIWAREN-FABRIKEN HARBURG-WIEN   VORMALS MENIER-J. N. REITHOFFER IN WIMPASSING (N.-Ö.).   



   Verfahren zur Herstellung von Gummischwämmen. 



   Die bisher übliche Herstellungsweise von Gummischwämmen durch Einführen vos sich in der Wärme unter Abgabe   gasförmiger   Producte zersetzenden Salzen, wie Ammonium-   carbonat,   in den   unvulkanisierten   Kautschuk hat den Nachtheil, dass die Bildung der zahlreichen Hohlräume in der Kautschukmasse, zufolge der oft allzu energisch vor sich gehenden Gasentwicklung, leicht in unerwünschter Weise stattfindet, so dass die erhaltenen Products hinsichtlich ihrer Qualität nicht immer den Anforderungen entsprechen. 



   Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren, welches die Ilerstellung 
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 werdende Gase verknüpften Nachtheiles ermöglicht und wesentlich darin besteht, dass man wasserlösliche oder unlösliche Füllkörper, weiche sich in der Wärme nicht verflüchtigen, mit einer Kautschuklösung überzieht oder in dünne   Kautschukblätter einbettet,   so dass die   Füllkörper   nur von dünnen   Häutchen     umschlossen   erscheinen und sich nach erfolgtem Vulkanisieren der   Kautschukmasse   aus dieser letzteren durch   A@swaschen   entfernen lassen, 
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 desGummisnöthigenHohlräumeentstehen. 



   Als derartige mit   Kautschnklösung zu überziehende   oder in   Kautschukblätter einzu-   bettende Füllkörper dienen der Erfindung gemäss in Wasser lösliche oder unlösliche Salze der alkalien, alkalischen Erden oder der Schwermetalle, bezw. deren Doppelverbindungen, oder es werden, falls es sich um die Erzielung einer bestimmten Form und Grösse der herzustellenden   IIohlräumo il1   der   Kautschukmasse   handelt, wie eine solche durch Salze der genannten Art nicht leicht in gleichmässiger Weise zustande kommt, Körper verwendet, welche die jeweilig   gewünschte   Form und Grösse schon an sich besitzen oder dieselbe durch entsprechende Behandlung annehmen können.

   Zu diesen gehören die verschiedenen Pflanzensamengattungen, zu letzteren, d. h. zu den erst zu formenden Körpern, dagegen alle Mehlsorten (in Teigform oder in gebackenem Zustand), ferner sämmtliche Lehmsorten, durch Zusätze (wie Leim) plastisch gemachte Erden aller Art, Zuckermassen, Dextrin und Gelatine. Diese Körper werden nach dem Vulkanisieren der sie   einschliessenden   Kautschukmasse durch Auslaugen oder Ausschlemmen entfernt, wodurch sich eben das vorliegende 
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   weise solcher Schwämme unterscheidet.   



   Behufs praktischer Durchführung des in Rede stehenden Verfahrens wird der zur HerstellungdesGummischwammesdienendeunvulkanisierteKautschukzunächstin   bekannter Weise mittelst Kohlenwasserstoffen   in Lösung gebracht und mit dieser Lösung 

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 werden   FuUkörper   der vorstehend angeführten Art durch Eintragen derselben in die Lösung oder auf sonstige bekannte Art überzogen. Nach erfolgtem Trocknen legt man 
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 weise durch Aufstechen, bedarf, da die einzelnen Füllkörper nur von so dünnen Kautschuk-   häutchen   umschlossen sind, dass letztere, insofern sie nicht schon durch die bei der, Vulkanisation auftretende Spannung zum Platzen gebracht wurden, während des Auswaschens reissen. 



   Gewünschtenfalls kann man die Füllkörper dem Rohgummi, ohne diesen erst in Lösung überzuführen, in gewöhnlicher Weise zwischen Walzen zumischen oder den Gummi zunächst für sich allein in dünne Blätter überführen und in diese erst die betreffenden Füllkörper in bekannter Weise, z. B. durch Rollen oder Pressen, einbetten. 



   Die Entfernung der Füllkörper aus der so erhaltenen und nachträglich vulkanisierten Masse geschieht in der bereits angegebenen Weise.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Kautschukschwämmen, dadurch gekennzeichnet, dass wasserlösliche oder unlösliche Füllkörper, welche sich in der Wärme nicht verflüchtigen, mit einer Kautschu4lösung überzogen oder in dünne Kautschukblätter eingebettet werden, so dass die Füllkörper nur von dünnen Häutchen umschlossen erscheinen, worauf das Ganze vulkanisiert wird und die eingeschlossenen Füllkörper durch Auswaschen entfernt werden, indem hiebei die dünnen Häutchen reissen und die für die schwammförmige Beschaffenheit des Kautschuks nöthigen Hohlräume entstehen.
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