AT91278B - Kinoapparat für Papierfilme. - Google Patents

Kinoapparat für Papierfilme.

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AT91278B
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Austria
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drum
paper
film
roller
shaft
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Inventor
Vaclav Kriegerbeck
Jindrich Bautz
Original Assignee
Vaclav Kriegerbeck
Jindrich Bautz
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Einoapparat fiir Papierfllme.   



   Die Erfindung bezieht sich auf einen Kinoapparat, welcher besonders für nicht perforierte und beiderseits mit der Filmhandlung versehene Papierfilme bestimmt ist. 



   Die Inneneinrichtung des Kinoapparates ist in der beiliegenden Zeichnung schematisch in Fig. 1 in einer Seitenansicht, in Fig. 2 in einer Ansicht von vorne dargestellt. 



   Im unteren Teile des Kastens 1 ist lose eine abzuwickelnde Spule 2, in dem Oberteile eine aufzuwickelnde Spule 3 gelagert, angetrieben in an sich bekannter Weise mittels einer Drahtspirale 4 von der Antriebswelle 5. Auf dieser Welle sitzt lose eine Trommel 6, gegen welche eine andere Trommel 7 angepresst wird. Diese beiden Trommeln 6 und 7 sind an ihrem Um'ange mit einem Gummiüberzug versehen, um das Abgleiten des von ihnen übertragenen Papierfilmbandes 6 zu verhindern. 



   Die unbedingte Gleichmässigkeit dieser Trommelbewegung wird durch seitlich angeordnete Zahnräder 9 und 10 gesichert. Der Antrieb der Trommel 6 von der Antriebswelle 5 und der Handkurbel 11 geschieht mit Hilfe eines Differentialgetriebes   12, 13, 14, 1 4a., welches   zum Ausgleiche der bei der Filmvorführung eventuell entstandenen Bildverschiebung in dem Lichtfelde bestimmt ist. Das Kegelrad 12 sitzt fest auf der Welle   5,   das Kegelrad 13 ist mit der losen Trommel 6 verbunden. In beide Räder greifen konische   Planetenrädchen. M, ja   ein, deren Achsen   15,   15a in einem auf der Welle 5 lose aufgesetzten Kranze 16 gelagert sind, welcher mittels eines Triebes 18 mit der Kurbel 17 in beliebiger Richtung verdreht werden kann.

   Der notwendige Unterbrechungsvorschub des nicht perforierten Papierbandes um eine Bildlänge wird mit Hilfe der Rolle 19 erreicht, welche exzentrisch auf einer mittels des Getriebes 21, 22 von der Welle 5 angetriebenen Welle 20 befestigt ist. Das Übersetzungsverhältnis der Zahnräder   21,   22 ist so gewählt, dass die Rolle 19 in dem Drittel ihrer Bahn das durch die Walze 6 gezogene Papierband in der Schauöffnung je um eine Bildlänge verschiebt. 



   Zur Erzielung einer stets gleichmässigen Spannung des Papierbandes zwischen der Abwickelspule 2 und der Vorschubwalze 19 wird das Band 8 unter dem umklappbaren Beobachtungsfenster 23 über zwei Walzen 26,27 geführt, welche elastisch mittels Federn 28 unterhalb des Klappfensters 23 festgehalten werden, um das Einlegen des Filmbandes 8 um die Walzen 24, 25 zu ermöglichen. 



   Die vorzuführende Handlung wird mittels eines vor dem Beobachtungsfenster   23   angeordneten   Vergrösserungsglases   29 beobachtet. Die Einrichtung wirkt   folgendermassen : nachdem   der Film über die Abwickelspule 2 und die Walzen 23,24,   19   durch die   Gummitvommeln   6,7 zu der Aufwickelspule 3 geführt wurde, wird die Welle 5 entgegengesetzt der Uhrzeigerrichtung gedreht (Fig.   1),   wobei die Trommel 6 sowie-die exzentrisch gelagerte Walze 19, welche den Film vor der Schauöffnung 23 um je eine Bildlänge vorbringt, in entgegengesetzter Richtung gedreht wird. 



   Die Trommel 6 und ihr   Zahnrad. M   drehen sich mit der gleichen Geschwindigkeit wie das Rad 12 der Welle   5,   da die Achsen 15,15a der Planetenräder 14,   14a ihre   Lage nicht ändern. Kommt es während der Vorführung der Handlung vor, dass sich das Bild aus dem Gesichtsfeld der   Schauöffnung   zum Teile verschiebt, wird es durch Verdrehung der Kurbel 17 und das dadurch hervorgerufene Verstellen des Zahnkranzes 16 und der Planetenräder 14,   14a   entweder in der Drehrichtung der Trommel 6 oder des Rades 12 wieder ausgeglichen, je nachdem ob der obere oder der untere   Bildrand   die Schaufläche 3 überragt.

   Durch die Verdrehung des Kranzes 16 wird nämlich ein anderes Verhältnis der Drehgeschwindigkeiten des Rades 12 und der Trommel 6 bezw. der Walze 19 und der Trommel 6 erzielt, so dass ein Teil des Filmbandes 8 zwischen der Walze 14 und der Trommel 6   (Fig.   1) entweder gelockert oder fester   gespannt   

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 wird und hiedurch   da--Band 8 von   der Walze 19 um eine kleinere oder grössere Länge vorgebracht wird, als dies bei normalem Gange der Fall ist. 



   Da die zweite Hälfte der Handlung in umgekehrter Richtung auf der anderen Seite des Papier- filmes gedruckt ist, so genügt es nach beendeter Vorführung des ersten Teiles der Handlung, die aufge-   wickelte Spule J durch   die Spule 2 zu ersetzen, ohne eine vorherige Umwieldung des Films vornehmen zu müssen, wie es bei den bestehenden photographischen Filmen nötig ist. Bei   Vorführung   von stereo- skopischen Bildern wird der Apparat bloss der grösseren Filmbreite angepasst und die Linse 29 durch eine
Stereoskop-Doppellinse von bekannter Art ersetzt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Kinematographische oder stereoskopische   Vorführungseinrichtung   für nicht gelochte Bildbänder, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorschaltvorrichtung aus dem bekannten   Schläger (19)   in Verbindung 
 EMI2.1 


Claims (1)

  1. und dem Schläger (19) ein unabhängig gesteuertes Differentialgetriebe (13, 14, 14a, 16) eingeschaltet ist, durch welches die während der Vorführung entstehenden Verschiebungen des Bildstreifens aus- geglichen werden. EMI2.2
AT91278D 1921-06-18 1922-01-09 Kinoapparat für Papierfilme. AT91278B (de)

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CS91278X 1921-06-18

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AT91278B true AT91278B (de) 1923-02-10

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AT91278D AT91278B (de) 1921-06-18 1922-01-09 Kinoapparat für Papierfilme.

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