AT90719B - Vorrichtung zur Verteilung fließender Massen, z. B. von Staubkohle, nach verschiedenen Feuerungsstationen. - Google Patents

Vorrichtung zur Verteilung fließender Massen, z. B. von Staubkohle, nach verschiedenen Feuerungsstationen.

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AT90719B
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AT
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valve
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William Oran Renkin
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William Oran Renkin
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G53/00Conveying materials in bulk through troughs, pipes or tubes by floating the materials or by flow of gas, liquid or foam
    • B65G53/34Details
    • B65G53/52Adaptations of pipes or tubes
    • B65G53/56Switches

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description


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   Die Erfindung bezieht sich auf eine automatische Zuführung von Stoffen nach verschiedenen Stellen eines Systems zur Verteilung fliessenden Materials. Besonders geeignet ist die Erfindung für die Zuführung von fein zerteilten Stoffen, wie z. B. Staubkohle, mit Hilfe von Druckluft nach verschiedenen   Stationsbehältern, aus welchen   einzelne Öfen beschickt werden. 



   Eine Ausführungsform einer solchen Vorrichtung ist in den zugehörigen Zeichnungen dargestellt. 



   Fig. 1 ist eine Seitenansicht, teilweise fortgebrochen, von einem   Stationsbehälter mit Anschluss   an die Zufuhrleitung. Fig. 2 veranschaulicht in der Ansicht teilweise im Schnitt in   grösserem Massstabe   einen Teil der Tragvorrichtung für den am Ende der Hauptleitung befindlichen Stationsbehälter des Systems. Fig. 3 ist eine gleiche Ansicht des entsprechenden Teiles eines der andern   Behälter, wie   sie in Fig. 1 dargestellt sind. 



   Fig. 4 ist ein Querschnitt nach Linien 4-4 in Fig. 3   in grösserem Massstabe : Fig. 5   zeigt ebenfalb 
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 stabe einen auf der rechten Seite befindlichen Tragdaumen, wie er in Fig. 1 dargestellt ist   und Fig. 7   ist eine gleiche Ansicht eines solchen   Tragdaumes   auf der linken Seite. 



   Durch die Hauptleitung 5 werden mit Hilfe von Pressluft gewisse Mengen von Staubkohle hindurchgetrieben. Von der Hauptleitung gehen Abzweigungen 12 aus, welche jede an einen Wirbelseparator 8 angeschlossen ist, der oberhalb eines Stationsbehälters 10 sich befindet. Unten an dem Stationsbehälter ist eine geeignete Fördervorrichtung 6,6 vorgesehen, welche von irgendeiner Kraftquelle aus angetrieben wird und die Beschickung des nicht dargestellten zugehörigen Ofens von dem Behälter 10 aus regelt. 



   Der Behälter 10 hängt mit Tragdaumen 41, 42, 41 a usw. auf Schienen   37, 37 a. Die Tragdaumen   sitzen auf Drehzapfen 47,   48,   welche in-dem Hauptrahmen 39 gelagert sind. Zwischen die Hauptleitung 5 und die Abzweigung 12 ist ein Schalthahn 11 oder dgl. eingeschaltet, durch welchen es   ermöglieh wird,   entweder die Abzweigung 12 mit der Zufuhrseite der Hauptleitung 5 zu verbinden und gleichzeitig die Hauptleitung hinter der Abzweigung abzusperren oder die   Hauptleitung gegen die Abzweigung 72   abzusperren und den Durchgang derselben nach den folgenden Behältern zu öffnen. 



   Der   Schalthahn H kann   mit einem Arm 13 versehen sein, durch welchen ein Schalter 14 in einem elektrischen Stromkreise 33, 35 geschlossen und geöffnet wird, so dass ein in den Stromkreis eingeschalteter Signalapparat auf der Verteilungsstation dem Wärter die Änderung in der Stellung des Schalthahnes anzeigt. Das zweite Ende des als Winkelhebel ausgebildeten Armes 13 ist mit einem Kolben 17 verbunden, welcher zwischen zwei einander gegenüberstehenden Luftzylinders 18, 18   hill- und herbewegt. wird.   



  In die Zylinder 18 wird Druckluft oder irgendein anderes Druckmittel durch Rohre   23, 24 eingeführt,   um den Kolben 17 in den Zylindern aus der einen in die andere Endstellung zu bewegen. Die Druckluft zum Steuern des Schalthahnes 11 mit Hilfe des Kolbens 17 wird durch eine Hauptleitung 9 zugeführt, aus welcher sie durch ein Zweigrohr 21 nach der Steuervorrichtung des betreffenden Stationsbehälters gelangt. 



   Da der Separator 8 fest angeordnet ist, so muss zwischen diesem und dem beweglichen Behälter 10 eine gewisse Gleitverbindung vorhanden sein, welche bei 50 in Fig. 1 angedeutet ist. 



   Jeder der Tragdaumen 41 (Fig. 3) besitzt eine flache Oberfläche 49, auf welcher die Schiene des zu unterstützenden Behälters eine breite Auflage findet, wenn der Behälter sich in einer untersten Stellung befindet. Die Reibung zwischen dem Daumen und der Schiene während der Bewegungen der Teile gegeneinander wird mit Hilfe von Friktionsrollen 51 vermindert, welche in halbkreisförmigen Lagern 52 der Tragdaumen ruhen und gegen die   Unterfläche   der Schiene 37 oder 37 a   gedrückt   werden, sobald der Tragdaumen anfängt, nach oben auszuschwingen. Irgendwelche geeignete Mittel zur Schmierung dieser Rollen und zum Verhindern von Axialverschiebungen derselben können   natürlich   in der üblichen Weise angewendet werden. 



   Jeder der vorderen Tragdaumen 41, 42 besitzt einen Flansch 15 oder   16,   welcher an der Vorderkante der Schiene 37 anliegt, während jeder der hinteren Tragdaumen 41 a einen Flansch   15 a besitzt.   der aussen an der   Rückseite   der hinteren Schiene 37 a anliegt, so dass ein Hin-und Herbewegen des Behälters von vorn nach hinten und umgekehrt verhindert wird. Am äusseren linksseitigen Ende jeder Schiene 37 befindet sich ein Ansatz 38, welcher mit einer senkrechten   Fläche,   die senkrecht zu den Flächen der Daumenflansche steht, an dem   zylindrischen   Teil des betreffenden Tragdaumens wie 41 anliegt.

   In ähnlicher Weise ist jedes rechtsseitige Ende der Schiene mit einem Ansatz 38 a versehen, welcher sieh von der Schiene aus nach unten erstreckt und an dem zylindrischen Teil des zugehörigen Tragdaumens wie 42 anliegt. Die senkrecht nach unten gerichteten Ansätze   38, 38 fi   verhindern seitliche Bewegungen des Behälters und wirken mit den Flanschen 15, 16 zusammen, um den Behälter zu zwingen,   sieh   in einer senkrechten Linie auf und nieder zu bewegen. 

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   Einzelne von den Tragdaumen besitzen Arme wie 31, in welchen sich auf der Unterseite eine Vertiefung zur Aufnahme der oberen Endes einer starken Spiralfeder 40 befindet. Die Federn 40 sind in Hülsen 27 untergebracht, welche durch Flansche 28 und Bolzen an dem Rahmenträger 59 befestigt sind. 



  Die unteren Enden der Hülsen 27 sind durch einen Deckel 29 geschlossen, in welchem sich eine Einstellschraube   3U   befindet, auf   deren innerem   Ende das untere Ende der Feder 40 ruht. Diese Einrichtung ist am besten aus   Fig. 2 zu erkennen,   in welcher ein Block 119 sich auf die Stellschraube 150 stützt, die in dem durch Bolzen an der Hülse 127 befestigten Deckel 129 verstellbar ist. Die Trag'daumen besitzen 
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   daumen   sich   gleichmässig bewegen müssen,   trotzdem die auf der rechten Seite liegenden Tragdaumen wie   42   nicht direkt durch irgendwelche Federn unterstützt sind. 



   Um die Wirkung des Steuerkolbens und der Stenerzylinder 17, 18 zu kontrollieren, wird zweckmässig ein besonders eingerichtetes Doppelkotbenventil 20, welches sich in einem   Gehäuse 22 befindet,   verwendet   (Fig. 5). Die Kolbenstange 25   dieses Ventils ist mit einem Schwingarm 26 einer   Schwingwelle J5   verbunden, welche in einem Ständer 56 gelagert ist und an ihrem andern Ende einen   Sehwingklotz 58   trägt. Dieser Schwingklotz besitzt seitlich vorqpringende Nasen   54, 51,   mit welchen ein Stift   82   des Tragdaumenarmes   31   zusammenwirkt.

   Das nach dem oberen Zylinder 18 führende Rohr   2 : 3 ist seitlich   an eine   Öffnung 57   in der Nähe des Ventilendes an das Ventilgehäuse 22 angeschlossen und das Rohr 24, 
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 Stirnwandungen des Gehäuses, so dass die Pressluft in axialer Richtung auf die   Fläche   des Doppelkolbens auftrifft. Der Auspuff erfolgt durch einen Auslass 21 a, der sich etwa in der Mitte des Ventilgehäuses befindet. Statisch ist das Ventil stets im   wesentlichen ausbalanciert, da   der Druck von jeder Zuleitungsabzweigung 27 auf die beiden äusseren Flächen des Ventilkolbens gleichmässig wirkt und auch die Wirkung des auspuffs auf die inneren Flächen die gleiche ist.

   Es ist aber klar, dass, trotzdem die   Pressluft   durch die   Kanäle   36 auf beiden Seiten des Kolbens eintritt, beim Öffnen des Anschlusses 57 nach dem einen Zylinder infolge des Abströmens der Luft zwischen den beiden Kolben eine Kraft entsteht, für welche 
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 Kolben abgeschlossen ist. Die Folge hievon ist, dass bei der in der Zeichnung dargestellten Konstruktion beim Ausschwingen des Schwingklotzes   53   in Richtung des Uhrzeigers das Ventil allmählich nach links verschoben wird, so dass es zunächst gleichzeitig die   Öffnungen 57, 58 schliesst und   dann dieselben gleichzeitig wieder öffnet, wodurch der Anschluss dieser Öffnungen an den Auspuff 21 a vertauscht wird.

   In dem Augenblick, wo der   Anschluss   57 geöffnet ist, tritt die Pressluft durch den benachbarten axialen Kanal 36 in starkem Strom auf die äussere Fläche des Ventilkolbens und da gleichzeitig die Luft zwischen den beiden Kolben abströmen kann, wird der Ventilkolben stossweise in seine äussere linksseitige Stellung getrieben, wie in Fig. 5 dargestellt. Die   Anschlüsse   57, 58 werden daher plötzlich auf ihren vollen Querschnitt geöffnet. Hiedurch wird eine exakte Umlegung des Ventils 11 gesichert und es wird verhindert. dass infolge unvollständiger oder langsamer Öffnung dieses Ventils die Staubkohle und die Luft nicht frei durch den Hahn in die Zweigleitung oder die Fortsetzung der Hauptleitung   hindurchströmen   können.

   Beim Ausschwingen des Schwingklotzes 53 entgegengesetzt zur Uhrzeigerrichtung wird eine entgegengesetzte Einstellung des Ventils 20 herbeigeführt und dasselbe in derselben Weise, wie vorstehend beschrieben, plötzlich in seine äusserste rechtseitige Stellung übergeführt, wie in Fig. 1 und 3 angedeutet. 



   In den Rohren   28   und 24, welche von dem Ventilgehäuse 22 nach den Zylindern 18 führen, sind von Hand einstellbare   Dreiwegehähne   46,46 angeordnet. Der Hahn 46 im Rohr 23 ist mit einem   Auslass-   stutzen 59 verbunden und der Hahn 46 im Rohr 24 verbindet durch eine Nebenleitung   84   die Rohre 24 und 21 miteinander. Durch die Einstellung der Hähne 46 kann das Ventil 20 ausgeschaltet und der volle Druck in den unteren Zylinder 18 eingeleitet werden, während die Luft aus dem oberen Zylinder 18 unabhängig von der Stellung des Ventils 20 abbläst. 



   Für den letzten Stationsbehälter des Systems sind die Ventilverbindungen nicht erforderlich, da nur eine offene Verbindung nach der Hauptleitung 5 notwendig ist. In Fig. 2 ist die Aufhängung dieses Behälters mit Hilfe von Schienen   1. 37   und   Tragdaumen 141, welche   in dem Rahmenträger   1D9   gelagert sind, dargestellt, wobei die einzelnen Teile, welche denen des Behälters 10 entsprechen, mit den gleichen Bezugszahlen unter Hinzufügung von 100 bezeichnet sind. Der Daumenarm   131   ist mit einem halsartigen 
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 artige   Vorsprung 7. 32   wirkt mit einem Stromschalter 114 zusammen.

   Der letztere ist wie ein Druckknopfschalter eingerichtet, welcher den   Stromkreis 13. 3-, 35   öffnet, wenn der Knopf durch den hals- 
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   kreis 5. 3-55, wenn   er durch den Arm   1D   verstellt wird. 



   So lange irgendeine der Lampen des nicht dargestellten Signalapparats   erglüht,   weiss der Wärter auf der Verteilungsstation, dass der zugehörige Behälter entweder bis zu einer gewissen Grenze entleert ist und neu gefüllt wird oder dass er in der Füllung begriffen ist und dass er daher die Staubkohle durch die Hauptletung hindurchpressen muss. Wenn die Lampen   aller Behälter erloschen und nur noch   

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 absperren muss. Beim Erlöschen der letzten Lampe sind alle Behälter gefüllt und die weitere   Zl1fiihrung   von der Verteilungsstation muss aufhören. 



   Der Schwingblock   5. 3   und   Da'Jmenarm 81   mit Stift 32, welche mit den Nasen   54 zusammenwirken,   bilden eine Verbindung zwischen dem Behälter 10 und dem Ventil 20, in welcher sich ein toter Gang befindet.   Hiedureh   wird erreicht, dass der mit Hilfe des Ventils 20 gesteuerte   Schaltha. hn H nur dann   
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 gesetzte Bewegung beinahe vollendet hat. Während des letzten Teiles der   Auf-und Niederbewegungen   des Behälters wird das Ventil 20 langsam in die Mittelstellung geführt, aus welcher es plötzlich in die Endstellung umspringt. 



   Wenn der zu irgendeinem Behälter, z.   B, 70, gehörige Ofen   ausser Tätigkeit gesetzt wird,   während   der Behälter gefüllt werden soll oder gefüllt wird oder wenn der Behälter plötzlich repariert werden muss und es aus diesem oder irgendeinem andern Grunde wünschenswert ist, den betreffenden Behälter aus dem allgemeinen System auszuschalten, so kann das zugehörige Steuerventil 20 durch Einstellung der Dreiwegehähne 46 in den Rohren   2-3 und 84 ausgeschaltet   werden, indem diese Hähne in Richtung des Uhrzeigers um 90  aus derjenigen Lage verstellt werden, in welcher sie in Fig. 3 gezeichnet sind.

   Hiedurch wird die Verbindung-34 zwischen dem Rohr 21 und dem   Rohr 24 geöffnet,   die Verbindung mit dem   Anschluss 58 geschlossen,   das Ausblaserohr   59   mit dem oberen Teil des Rohres 23 verbunden und der untere Teil nach Anschluss 57 abgeschlossen. Hiedurch wird der Schalthahn 11 so eingestellt, dass der Durchgang durch die Hauptleitung frei ist und in dieser Stellung wird der   Sc. halthahn unabhängig   von dem Ventil 20 gehalten, so dass die übrigen Teile des Systems arbeiten können, als ob der   Schalthahn   11 und eine automatische Einrichtung zur Betätigung desselben überhaupt nicht vorhanden wären.

   Soll die automatische Wirkung wieder eingeschaltet werden, so werden die Hähne 46 in die in Fig. 3 gezeichnete Lage zurückgestellt, wodurch die Rohre 23, 24 nach dem Ventil 20 hin geöffnet werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zur Verteilung fliessender Massen, z. B. Staubkohle, dadurch gekennzeichnet, dass von einer Hauptleitung durch Abzweigungen mehrere senkrecht bewegliche, federnd gestützt Behälter beschickt werden mit Hilfe von an den Abzweigungen vorgesehenen   Schalthähnen   oder dgl., die entweder die Zweigleitung mit der Hauptleitung verbinden und letztere nach den folgenden Behältern absperren oder die Zweigleitung absperren und die Hauptleitung hinter der Zweigleitung freigeben, und dass zur Umstellung der Schalthähne durch   Flüssigkeitsdruck   oder Luftdruck betriebene, durch das Steigen und Sinken des betreffenden Behälters gesteuerte Vorrichtungen vorgesehen sind, welche auch unter Ausschaltung der selbsttätigen Steuerung durch Regelung des Druckes von Hand eingestellt werden können.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die an den Abzweigungen vor- gesehenen Schalthähne durch eine hin-und hergehende, durch ein Druckmittel angetriebene Vorrichtung verstellt werden, deren Steuerung durch ein durch das Steigen und Sinken des Behälters verstelltes Ventil bewirkt wird, und dass dieses Ventil das ihm zugeführte Druckmittel je nach seiner Einstellung durch ein Rohr auf die eine oder durch ein anderes Rohr auf die andere Seite der selbsttätigen Schaltvorrichtung leitet, um entweder die Hauptleitung oder die Zweigleitung zu öffnen, wobei das Druckmittel auch unabhängig von dem Ventil so gesteuert werden kann, dass die Zweigleitung abgeschlossen wird.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Organe, welche die Rohre zu der Umschaltvorrichtung unabhängig von der Stellung des betreffenden Behälters unter Druck setzen und entlüften, gleichzeitig die Verbindung nach dem von der Stellung des Behälters abhängigen Steuerventil unterbrechen.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuerventil für die Schalthähne, welches von dem betreffenden Stationsbehälter aus durch einen Mechanismus mit totem Gang eingestellt wird, in den beiden Stirnwandungen seines Gehäuses Druekmittelzuleitungen und in der Seitenwandung, etwa in der Längsmitte, einen Auspuff und zwei Öffnungen zum Anschluss an die beiden Enden der durch das Druckmittel zu bewegenden Schaltvorrichtungen besitzt, welch letztere Öffnungen im gleichen Abstand von den Stirnwandungen liegen, und dass in dem Ventilgehäuse ein von dem Mechanismus mit totem Gang verstellter Doppelkolben sich befindet,
    dessen einzelne Kolbenscheiben eine geringere Dicke als der Abstand der Anschlüsse nach der Schaltvorrichtul1g von den Stirnwandungen des Ventilgehäuses besitzen und so angeordnet sind, dass durch die Bewegung des Doppelkolbens in der einen oder andern Richtung beide Anschlüsse gleichzeitig geöffnet werden, während der Raum zwischen den beiden Kolben dauernd mit dem Auspuff in Verbindung steht, wodurch bei teilweiser Verstellung des Doppelkolbens in der einen oder andern Richtung die dynamische Kraft des durch den freigegebenen Einlass eintretenden Druckmittels den Doppelkolben plötzlich in seine Endstellung verschiebt und die Anschlüsse nach den Enden der Schaltvorriehtung und dem Auspuff voll öffnet.
AT90719D 1918-12-17 1921-03-08 Vorrichtung zur Verteilung fließender Massen, z. B. von Staubkohle, nach verschiedenen Feuerungsstationen. AT90719B (de)

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