AT90703B - Vorrichtung zur Ausnutzung nicht zentrifugaler Massenkräfte. - Google Patents

Vorrichtung zur Ausnutzung nicht zentrifugaler Massenkräfte.

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Emil Faure
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Emil Faure
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    Vorrichtung zur Ausnutzung nicht zentrifugaler Massenkräfte.   
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 eine ungleichförmige oder zusammengesetzte Umlaufbewegung ausführenden Leitung enthalten ist, infolge dieser Umlaufbewegung ausser der Zentrifugalkraft, deren Wirkungen bekannt sind und ausgenutzt werden, auch noch unter der Wirkung einer davon völlig verschiedenen Massenkraft stehen. 



  Die vorliegende Erfindung hat eine Vorrichtung zum Gegenstande, die die Ausnutzung dieser letzteren Kraft ermöglicht. 



   Man kann sich von dieser Kraft im Falle einer zusammengesetzten Umlaufbewegung durch folgende Überlegung eine Vorstellung machen :
Ein Gyroskop (Fig. 1) sei durch die Massen 1, 2 gebildet, die um eine Drehachse. 3-4 umlaufen. die ihrerseits eine Umlaufbewegung um eine Lagerachse 5-6 ausführt. Es ist bekannt, dass eine der Wirkungen dieser zusammengesetzten Umlaufbewegung die ist, dass ein Kräftepaar 7, 8 gebildet wird. das das Bestreben hat, die beiden Achsen 3-4 und 5-6 zum Zusammenfallen zu bringen, d.   b.   dass auf die Massen 1, 2 bei ihrem Durchgang durch die Ebene der beiden Achsen die Kräfte eines   Kräftepaares 9. 70   wirken, die zur Achse. 3-4 parallel sind und auf jenes Ergebnis hinwirken. 



   Lässt man infolgedessen gemäss der Erfindung um die Achse   3-4   (Fig. 2) Rohre 11, 12, die eine Flüssigkeit enthalten, umlaufen, so unterliegen   die Moleküle dieser Flüssigkeit   im Augenblick des Durchganges der Rohre durch die Ebene der beiden Achsen Kräften   1. 3, 14,   die parallel zur Achse   3-1   und 
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 sinne der Pfeile 13 und 14, so ergibt sich daraus ein Umlauf der Rohre um die Achse. 3-4 und die   Erzen-   gung einer gewissen Kraft, die ausgenutzt werden kann. Dies setzt voraus, dass die Vorrichtung vorher in Gang gebracht, d. h. in Umlauf um die beiden Achsen gesetzt worden ist, da die erwähnten Kräfte sich nur infolge der zusammengesetzten Umlaufbewegung entwickeln.

   Die Einführung der Flüssigkeit unter Druck hat dann die Wirkung, die Umlaufbewegung zu unterhalten. 



   Nachdem durch diese Überlegung das Wesen der entdeckten und auszunutzenden Kräfte verständlich gemacht ist, sei festgestellt, dass die Erfindung ganz allgemein in einer Vorrichtung besteht mit Flüssigkeitsleitungen, die um eine Drehachse herum angeordnet sind und eine solche Bewegung erhalten, dass die Flüssigkeit anderen als zentrifugale Massenkräften unterliegt.

   Diese Kräfte treten sowohl bei einer einfachen Drehbewegung (d. h. um eine einzige Achse) mit   ungleichförmiger   Geschwindigkeit. als auch bei einer zusammengesetzten Drehbewegung (d. h. um zwei Achsen) auf. 

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 die Ebene der beiden Achsen ein Druck : gleichzeitig werden die Verbindungen mit den Kammern    je   :

     26   des Steuerhahnes 21 hergestellt, wie es in der Zeichnung dargestellt ist und die Flüssigkeit bewegt "ich in der Richtung der Pfeile, indem sie durch 16 angesaugt und durch   15 fortgedrückt wird. -     In Wirklichkeit fällt die Mittelebene 3   (Fig. 3') der beiden Öffnungen 27, 28 des Hahnes 21 nicht mit der Ebene 36 der beiden Drehachsen zusammen, vielmehr ist sie von ihr um einen Winkel a in der 
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 menge richtet. 



   Die beschriebene   Vorrichtung könnte   auch als Kraftmaschine benutzt werden. Dreht man sie   nämlich   an und schickt dann Flüssigkeit unter Druck hinein, so setzt der Induktor seine   Fmlauibewegung   
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 eine Umlaufbewegung der Achse   15-16   hervor, von der man die erzeugte Triebkraft abnehmen kann. 



   Will man eine Vorrichtung mit zusammengesetzter   Drehbewegung   als Pumpe für ein Gas betreiben, so wird man mehrere der beschriebenen gleichartigen Vorrichtungen hintereinander anordnen, um eine stufenweise Verdichtung zu erzielen. 
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 Saugventil 46 mit einem Saugrohr 47 und durch ein   Druckventil48 mit dem Druckrohr   49 verbunden ist. 



  Ebenso steht das Rohr   4'5   mit einem Gehäuse mit Saugventil 57 und Druckventil   60   in Verbindung. 
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 des gyroskopisches Kraftlinienflusses hervorbringt und infolgedessen in der Flüssigkeit bei jeder halben Schwingung Druckwirkungen erzeugt, die ihre Bewegung bald in dem einen, bald im anderen Sinne bestimmen. Die   Gleichrichtung der Strömung geschieht durch   die Wirkung der Ventile derart, dass die Strömung vom Saugrohr 47 zum Druckrohr 49 stattfindet. Für eine bestimmte   Schwingbewegung   der Welle ist der Druck eine Funktion der Windungszahl des Rohres. 



   Bei einer gegebenen Vorrichtung und einer gegebenen Betriebsweise kann man den Druck dadurch verändern, dass man die Neigung der Windungen auf der Welle verändert. 



   Die Ventilgehäuse könnten durch eine Schiebersteuerung ähnlich der einer Kolbendampfmaschine ersetzt werden. 



   Soll eine Vorrichtung mit einfacher, schwingender Drehbewegung nach Art der beschriebenen zum Verdichten eines Gases verwendet werden, so wird man mehrere Induktoren in Serie schalten, um eine stufenweise Verdichtung zu erhalten. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Vorrichtung   zur   Ausnützung   nicht zentrifugaler Massenkräfte, dadurch gekennzeichnet, dass sie um eine Drehachse herum angeordnete, eine Flüssigkeit aufnehmende Leitungen besitzt. die derart bewegt werden, dass die Flüssigkeit der Wirkung nicht zeutrifugaler Massenkräfte unterworfen wird, 
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Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitungen eine einfache ungleieh- förmige Umlaufbewegung, insbesondere eine schwingende Bewegung um ihre Drehachse erhalten.
    3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch ein Rohr (39). das unter fester Verbindung in Schraubenwindungen um eine Welle (. 37) gewickelt ist, die eine einfache hin-und hergehende Bewegung um ihre Achse erhält, wobei das Rohr an jedem Ende mit Ventilgehäuses verbunden ist, die derart angeordnet sind, dass der Zufluss und der Abfluss der Flüssigkeit stets in gleichem Sinne stattfindet.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehuchse der Rohre eine Umlaufbewegung um eine Lagerachse erteilt wird.
    5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, gekennzeichnet durch einen Induktor, der aus Leitungen (29, 30) in Form von Windungen gebildet ist, die unter sieh an einem ihrer Enden in Verbindung stehen, und der eine Drehachse umgibt, wobei ein mit dieser Drehachse fest verbundener Steuerhahn (21) von zwei einander gegenüberstehenden Windungen, wenn diese in die Nähe der Ebene der beiden Achsen kommen, die eine mit dem Flüssigkeitszufluss (16), die andere mit dem Flüssigkeitsabfluss (15) verbindet, wobei ferner eine mit der den Induktor tragenden Drehachse fest verbundene Lagerwelle den Induktor trägt, mit dem ein Zahnrad (32) verbunden ist, das mit einem in gleicher Achse mit der Lagerwelle liegenden Zahnrad (3. 3) in Eingriff steht.
AT90703D 1920-07-20 1920-12-23 Vorrichtung zur Ausnutzung nicht zentrifugaler Massenkräfte. AT90703B (de)

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