AT90646B - Beharrungsregler für Kraftmaschinen. - Google Patents

Beharrungsregler für Kraftmaschinen.

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AT90646B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
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   Gegenstand der Erfindung ist ein Beharrungsregler für Kraftmaschinen. bei dem die Vorrichtung zum Einstellen der Geschwindigkeit der zu regelnden Welle durch ein elektrisches Kontaktglied gesteuert wird. Dieses läuft mit der Welle um, ist aber sowohl ihr gegenüber wie gegenüber der Beharrungsmasse beweglich, u. zw. ist seine Stellung abhängig von der Relativlage der   Beharrungsmasse   zur Welle. Ein solches elektrisches Kontaktglied lässt sich mit der Welle und der   so verbinden,   dass es schon bei kleiner Relativbewegung dieser beiden erhebliche Regelwege zurücklegt, und   trotzden@ lässt es sich   so leicht bauen dass seine Bewegung und seine   Lagerung nur versehwindend kleine Widerstände   bietet. 



   Bei der Beweglichkeit und Feinfühligkeit, die dieses Kontaktglied haben   muss.   ergeben sich erheb- 
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 wirkung   untelliegt   und ausserdem bei auftretenden Beschleunigungen mehr oder weniger starke tangentiale Stösse erleidet. Da zur Erzielung grosser Feinfühligkeit grosse Übersetzungen angewendet werden   müssen,   so machen sich alle diese Einflüsse in entsprechend verstärktem Masse geltend. 



   Alle diese Schwierigkeiten werden gemäss der Erfindung durch besondere Mittel   überwunden,   die 
 EMI1.3 
 trägen Masse in ihre Nullage. 



   Auf der Schwungmasse a sind zwei Hebel   symmetrisch   angeordnet, die um die gegebenenfalls auch durch Kreuzfedern herstellbaren Drelipunkte e und j drehbar sind. An dem kleinen Hebelarm greifen 
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   Arm M mitgenommen   werden. Der an der Rolle m befestigte Arm n ist das elektrische Kontaktglied. Bei der Bewegung kommt der   Arm 11,   mit einem elektrischen Kontakt o oder p in   Berührung,   wodurch die Geschwindigkeit erhöht bzw. herabgesetzt wird. Der Faden wird mit den beiden Hebeln zweckmässig mittels Federn q und 'verbunden, die ihn dauernd unter einer gewissen Spannung halten und gleichzeitig   Stösse   und   Zerrungen   aufnehmen.

   Durch die Verwendung des Fadens werden nicht nur die mit dem langen Hebelarm verbundenen Massen aufs äusserste vermindert, es wird vielmehr auch die Reibung auf ein   Mindestmass zurückgeführt   und jeder Spielraum vermieden, wie er beispielsweise bei gelenkigen Verbindungen unvermeidlich wäre. Dadurch werden sowohl bei sinkender wie bei steigender Geschwindigkeit eindeutige Einstellungen des Armes M in Abhängigkeit von den   Relativverschiebungen zwischen Schwung-   masse und Welle gewährleistet. 



   Eine weitere Schwierigkeit besteht darin. dass beim Überschreiten einer gewissen Beschleunigung. bzw. einer gewissen Relativbewegung der Schwungmasse gegen die Welle   Kräfte auftreten,   die zur   Zer-     Störung   der leicht beweglichen und äusserst   feinen   Teile führen können.

   Es ist daher die Anordnung so getroffen, dass zu grosse Ausschläge durch   Anschläge-verhindert werden,   und dass anderseits die sämtlichen   Massen der ganzen Vorrichtung, die eine Relativbewegung gegeneinander ausführen können. rechtzeitig und möglichst stetig abgebremst werden, wenn die gegenseitigen Beschleunigungen eine gewisse Grösse   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 Empfindlichkeitsgrenze wirkt ein Regler der hier beschriebenen Art wie eine unendlich grosse Masse, indem er jede ihm entzogene Energie sofort selbsttätig wieder ersetzt. 
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 bunden ist. während der andere mit der Welle verbunden ist.   Diese Hilfsschwungmasse   wird sich mit einer von der Umlaufgeschwindigkeit abhängigen Kraft in radialer Richtung zu entfernen streben.

   Sie ist so anzuordnen, dass sie bei einer Bewegung der trägen Masse aus ihrer Nullage heraus im einen oder anderen Sinne jedesmal der Umlaufachse genähert wird. Sie liefert alsdann eine mit der Umlaufsgeschwindigkeit wachsende Direktionskraft, deren Grösse durch geeignete Bemessung der Hilfsmasse und ihrer Verbindungsglieder mit den Drehzapfen jede gewünschte   Grösse   erhalten kann. Bei der Anordnung dieser Hilfsmasse ist-wie in entsprechender Weise überall bei der Durchbildung der   Vorrichtung-dafür   Sorge zu tragen, dass durch symmetrische Anordnung mehrerer Schwungmassen eine möglichst vollständige   Kompensierung   des Einflusses der Masse und ihrer Lageänderungen auf das ganze System bewirkt ist. 



   Ein Ausführungsbeispiel ist in Fig. 3 dargestellt. Die zuregelnde Welle ist mit   1,   die   Beharren,,'-   masse mit 2 und die Hilf masse mit. 3 bezeichnet. Die beiden Lenker 8 und 9 sind im Mittelpunkt 6 der   Hilfsmasse B drehbar l1efestigt.   Der Lenker 8 ist ausserdem bei 4 an dem Arm 7 angelenkt. der fest auf der Welle 1 sitzt ; der Lenker 9 ist durch einen Zapfen   5   mit   der-PeLarrungsmasse   2 drehbar verbunden. Der Mittelpunkt der Welle 1 und die Zapfen 5 und 6 liegen bei Nullage des Reglers in einer geraden Linie. Eilt aber die Beharrungsmasse 2 vor oder nach, so entsteht bei 5 ein Winkel. 
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 die   Beharrungsmasse   2 in die Nullage   zurückzuholen.

   Des Gleichgewichts wegen   sind dieselben Glieder symmetrisch noch einmal   angebracht.   



   Der Vorteil, den die Verwendung eines elektrischen Kontaktgliedes bei Beschleunigungsreglern mit sieh bringt, liegt schon in der Vermeidung weiterer mechanischer   Übertragungsglieder,   die für einen empfindlichen Regler eine viel zu grosse Hemmung bedeuten würden. Ausserdem liegt aber ein bedeutender Vorteil darin, dass man die Regelung jederzeit durch einen einfachen Handgriff oder durch eine selbsttätige Vorrichtung aus-und einschalten kann. Man kann so beispielsweise der zu regelnden Welle nach Ausschaltung der Regulierung eine beliebige Geschwindigkeit geben. Diese hält alsdann der Regler nach seiner Einschaltung selbsttätig aufrecht.

   Hiedurch erst wird es auch beispielsweise möglich, umlaufende Vorrichtungen, die auf eine ganz bestimmte, von den jeweilig gegebenen Verhältnissen abhängige Umlaufzahl aufs genaueste eingeregelt und dann auf dieser Geschwindigkeit genau gehalten werden sollen, zunächst durch   allmähliche   Veränderung der Geschwindigkeit auf die richtige Geschwindigkeit einzustellen und alsdann durch Einschalten des Reglers die Geschwindigkeit aufrechtzuerhalten. Dies ist eine Aufgabe, die in manchen Gebieten von grosser Bedeutung ist, z. B. wenn es sich darum handelt, einen umlaufenden 
 EMI3.3 
 gungszahl des Senders sein soll, auf diese Geschwindigkeit einzustellen, sei es, dass es sich darum handelt, Signale aufzunehmen, deren Senderfrequenz überhaupt nicht vorher bekannt ist, oder sei es, dass diese
Frequenz sich während des Betriebes ändert.

   Solchen Änderungen sind auch gleichwertig die durch den
Dopplereffekt entstehenden Änderungen der   Sehwingungszahl am Empfangsort.   wenn dieser selbst gegen den Sender relativ bewegt ist. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Beharrungsieglei für Kraftmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung zum Einstellen der Geschwindigkeit der zu regelnden Welle (b) durch ein mit dieser Welle umlaufendes, der Be-   harrungsmasse   (a) gegenüber bewegliches elektrisches Kontaktglied (n) gesteuert wird. dessen Steuer- 
 EMI3.4 


Claims (1)

  1. 4. Beharrungsregler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an den gegeneinander beweglichen Teilen nachgiebige Anschläge (Federn s, t) angebracht sind, deren Spannungsenergie bei der Umkehr EMI3.5
AT90646D 1917-09-17 1918-09-14 Beharrungsregler für Kraftmaschinen. AT90646B (de)

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AT90646D AT90646B (de) 1917-09-17 1918-09-14 Beharrungsregler für Kraftmaschinen.

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