AT90286B - Einrichtung an Kinematographenapparaten zur Erzielung zeitlicher Zusammenstimmung bei musikalisch-kinematographischen Vorführungen. - Google Patents

Einrichtung an Kinematographenapparaten zur Erzielung zeitlicher Zusammenstimmung bei musikalisch-kinematographischen Vorführungen.

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AT90286B
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Austria
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cinematographic
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Inventor
Cipriano Vische
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Cipriano Vische
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  • Projection Apparatus (AREA)
  • Devices For Indicating Variable Information By Combining Individual Elements (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   Die Erfindung betrifft eine Einrichtung an Kinomatographenapparaten, mittels welcher bei der Aufnahme von belebten Szenen die synchrone, gleichzeitige Registration des Taktes der die Szene begleitenden Musik auf dem   laufenden   Film erzielt wird und überdies eine   Eimichtug.   durch welche mittels der auf dem negativen Film el zeugten Zeichen die synchrone gleichzeitige Taktanzeige an den   Dirigenten   der die Projektion   begleitenden Musik bewerkstelligt wird.   



   Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, dass der   Kinomatographenapparat mit elektro-   
 EMI1.2 
 Filme angebracht werden und dieser Film durch Ablaufen auf einer besonders gestalteten Trommel im   Projektionsapparat aufeinanderfolgende Kontakte bewirkt, die wiederum Stromschlüsse veraulassen, welche das Anzeigen des Taktes der die Projektion begleitenden Musik an den Dirigenten bewirken.   



   Die Erfindung ist beispielsweise in den Figuren der beiliegenden Zeichnungen dargestellt. 



   In diesen Zeichnungen ist Fig. 1 ein Vertikalschnitt des Aufnahmsapparates mit der Stichvorrichtung des negativen Films in Verbindung mit dem   Tastenschalter   am Musikständer; Fig. 2 stellt den Projektionsapparat in einer teilweisen Ansicht in Verbindung mit dem auf   dem Musikständer angebrachten   Taktanzeiger dar ; Fig. 3 stellt eine obere Ansieht der Stichvorrichtung am Aufnahmeapparat dar; Fig. 4 
 EMI1.3 
 Fig. 10 ; Fig. 12 ein Schnitt nach der Linie B-B von Fig. 10.

   Fig. 13 und 14 sind zwei unter rechtem Winkel genommene Ansichten des   Taktanzeigers am Musik-Ständer : Fig. 15.   16 und 17 sind eine obere, vordere und eine Seitenansicht des Taktzählers am Musikständer;
Fig. 18 ist ein vertikaler Schnitt nach der Linie   A-A   von Fig. 19 und Fig. 19 ein hori- 
 EMI1.4 
 Trommelpaaren durchläuft der Film ein horizontales Wegstück, über welches derselbe durch die unteren Führungen 6, die seitlichen Führungen   7,   die Schuhe 8 und die unter den Schuhen angebrachten, leicht 
 EMI1.5 
 
 EMI1.6 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
   schluss   eingestellt hat. Durch Einführung des Steckkontaktes in die Kontaktdose 14 wird der Stromkreis der Stichvorrichtung des Films mit dem Stromkreise des Tastenschalters auf dem Notenständer verbunden.

   Der Tastensehalter, Fig. 6 und 7, umfasst innerhalb des Gehäuses 25 die Metallplatte 26, auf der die Klemme   '   und die isolierte Plattenklemme 28 angeordnet sind, welch letztere ihrerseits mit der Klemme 29 des   Quecksilber enthaltenden Gefässes. 30   in leitenden Verbindung steht. Ein um die   Welle 38   drehbar ange- 
 EMI2.2 
 Quecksilber des Gefässes 30 zu regulieren, Federn 38, die um die Welle 32 herum angeordnet sind, bezwecken, die Taste immer in gehobener Stellung zu   erhalten. : 19 ist   eine Feder, die bezweckt, dem Hebel fortgesetzt eine Verdrehung   zum   Eintauchen der Spitze 36 in das Quecksilber zu verleiben.

   Durch Schlagen 
 EMI2.3 
 schalter und somit in der Stichvorrichtung schliessen und das Stossen eines Stiches in den laufenden   nega-   tiven Film zu veranlassen. Der so mit Stichen verschene Film wird nach erfolgter Herstellung des positiven Films neben dem letzteren ausgebreitet und nun im positiven Film so viel Löcher angebracht, wie der negative Film Stiche hat. Diese Locher werden jedoch auf dem positiven Film, wenn nötig, derart verschoben, dass ein Loch jeweilig auf die zunächst liegende Teilungslinie des Quadrates zu liegen kommt. 
 EMI2.4 
 achse senkrechten Ebene sind in   den Löchern 46   radial sieh verschiebende   Kölbchen   47 angeordnet, die durch Spiralfedern 48 nach   aussen     gedrückt     werden.

   Diese Kölbchen   sind über einen Teil der Umdrehung der Trommel 40 zwangläufig an einem   sphalförmigen   Bande   4. 9 geführt und befreien sieh über   den Rest der Umdrehung von diesem Bande. Jedes Kölbehen 47 ist mit einer Kontaktfeder 50 versehen. welche in einer bestimmten radialen Verschiebung des   Kölbchens   mit je einer weiteren Feder 51 in Berührung   kommt,   die in der gleichen Ebene durch die   Trommelachse   mit der entsprechenden Feder 50 liegt.

   Die 
 EMI2.5 
 eingeschaltet ist, verbinden sich mit dem doppelten Elektromagneten 55, der einen Anker 54 besitzt, der beim   Stromsehluss   durch die Magnete angezogen wird und jeweils durch Schlagen auf eine geeignete Unterlage einen deutlich   vernehmbaren Laut erzeugt,   den Takt anzeigend. Beim Laufen des Films über die Trommel 40 werden die Kölbehen 47 über die Wegstrecke, in der sie vom Bmde 49 befreit sind, leicht gegen den Film anliegen. Wenn nun ein   Filmloch   einem Loche   der Trommel gegenübersteht,   wird das   Kölbchen   den Film durchstossen und, in seine   äusserste radiale   Stellung gelangt, den Stromkreis schliessen.

   Wenn 
 EMI2.6 
 Stellung durch den Film selber gehalten, bei weiterer Verdrehung der Trommel hingegen wieder mit dem Bande   49   in Eingriff gelangen. Beim Stromschluss durch die   Leiter 61-62 schliesst   der Anker 54 durch die Leiter 63 und 64 einen weiteren Stromkreis, u   zw.   den Stromkreis des Taktzählers, Fig. 13,14, 15,16, 17, indem durch Verschieben der Stange 56 die beiden Pole 51 miteinander in Berührung gebracht werden. 



  Infolge des Stromschlusses in den Leitern   63-64   wird durch den Elektromagneten 65 der Anker 66 angezogen, der drehbar   um   den Drehpunkt 67 gelagert ist, während der Hebel   68,   der mit einem Zahne auf dem gezahnten Umfang des Rades 69 aufliegt, dieses Rad bei jedem   Stromschluss   um einen Zahn dreht. 



  Diese Umdrehung bewirkt die Verschiebung einer Nummer auf der Trommel 70, welche die fortlaufenden Nummern von 0-70 trägt. Nummern, welche in entsprechender Weise ebenfalls auf dem Filme angebracht sind. Der   Taktzähler   ist ferner so eingerichtet, dass je eine mehrfache Taktzahl von 10 fortlaufend angezeigt 
 EMI2.7 
 Takt verlieren zu lassen ; und wenn dies doch geschehen sollte, dem Dirigenten zu ermöglichen, sich rasch wieder zu orientieren. Ein Zerreissen des Films in der Kabine wird dem Dirigenten ebenfalls gestatten, sich rasch mit dem Maschinisten ins Einverständnis zu setzen, um die Fortführung der Projektion und der diese begleitenden Musik wieder aufzunehmen. Die Stichvorrichtung kann für das synchrone Taktanzeigen 

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 eines negativen Films oder auch eines positiven shcon fertiggestellten Films dienen.

   Bei Verwendung des letzteren wird die   Stichvor/iehtung   auf den   Projektionsapparat aufgesetzt.   



   Die in Fig. 18 und 19 dargestellte Einrichtung   dient dazu. die synchrone Registrierung des Taktes   an einem negativen Film mittels Lichteinwirkung zu bewirken. 



   Gemäss diesen Figuren sind innerhalb eines Gehäuses 71 auf dem Aufnabmeapparate in gleicher 
 EMI3.1 
 Lichtstrahl den Rand des negativen Films trifft. Bei der   Entwicklung   des negativen Films werden kleine   Streiien   erzeugt. welche in entsprechender Weise wie die mittels der Lochvorrichtung erzugten Stiche weiter verwendet werden. 
 EMI3.2 
 im Schlagen leitet und hat diese Taktleitung in gleicher Weise auch bei der Projektion des   Filme zu ge-     sehE'hen. 



  PATENT-AXSPRÜr'HE :  
1. Einrichtung an Kinematographenapparaten zur Erziching zeitlicher Zusammenstimmung bei   musikalisch-kinematographischen     Vorführungen,   dadurch gekennzeichnet, dass der Musikständer des Dirigenten mit einem elektrischen Tastenschalter ausgerüstet ist, mittels welchem der Diligent bei der Aufnahme der belebten Szene durch fortgesetztes   Schlagen des Taktes   auf die Taste des Tastenschalters 
 EMI3.3 
   Stichvorrichtungim Aufnahmeapparat betätigen, derart.   dass bei jedem   Taktschlag   im laufenden negativen Film ein Stich erfolgt.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung zur Projektion des mittels Einrichtung nach Anspruch 1 hergestellten Filmbandes. dadurch gekennzeichnet, dass der Film bei der Projektion über eine Trommel gelührt wird, die in einer zur EMI3.4 durch Einwirken auf einen Elektromagneten und seinen. Anker letzteren bei jedem Stromschluss auf eine Unterlage sehlagen lässt, wodurch der Takt angezeigt wird.
    3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass im Stromkreise des Projektionsappa- rates und der Taktanzeigevorrichtung auf dem Musikständer ein Nebenstromkreis eingeschaltet ist, der bei jedem Stromschluss bzw. Taktanzeige sich ehenfalls schliesst und dass dieser Stromschluss einen Taktzähler betätigt, der in fortlaufenden Nummern, die in entsprechender Weise auch au ! dem Filme aufgetragen sind, die Taktzahl anzeigt.
    4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass durch das Taktanschlagen des EMI3.5
    5. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Film im Aufmhmeapparat über ein Wegstück in einer horizontalen Führung geführt wird. unterhalb welcher ein der Filmrichtungsebene verdrehbarer und in der Höhe einstellbarer zweiarmiger Hebel angeordnet ist, der am oberen Ende eine Spitze trägt und bei jedem Stromschluss im Tastenschalter nach oben gedrückt mit seiner Spitze den in Bewegung befindlichen Film durchstösst und die Nadel infolge der Verdrehung und Laufens des Hebels auf einer Führung allmählich aus dem Filme zurückgezogen wird. worauf der Hebel selbsttätig in seine nrsprüngliche Stellung zurückkehrt, um für einen weiteren Stich bereit zu sein.
AT90286D 1920-04-09 1921-04-06 Einrichtung an Kinematographenapparaten zur Erzielung zeitlicher Zusammenstimmung bei musikalisch-kinematographischen Vorführungen. AT90286B (de)

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