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Die Erfindung betrifft eine Einrichtung an Kinomatographenapparaten, mittels welcher bei der Aufnahme von belebten Szenen die synchrone, gleichzeitige Registration des Taktes der die Szene begleitenden Musik auf dem laufenden Film erzielt wird und überdies eine Eimichtug. durch welche mittels der auf dem negativen Film el zeugten Zeichen die synchrone gleichzeitige Taktanzeige an den Dirigenten der die Projektion begleitenden Musik bewerkstelligt wird.
Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, dass der Kinomatographenapparat mit elektro-
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Filme angebracht werden und dieser Film durch Ablaufen auf einer besonders gestalteten Trommel im Projektionsapparat aufeinanderfolgende Kontakte bewirkt, die wiederum Stromschlüsse veraulassen, welche das Anzeigen des Taktes der die Projektion begleitenden Musik an den Dirigenten bewirken.
Die Erfindung ist beispielsweise in den Figuren der beiliegenden Zeichnungen dargestellt.
In diesen Zeichnungen ist Fig. 1 ein Vertikalschnitt des Aufnahmsapparates mit der Stichvorrichtung des negativen Films in Verbindung mit dem Tastenschalter am Musikständer; Fig. 2 stellt den Projektionsapparat in einer teilweisen Ansicht in Verbindung mit dem auf dem Musikständer angebrachten Taktanzeiger dar ; Fig. 3 stellt eine obere Ansieht der Stichvorrichtung am Aufnahmeapparat dar; Fig. 4
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Fig. 10 ; Fig. 12 ein Schnitt nach der Linie B-B von Fig. 10.
Fig. 13 und 14 sind zwei unter rechtem Winkel genommene Ansichten des Taktanzeigers am Musik-Ständer : Fig. 15. 16 und 17 sind eine obere, vordere und eine Seitenansicht des Taktzählers am Musikständer;
Fig. 18 ist ein vertikaler Schnitt nach der Linie A-A von Fig. 19 und Fig. 19 ein hori-
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Trommelpaaren durchläuft der Film ein horizontales Wegstück, über welches derselbe durch die unteren Führungen 6, die seitlichen Führungen 7, die Schuhe 8 und die unter den Schuhen angebrachten, leicht
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schluss eingestellt hat. Durch Einführung des Steckkontaktes in die Kontaktdose 14 wird der Stromkreis der Stichvorrichtung des Films mit dem Stromkreise des Tastenschalters auf dem Notenständer verbunden.
Der Tastensehalter, Fig. 6 und 7, umfasst innerhalb des Gehäuses 25 die Metallplatte 26, auf der die Klemme ' und die isolierte Plattenklemme 28 angeordnet sind, welch letztere ihrerseits mit der Klemme 29 des Quecksilber enthaltenden Gefässes. 30 in leitenden Verbindung steht. Ein um die Welle 38 drehbar ange-
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Quecksilber des Gefässes 30 zu regulieren, Federn 38, die um die Welle 32 herum angeordnet sind, bezwecken, die Taste immer in gehobener Stellung zu erhalten. : 19 ist eine Feder, die bezweckt, dem Hebel fortgesetzt eine Verdrehung zum Eintauchen der Spitze 36 in das Quecksilber zu verleiben.
Durch Schlagen
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schalter und somit in der Stichvorrichtung schliessen und das Stossen eines Stiches in den laufenden nega- tiven Film zu veranlassen. Der so mit Stichen verschene Film wird nach erfolgter Herstellung des positiven Films neben dem letzteren ausgebreitet und nun im positiven Film so viel Löcher angebracht, wie der negative Film Stiche hat. Diese Locher werden jedoch auf dem positiven Film, wenn nötig, derart verschoben, dass ein Loch jeweilig auf die zunächst liegende Teilungslinie des Quadrates zu liegen kommt.
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achse senkrechten Ebene sind in den Löchern 46 radial sieh verschiebende Kölbchen 47 angeordnet, die durch Spiralfedern 48 nach aussen gedrückt werden.
Diese Kölbchen sind über einen Teil der Umdrehung der Trommel 40 zwangläufig an einem sphalförmigen Bande 4. 9 geführt und befreien sieh über den Rest der Umdrehung von diesem Bande. Jedes Kölbehen 47 ist mit einer Kontaktfeder 50 versehen. welche in einer bestimmten radialen Verschiebung des Kölbchens mit je einer weiteren Feder 51 in Berührung kommt, die in der gleichen Ebene durch die Trommelachse mit der entsprechenden Feder 50 liegt.
Die
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eingeschaltet ist, verbinden sich mit dem doppelten Elektromagneten 55, der einen Anker 54 besitzt, der beim Stromsehluss durch die Magnete angezogen wird und jeweils durch Schlagen auf eine geeignete Unterlage einen deutlich vernehmbaren Laut erzeugt, den Takt anzeigend. Beim Laufen des Films über die Trommel 40 werden die Kölbehen 47 über die Wegstrecke, in der sie vom Bmde 49 befreit sind, leicht gegen den Film anliegen. Wenn nun ein Filmloch einem Loche der Trommel gegenübersteht, wird das Kölbchen den Film durchstossen und, in seine äusserste radiale Stellung gelangt, den Stromkreis schliessen.
Wenn
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Stellung durch den Film selber gehalten, bei weiterer Verdrehung der Trommel hingegen wieder mit dem Bande 49 in Eingriff gelangen. Beim Stromschluss durch die Leiter 61-62 schliesst der Anker 54 durch die Leiter 63 und 64 einen weiteren Stromkreis, u zw. den Stromkreis des Taktzählers, Fig. 13,14, 15,16, 17, indem durch Verschieben der Stange 56 die beiden Pole 51 miteinander in Berührung gebracht werden.
Infolge des Stromschlusses in den Leitern 63-64 wird durch den Elektromagneten 65 der Anker 66 angezogen, der drehbar um den Drehpunkt 67 gelagert ist, während der Hebel 68, der mit einem Zahne auf dem gezahnten Umfang des Rades 69 aufliegt, dieses Rad bei jedem Stromschluss um einen Zahn dreht.
Diese Umdrehung bewirkt die Verschiebung einer Nummer auf der Trommel 70, welche die fortlaufenden Nummern von 0-70 trägt. Nummern, welche in entsprechender Weise ebenfalls auf dem Filme angebracht sind. Der Taktzähler ist ferner so eingerichtet, dass je eine mehrfache Taktzahl von 10 fortlaufend angezeigt
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Takt verlieren zu lassen ; und wenn dies doch geschehen sollte, dem Dirigenten zu ermöglichen, sich rasch wieder zu orientieren. Ein Zerreissen des Films in der Kabine wird dem Dirigenten ebenfalls gestatten, sich rasch mit dem Maschinisten ins Einverständnis zu setzen, um die Fortführung der Projektion und der diese begleitenden Musik wieder aufzunehmen. Die Stichvorrichtung kann für das synchrone Taktanzeigen
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eines negativen Films oder auch eines positiven shcon fertiggestellten Films dienen.
Bei Verwendung des letzteren wird die Stichvor/iehtung auf den Projektionsapparat aufgesetzt.
Die in Fig. 18 und 19 dargestellte Einrichtung dient dazu. die synchrone Registrierung des Taktes an einem negativen Film mittels Lichteinwirkung zu bewirken.
Gemäss diesen Figuren sind innerhalb eines Gehäuses 71 auf dem Aufnabmeapparate in gleicher
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Lichtstrahl den Rand des negativen Films trifft. Bei der Entwicklung des negativen Films werden kleine Streiien erzeugt. welche in entsprechender Weise wie die mittels der Lochvorrichtung erzugten Stiche weiter verwendet werden.
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im Schlagen leitet und hat diese Taktleitung in gleicher Weise auch bei der Projektion des Filme zu ge- sehE'hen.
PATENT-AXSPRÜr'HE :
1. Einrichtung an Kinematographenapparaten zur Erziching zeitlicher Zusammenstimmung bei musikalisch-kinematographischen Vorführungen, dadurch gekennzeichnet, dass der Musikständer des Dirigenten mit einem elektrischen Tastenschalter ausgerüstet ist, mittels welchem der Diligent bei der Aufnahme der belebten Szene durch fortgesetztes Schlagen des Taktes auf die Taste des Tastenschalters
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Stichvorrichtungim Aufnahmeapparat betätigen, derart. dass bei jedem Taktschlag im laufenden negativen Film ein Stich erfolgt.