AT89867B - Stützvorrichtung für die Bodenklappe an Selbstentladewagen. - Google Patents

Stützvorrichtung für die Bodenklappe an Selbstentladewagen.

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AT89867B
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Orenstein & Koppel Ag
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
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    Au Selbstentladewagen mit festen Stirnwänden, kippbaren Boden und als Rutschfläche für das Ladegut sich einstellender Seitenwand sind als Stützvorrichtung für die Bodenklappe stan mit letzterer   
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 Stützung der Bodenklappe zu   ungiinstiger Beanspruehullg   derselben führt und   zu (lem das nur durch   Kraftschluss bedingte Zusammenwirken von Rollbahn und Bodenklappe keine genügend sichere Führung 
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 bewegung des   Kippbodens herbeiführen,   dass die Entladung in genügendem Abstande von dem Gleise erfolgt.

   Ausserdem bewirkt die Neigung der   Stützende !.   dass der Boden sofort zu Beginn der Öffnungsbewegung eine erhebliche Senkung erfährt, wodurch die Reibung des Ladegutes an den Stirnwänden vermindert und damit gleichfalls der beim Öffnen zu überwindende Widerstand vorteilhaft verringert wird. 



   Da bei schwer zu entladendem Ladegut eine so   grosse   Neigung des Kippbodens verlangt wird, dass bei entsprechender Bemessung der   Stützpendel   in ihrer bisherigen Anordnung die Standsicherheit des Fahrzeuges bei der Entladung gefährdet werden kann, ist, und dieses bildet das Wesen der Erfindung, das an das Wagengestell angelenkte Stützpendel auch mit der Bodenklappe gelenkig verbunden und 
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 gesehen, so dass der Kippboden gezwungen wird, gegen Ende der Entladebewegung eine Drehung um das obere   Stützgelenk   auszuführen. Hiebei muss aber die Gelenkverbindung zwischen Bodenklappe und Seitenwand so ausgebildet sein, dass sie in   gewissem Masse   eine Verschiebung der Gelenkachse gegenüber der Bodenfläche zulässt.

   Oft wird man auch das Gelenk ganz fortlassen können und die Unterkante der Seitenwand stumpf gegen die   Bodentl äche   stossen lassen,. wobei ein Anschlag auf letzterer die Seitenwand gegen Abgleiten sichert ; denn diese Anordnung bedingt durch Reibungsschluss zunächst wie eine Gelenkverbindung Drehen von Boden und Seitenwand um die Unterkame der Seitenwand, während unter Überwindung der Reibung ein Gleiten möglich wird, sobald die Stützpendel gegen den erwähnten Anschlag stossen und infolgedessen die Bodenklappe zur Drehung um die Achse des oberen   Stützgelenkes   gezwungen ist.

   Die letztgenannte Anordnung bietet den technischen Vorteil grosser konstruktiver Einfachheit und gewährt überdies die Möglichkeit, Reste des Ladegutes, die bei der bisher üblichen einfachen Gelenkverbindung in den Ecken des   Laderaumes zurückbleiben   würden, durch die als Abstreifer wirkende Kante der Seitenwand herauszubringen. 



   Die auf der Entladeseite vorgesehene um ihre obere Kante schwingende Seitenwand muss so bewegt werden, dass sie, insbesondere dann, wenn sie mit Einrichtungen zur Stützung des Bodens in der Verschlusslage versehen ist, genügend weit ausgeschwenkt wird, bevol die Bodenklappe in Bewegung kommt. Dies wird dadurch erreicht, dass die Antriebskurbeln der Schubkurbelgetriebe für die Bodenklappe und die Seitenwand auf der Entladeseite auf der gemeinsamen Antriebswelle in bekannter Weise so gegeneinander versetzt sind, dass bei   Verschlussstellung'der Antrieb   der Bodenklappe sich   nahezu   in der Totlage befindet. also im Augenblicke des Öffnen, der Klappe noch keine Bewegung erteilt, während das Antriebsgestänge der Seitenwand.

   dessen Kurbel in der Verschlussstellung einen genügend grossen Winkel mit der Schub- 

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 wertvolle Wirkung erzielt, dass durch die Seitenwand und ihr noch in wirksamer Stellung befindliche Antriebsgestänge die bereits in die horizontale Lage   überführte   Bodenklape vollends in die Schlusslage geschoben wird. während durch das nahe der Totlage befindliche Antriensgestänge der Bodenklappe 
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 zeigt. 



   In beiden   Figuren     bezeichnet i   den kippbaren Boden, b die zur Rutschlläche sich einstellende 
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 bindung zwischen Boden a und Seitenwand b, e die auf der Entladeseite befindliche Seitenwand, e1 deren obere feste   Diehachse,/die   an der Seitenwand e angeordnete Stützvorrichtung für die Bodenklappe a, 
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 der   Anschlag,   gegen den sich Stützpendel c bei Beginn der Drehbewegung des Kippbodens a legt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Stützvorrichtung für die Bodenklappe an Selbstentladewagen mit festen Stirnwänden. kippbarem 
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 die die   5tlitzung be"ilkenden,   einerseits an die   Bodenkiappe, anderseits an   das Wagengestell angelenkten   Stützpendel   nach der Entladeseite geneigt sind, zum Zwecke, durch den   Ladungsdruel'eine Kraftwirkung   zu erzeugen, die das Öffnen der Entladevorrichtung erleichtert, und durch schnelles Senken der Bodenklappe sofort zu Beginn der   Öffnungsbewegung die dem Öffnen entgegenwirkenden Reibungswiderstände   zu vermindern. 
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Claims (1)

  1. angeordneten Auschlag die Drehung der Stützpendel begrenzt wird, zum Zwecke, die Bodenklappe im letzten Teile der Bewegung zur Drehung um das obere Miitzselenk zu veranlassen.
    3. Stützvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung zwischen der Bodenklappe und der der Entladeseite gegenüberliegenden Seitenwand so gestaltet ist, dass sowohl eine Drehung um eine Kemeinschattliche Achse, als auch in gewissem Masse eine Verschiebung der Seitenwand gegenüber der Bodenklappe möglich ist.
AT89867D 1914-05-01 1920-07-09 Stützvorrichtung für die Bodenklappe an Selbstentladewagen. AT89867B (de)

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