<Desc/Clms Page number 1>
Puffer.
Die Erfindung bezieht sieh auf Puffer zur Verminderung oder Dämpfung axialer Vibrationen eines umlaufenden Teiles, der ein beg enztes axiales Spiel hat, 7. B. bei Turbinen für elastische Treibmittel, um die axialen Vibrationen des Läufers zu dämpfen. Ganz besonders ist die Erfindung für Radialturbinen mit entgegengesetzt umlaufenden Rädern geeignet. bei denen der Axialschub durch Druckscheiben ausgeglichen wird, auf welche ein elastisches Mittel einwirkt, wobei der Druek auf diese Scheiben wächst und
EMI1.1
der Erfindung wird ein selbsteinstellender Puffer vorgesehen, so dass seine Unwirksamkeit bei Abnutzung verhindert ist.
In der Zeichnung ist ein Ausfuhrungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes schematisch in Seitenansieht, teilweise in senkrechtem Schnitt dargestellt. An der umlaufenden Welle 5, beispielsweise dem
Ende einer Turbinenläuferwelle ist ein Wellenteil 6 befestigt. auf dem ein Bund 7 zwischen einem aus einem Stück mit der Welle 6 bestehenden Flansch 8 und einer Mutter 9 gehalten ist. Das äussere Ende der Welle ruht in einem Lager 10. das vom Kolben des Puffers getragen wird. Dieser Kolben besteht aus zwei Scheiben 11 und 12, je eine auf jeder Seite des Bundes 7. Die Scheibe 11 trägt das Lager 10 und hat
EMI1.2
bilden. Der Kolben ist in einem Zylinder 15 beweglich, der Deckel 16 und 17 hat. Zwischen diesen und dem Kolben liegen die Druckkammern 18, 19. Ein Druckmittel. z.
B. Öl, wird den Kammern M, 19 durch
Kanäle 20, 21, zugeführt, die von einem Behälter 22 ausgehen. In diesen Kanälen sind federbelastete ) Rückschlagventile 27, 2J angeordnet, die ein Zurücktreten von Flüssigkeit aus den Kammern 18, 19 in den Behälter 22 verhindern.
Die Kanäle 20. 27 und Ventile 27, 2- ? liegen in einem Ycntilka--ten 26, der in eine Öffnung an der
Unterseite des Zylinders 15 passt. Somit wird ein Teil des Zylinders, in dem sich der Kolben bewegt, durch die Wand 27 des Ventilkastens 26 gebildet. Ein Teil der Endwand 17 besteht aus einem Stüek de. Ventil-
EMI1.3
sind Dichtungen 29 angeordnet, um Fliissigkeitsverluste zu vermeiden.
Die Scheiben 11. 12 haben innen Ringansätze 31, 32, welche durch die Bohrungen der die Endwände der Kammern 18 und 19 bildenden Köpfe 16 und 17 ragen. Zwischen diesen Ansätzen und den
EMI1.4
so dass der Druck sie auszudehnen und gegen die Flächen anzupressen sucht. gegen die sie abdichten.
Die Scheiben 11, 12 werden durch Bolzen 34 federnd verbunden, deren jeder an einem Ende an der
Scheibe 12 befestigt ist und am anderen Ende eine Mutter trägt. Zwischen dieser und der Scheibe 11 ist eine Feder 35 eingeschaltet. In Scheibe 12 sind mehrere Löcher 36, welche die Druckkammer 19 mit dem
Ringraum 37 zwischen den Scheiben 11 und 12 verbinden.
In der Endwand 17 befindet sich ein Ablaufbehälter 38, dessen untere Öffnung 39 verschlossen ist.
Zwischen der Welle 6 und der Endwand 77 liegt eine Dichtung 40, deren Ablauf durch Öffnung 41 in den
Behälter 38 geleitet wird.
Im Betriebe wird Druckflüssigkeit den Kammern 18, 19 aus Behälter 22 zugeführt, der durch Rohr
EMI1.5
<Desc/Clms Page number 2>
EMI2.1