AT30411B - Hydropneumatischer Stoßdämpfer, insbesondere für Wagenfederung. - Google Patents

Hydropneumatischer Stoßdämpfer, insbesondere für Wagenfederung.

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AT30411B
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piston
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hydropneumatic shock
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Henry Hamelle
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Henry Hamelle
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Hydropneumatischer Stossdämpfer, insbesondere für Wagenfederung. 



   Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein hydropneumatischer Stossdämpfer oder Puffor, welcher insbesondere zur Verminderung   der Stosswirkung auf die Wagenfederung   verwendet werden kann. Das Wesen dor Erfindung ist in der   besonderen Ansgestaltung   des Plungerkolbens zwecks genauer Führung und Abdichtung desselben gegenüber dem   Druckgefäss   sowie in einer besonderen Ausgestaltung, des letzteren gelegen, welche   be-   zweckt, ein   Entblössen   der Kolbenfläche von der Flüssigkeit zu verhüten, im Falle der Stossdämpfer in horizontaler oder geneigter Stellung zur Anwendung gelangen soll. 



   In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsformen der Erfindung veranschaulicht, 
 EMI1.1 
 Ventilsitz dienende Zwischenwand k in zwei Kammern s und t geteilt. von denen die untere. s stets mit Flüssigkeit gefullt ist, wobei die letztere selbst in der   äussersten     Aussen-   stellung des Kolbens das am Sitze k befindliche Ventil p bedeckt. Die zweite Kammer t ist über dem   Flüssigkeitsspiegel   mit   komprimierter   Luft gefüllt, so dass, wenn das im Ventilteller mit Bohrungen r versehene Ventil beim   Einwärtsbewegen   des Kolbens f von 
 EMI1.2 
 mit verschiedener Geschwindigkeit stattfindet, ein sonst stattfindendes Auf- und Abschwingen des Ventilos vermieden wird.

   Der im Zylinder verschiebbare Kolben f ist gemäss 
 EMI1.3 
 geformt oder in geeigneter Weise verbunden und wird vermöge der letzteren bei seiner Bewegung am Aussenmantel des Zylinders g geführt. Zu diesem Zwecke ist   der Kolben   derart ausgestaltet, dass der innere Durchmesser der Manschette a und der äussere   Durch"   messer von/bzw. übereinstimmen mit dem inneren und äusseren Durchmesser des Zylinders g. 
 EMI1.4 
   Schmiernüssigkeit   und ist zu diesem Zwecke der obere Teil der   Manschette mit einem     grösseren Durchmesser versehen   und durch Schmiernuten b mit dem unteren Teil c in   Verbindung gebracht, damit   das Öl bei der Einwärtsbewegung des Kolbens stets in die   Kammer   d strömen kann.

   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 öffnenden Ventiles   (6)   dient. Letzteres steht unter der Wirkung einer Feder 7, welche mittels eines mit Bohrungen versehenen Propfens 5 auf dem Ventilteller   aufgepresst   wird. 



  Das Ventil lässt nun die von einer Druckleitung durch die Bohrung des Rohres in den Zylinder eingeführte Flüssigkeit aus dieser nicht mehr entweichen ; zur gleichzeitigen Abdichtung dos   Kolbens f wird   ein dichtes Anliegen der   Ledormanscbette   durch Anpressen des Kautschukringes 3 herbeigeführt. Das Andrücken findet durch Anziehen des mit einem 
 EMI2.2 
 aufgeschraubten und im Kolben versenkten Mutter 11 statt, welche mit zur Erleichterung des Aufschraubens dienenden Löchern 12 versehen ist. Der Kautschukring 3 dient gleichzeitig zur Abdichtung des zwischen dem Rohr 1 und der Kolbenbohrung entstehenden Zwischenraumes. Auf diese Weise ist der Puffer vollkommen trocken gehalten. 



   Um   in den Stossdämpfer   in bequemer Weise am Wagenuntergestell befestigen zu können, ist die Kolbenmanschette a mit Zapfen u versehen, während im oberen Zylinderboden ein   Drchzapfcn r angcordnot   ist, so dass der Stossdämpfer auf einfache Weise mit der Federung und der   Wagenachse   verbunden'werden kann. t
Der aus den ineinander beweglich   geführten   Teilen, nämlich dem Zylinder und dem   Kolben bestehende Stoss@ämpfer könnte anstatt,   wie in Fig. 2 dargestellt, in vertikaler   Kbenc angeordnet   zu sein, ebensogut seine Bewegung in hunzontaler oder schräger Ebene 
 EMI2.3 
 Lufteingeschlossenbleibt. 



   Die in den Fig. 4 und f) veranschaulichte Ausführungsform zeigt einen mit zwei derartigen, symmetrisch angeordneten Taschen y. y versehenen Zylinder g, welcher durch 
 EMI2.4 
 bilden die Taschen einen. den eigentlichen Zylinder umgebenden Ring ; wenn die Verhältnisse der Kammern s, t sowie x und y derart gewählt werden, dass in jeder Lage des Stossdämpfers das Ventil von der   Flüssigkeit   bedeckt bleibt, so kann derselbe nicht nur in der dargestellten horizontalen Stellung verwendet werden, er kann ebensogut geneigt oder vertikal angeordnet sein und es ist schliesslich die Möglichkeit geboten, den Puffer sogar an sich drehenden Teilen anzubringen, da derselbe bei einer Drehung   um 3 ( ; () o in   jeder Stellung in gleicher Weise wirksam bleibt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Ilydropneumatischer Stossdämpfer für Wagenfederung oder dgl., dadurch gekenn-   zeichnet,   dass der Plungerkolben von einer Hülse (f) gebildet wird, in deren Achse ein 
 EMI2.5 
 
2. Eine Ausführungsform des Stossdämpfers, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Teil der mit dem Plungerkolben verbundenen Manschette (a) ein ringförmiges Schmiergefäss bildet, während der obere Teil mit Umbörtelungen bzw. Vorsprüngen (n) versehen ist, welche gegen Vorsprünge   (h)   des geschlossenen Gefässes anstossen, durch welche Anordnung das Durchdringen des Kolbens und des Gefässes behufs gegenseitiger Führung lind Hubbegrenzung gesichert wird. 

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Claims (1)

  1. 3. Eine Ausführungsform des Stossdämpfers nach den Ansprüchen l und 2, bei welcher d. : s geschlossene Gefäss zu beiden Seiten des in dem Kolben geführten Teiles (y) <Desc/Clms Page number 3> mit Tauchen (x,y) oder einer ringförmigen Erweiterung verschen ist, welche einen ge- EMI3.1 EMI3.2
AT30411D 1906-04-23 1906-04-23 Hydropneumatischer Stoßdämpfer, insbesondere für Wagenfederung. AT30411B (de)

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